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Der scheinheilige Herr Schuhbeck

Alfons Schuhbeck und gesunde Ernährung

Manche meiner Blog-Beiträge haben eher eruptiven Charakter. Dieser hier zum Beispiel. Ich habe heute ein Radio-Interview mit Sterne-Koch Alfons Schuhbeck gehört – und bevor mein Blutdruck beunruhigende Höhen erreicht, nutze ich die kathartische Funktion dieses Blogs und lasse mal schnell Dampf ab …

Ich gebe zu, bisher habe ich Herrn Schuhbeck eher peripher wahrgenommen. Ein kochender Gute-Laune-Lausbub halt, ein Gschaftlhuber, wie man in Bayern sagt, umtriebig, clever, bodenständig. Ich vermute, er kann recht gut kochen, sonst hätte er wohl keinen Michelin-Stern, keine drei Hauben von GaultMillau und keine vier Kochlöffel vom Aral Schlemmer Atlas. Leider bleibt Koch Schuhbeck ebenso wenig bei seinen Kochlöffeln wie mancher Schuster bei seinen Leisten, sondern fühlt sich dazu berufen, Gesundheit zu predigen. Und was er da von sich gibt, ist zum Teil so erstaunlich unsinnig, dass ich mich erst gewundert, dann aber massiv darüber geärgert habe, dass ihm der öffentlich-rechtliche (also von mir finanzierte) Rundfunk eine Bühne bietet.

Der ganze Mist muss raus!

Nur zwei Beispiele aus dem Bayern3-Interview mit ihm:

Schuhbeck zum Moderator: Du machst das eh gut, weil du trinkst am Tag einen Liter Tee. So, und wennst jetzt a paar Gewürze reingibst, dann hast du das, was du brauchst. Du entgiftest und entschlackst. Aber wenn du deine ganzen Schlackstoffe nicht rausbringst aus dem Körper, dann explodiert der ganze Mist natürlich und dann atmest noch den ganzen Mist ein und dann brauchst dich nicht wundern, wenn du krank bist.

Inzwischen sollte sich herumgesprochen haben, dass das einzige, was man gelegentlich entschlacken muss, alte Kohleöfen sind. Aber nicht mal die explodieren so ohne Weiteres. Das Entgiften und Entschlacken ist pseudomedizinischer Ayurveda-Voodoo-Unsinn, der mit der Wirklichkeit ungefähr so viel zu tun hat wie Astrologie mit Astrophysik – nämlich gar nichts.

Der magische Schwarzkümmel

Moderator: Die magische Wirkung des Schwarzkümmels, wie soll ich den einnehmen, kann ich den tatsächlich auch zerstoßen und in ein Taschentuch reinmachen und dran schnaufen? – Schuhbeck: Also Schwarzkümmel, den nennt man auch das Aspirin des Altertums, weil der schmerzlindernd ist und abschwellend ist (…), und der stärkt, da sind wir wieder beim Thema, das Immunsystem.

In Wahrheit weiß kein Mensch, ob Schwarzkümmel wirkt oder nicht wirkt oder völlig egal ist: “Moderne kontrollierte klinische Studien fehlen weitgehend. Es liegen lediglich Erfahrungsberichte und Beobachtungsstudien vor.” Schwarzkümmel ist schlicht eines von vielen “jahrtausendealten Heilmitteln aus dem Orient”, an die man gerne glauben darf, aber niemand möge bitte wie Schuhbeck den Eindruck erwecken, es gebe eine nachweisbare Wirkung im Sinne einer evidenzbasierten Medizin (und nicht im Sinne von Es-gibt-mehr-Dinge-zwischen-Himmel-und-Erde-Hokuspokus).

Das grenzt nicht nur an, das ist Volksverdummung. Aber das ficht Schuhbeck nicht an. Er verbreitet munter sein ökotrophologisches Halb- und Unwissen mit der Autorität eines Sternekochs. Seine wichtigste Botschaft aber lautet:

Wenn du dich übers Jahr nicht ausgewogen ernährst, dann kannst net in drei Minuten deine Missstände wieder gutmachen, und wie soll denn ein Arzt, wenn einer das ganze Jahr seinem Körper den Mist gibt, und dann soll der Arzt ihn in zwei Minuten reparieren, so geht’s doch net.

Schuhbeck und die McDonalds-Hüttengaudi

Schuhbeck und die Hüttengaudi

Um ausgewogene Ernährung geht es ihm also. Doch zu viel Gesundheit muss wohl auch nicht sein. Auf allen Sendern ist Alfons Schuhbeck derzeit mit Werbespots für die “Hüttengaudi” von McDonalds zu sehen. Auch das ist irgendwie nett, kumpelhaft, lausbübisch, wie er da zusammen mit seinem Spezl Uli Hoeneß rumalbert und den “Big Rösti” und anderes mehr anpreist.

Ich habe nichts gegen Mc Donalds (und bin da selten, aber doch gelegentlich mal anzutreffen). Aber ich habe etwas gegen Scheinheiligkeit, mit der mancher Sterne-Koch Gesundheit predigt und das Gegenteil verkauft. Den Werbe-Strategen von McDonalds kann man nur gratulieren: Die Marke Alfons Schuhbeck (gesundheitsbewusster Spitzen-Koch) läd die Marke McDonalds positiv auf. Oder banaler gesagt: Mehr Menschen gehen mit weniger schlechtem Gewissen zur Fast Food-Kette, denn wenn der Schuhbeck dafür wirbt, kann’s ja nicht so schlecht sein.

Versalzene Fett-Bomben, empfohlen vom Sterne-Koch

Aber vielleicht ist das ja wirklich gar nicht so schlecht? Gut, angenommen, eines meiner Kinder fühlt sich von der gaudihaften Hüttengaudi-Werbung so angesprochen, dass es mich dazu überredet, auf den Spuren Schuhbecks wandelnd zu McDonalds zu gehen und ein kleines Mittagessen zu bestellen. Wir nehmen … mal sehen … einen Big Rösti (für den Schuhbeck auf der “Hütengaudi”-Webseite wirbt), eine mittlere Portion Pommes, eine mittlere Cola (die Schuhbeck im Spot werbewirksam in die Kamera hält) und zum Nachtisch einen McFlurry.

Die Nährwerte meines McDonalds-Menüs

Damit haben wir (wie man auf der McDonalds-Homepage selbst nachrechnen kann, da sind die wirklich vorbildlich …) schlagartig 116% des Kalorien-Tagesbedarfs meines Kindes abgedeckt, 145% des Fett-Bedarfs und 140% des Salz-Bedarfs. Die gestrichelte Linie im Bild links zeigt übrigens mehr oder weniger die empfohlene Menge an, nämlich rund 33% des Tagesbedarfs – schließlich handelt es sich ja nur um eine von üblicherweise drei Mahlzeiten am Tag. Aber selbst wenn mein Kind morgens und abends zum Ausgleich fastet, wird es also zwangsläufig zunehmen und irgendwann zu jener Mehrheit der deutschen Bevölkerung gehören, die übergewichtig ist. Und mindestens ebenso ärgerlich: Es wird Fast Food für brauchbare Ernährung halten und sich wenig oder gar nicht für all das interessieren, was Essen wirklich interessant und genussvoll macht und was einem beispielsweise die Slow Food-Bewegung erschließt.

Mogelprodukte von Alfons Schubeck

Aber was rege ich mich auf, das ganze Thema ist nicht neu. Schon vor zwei Jahren hat Foodwatch Schuhbeck wegen seiner Dosensuppen kritisiert: “Sternekoch Alfons Schuhbeck ist sich nicht zu schade, den Leuten zu horrenden Preisen Wasser in Dosen zu verkaufen. In seinen Kochbüchern singt er das Hohelied der frischen Zutaten, dann nutzt er das Vertrauen der Menschen in ihn schamlos aus und dreht ihnen Mogelprodukte an.” Darin ist er sich zumindest treu geblieben.

Das vollständige Gespräch mit Alfons Schuhbeck könnt ihr übrigens als Podcast beim Bayerischen Rundfunk (Sendung zum Thema “Gewürze” vom 25.11.) anhören – viel Spaß!

Ebenfalls lesenswert zum Thema:

Bildnachweis: McDonalds (www.mcdonaldsmenu.info, http://www.mcdonalds.de/metanavigation/presse/pressecenter/suchergebnisse/detailansichtpm.cfm?pressId=123, http://www.mcdonaldsmenu.info)

  1. M.Bünsch #

    du schreibst mir aus der Seele – Danke für diesen Beitrag! Hab es gerade in Facebook gestellt
    Ciao Mick

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    25. November 2011
    • günter heinz #

      g.heinz,
      leute ,ihr sprecht mir aus der seele.
      der typ erzählt in allen koch sendungen (die ich eigendlich sehr sehr gerne sehe)über gesundes essen,,,die kraft eines jeden kräuterchens,,und die maßvolle aufnehme fon gutem essen und gleichzeitiges abtrenieren in seinem privat sport studio.
      was muss ein koch dieser größe noch alles machen damit er wohl wirtschaftlich zurecht kommt.zu seinem,wie er sagt super restaurant, rennt er jeder fensehsendung hinterher,giebt seinen namen aber gleichzeitig für den äuserst miesen autobahnraststätten fraß her,jetzt auch noch für das von ihm stark verurteilten fast fuod von mc doof.
      leute ich versteh die welt nicht mehr…….entweder läuft sein laden in münchen dermasen schlecht oder ist es einfach nur ein für gage beugsamer entertainer. (für die richtige gage mach ich eben alles!!)
      mfg………………..

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      30. November 2011
      • mikey #

        ich kann nur hoffen, dass deutsch nicht ihre muttersprache ist. ihr beitrag ist eine einzige katastrophe.

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        11. Dezember 2011
      • J.Zink #

        Armes Deutschland.
        Ihr, die hier so gar kein Verständnis für hochwertiges Essen und Getränke habt,!
        Ihr habt wirklich nichts gelernt, wenn es heist entschlacken beim Essen und Trinken. Früher wusste jeder wie das geht, aber nur ihr hier nicht mit euren dumpfbackenen Erzählungen

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        23. Januar 2012
    • Schubeck prostituiert sich schon lange durch seine Werbeaktivitäten. Allerdings verkauft eine Prostituierte im Gegensatz zu Schubeck nicht ihre Seele…

      ein Gourmet

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      21. Dezember 2011
    • eichhorn #

      hallo, noch ein negativ aspekt. schuhbecks fertiggerichte von fa. sgs geniesser service.
      so einen fürchterlichen frass habe ich selten gegessen. er wird es sicher nicht selber essen.
      hauptsache geld verdienen. wenn leute tatsächlich glauben das ist geniesser oder sterneküche geht unsere deutsche kultur wirklich den bach runter. man sollte diese köche aus der deutschen landschaft und fernsehlandschaft verbannen, da gibt es wohl noch mehrere. fast jede kochshow ist reine verarsche, wann ist endlich schluß damit.

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      26. Juni 2014
      • Ich habe selten einen Blogbeitrag mit so vielen und zum Teil heftigen Kommentaren gelesen.
        Schuhbeck ist sicher ein guter Koch und versteht sein Handwerk. Natürlich ist es eine Frage der Glaubwürdigkeit, wenn man einerseits in Kochshows mantraartig wiederholt, wie wichtig die frische Zubereitung von Lebensmitteln sei und Fertiggerichte als no go hinstellt, andererseits aber seinen Namen für Fertiggerichte oder Mc Donalds Werbung hergibt. Ich habe vor kurzem gehört, dass er in Privatinsolvenz war und diese wohl noch gar nicht so lange mit der Restschuldbefreiung abgeschlossen wurde. Bei 4 Kindern und 65 Jahren würde das sicher erklären, dass er seinen guten Namen so effektiv als möglich zu Markte trägt und damit seine wirtschaftliche Situation wieder verbessert. Aus diesem Blickwinkel sollte man ein gewisses Verständnis für ihn aufbringen.

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        27. Juni 2014
  2. Markus W. #

    „Ick kann jar nich soville fressen, wie ick kotzen möchte.“ würde der gute Max Liebermann sicher auch dieser scheinheiligen und verlogenen Brut um die Ohren hauen. Frei nach dem Motto: Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern wird hier das Volk für dumm verkauft. Ich kann das Ingwer und Kreuzkümmeloberlehrergelaber auch schon lange nich mehr hören. Darum ein herzliches Danke für den Beitrag
    Danke. Schön geschrieben!

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    25. November 2011
  3. Ich geb Dir ja recht, aber wer soll es ihm verdenken? „Die Deutschen“ stehen halt zunehmend auf alternative Naturheilmittel und Herr Schuhbeck baut einfach konsequent seine Marke drum rum auf. Alle die „Schulmedizin“ statt „Medizin“ sagen, sind Zielgruppe. Das ist m.E. leicht zu durchschauen und mich amüsiert es eher („No‘ a bissal an Kardamom dran…“).

    Dass er sich nebenbei noch etwas Kohle für seinen Namen auf fragwürdigen Produkten zahlen lässt, ist zwar nicht schön aber auch nicht verboten. Ob er sich damit seine Marke zu weit aufweicht oder nicht wird der Markt entscheiden.
    Aber von der Ausnutzung einer Autorität zu sprechen finde ich falsch: Eine Sternekochausbildung ist nun mal kein akademischer Abschluss und ein Sternekoch wird ja auch selten dafür ausgezeichnet, dass er besonders gesund kocht…

    In Zeiten in denen Heidi Klum für Mc Donalds wirbt oder Richard von Weizsäcker für Bild kann man doch einen Werbeträger sowieso nicht mehr ernst nehmen. (Ach ja, „Off-Topic“ zur Bild-Kampagne: http://www.wirsindhelden.de/2011/02/1069/#more-1069).

    Und: Die Diskussion mit den öffentlich rechtlichen ist müßig: Wir zahlen auch den Musikantenstadl und Co. – die verkaufen am Ende noch schädlichere Produkte ;-)

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    25. November 2011
  4. Chris Waigl #

    Sehr gelungener Beitrag. Herr Schuhbeck hat bei mir übrigens schon Mitte der 90ger Jahre (müsste es wohl gewesen sein) seine Glaubwürdigkeit verloren, als er für Herta Fleischwurst warb. “Die gute Fleischwurst von Herta”, die der Herr – laut Werbung – gerne seinen Angestellten nach einem harten Arbeitstag serviert, gehört zu einer der ekelhaftesten Würste, die ich je aß…
    Ich glaube übrigens nicht, dass es Herrn Schuhbeck und anderen nur darum geht damit Geld zu scheffeln, in dem sie wider besseres Wissen Werbung für Minderwertige Produkte machen. Ich war vor Jahren als Veranstaltungstechniker daran beteiligt, die Medientechnik in das Bajazzo-Zelt in München einzubauen (eines dieser Kochen und Show – Projekte) und es ist schon einigermassen befremdlich, mittags am letzten Aufbautag Herrn Witzigmann in seinen Big Mac beissen zu sehen.

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    25. November 2011
    • Hihi, genau daran musste ich als erstes Denken, als ich das erste Mal den MC Donalds Spot gehört habe. Aber schlimmer noch ist diese “Verniedlichung” mit dem Fleischpflanzerl – ein “Paradoxum” zum fressen

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      29. November 2011
  5. @Gert

    Ich kenne die Motive von Alfons Schuhbeck (Gier? Gedankenlosigkeit?) nicht. Aber die Antwort “Ich glaub, es hackt” von Judith Holofernes auf die BILD-Anfrage ist die einzig richtige, die man auch Schuhbeck geben muss. Natürlich ist es nicht verboten, was er tut, aber es gibt ja noch ein paar mehr Kategorien, die schnell altmodisch klingen: gut und böse, richtig und falsch, ethisch und unethisch …

    Wir alle hier könnten den ganzen Ingewer-und-Kardamon-Quatsch schlicht belächeln und uns denken: Mei, lass ihn doch, den alten Kauz. Ich fürchte aber, nicht wenige Otto Normalbürger nehmen das ernst, für die ist er eine Autorität (eigentlich fürchte ich es nicht, ich weiß es. Man muss nur mal die Rezensionen zu seinen Büchern lesen, Tenor: Danke, Meister Schuhbeck, dass du mir den Weg zur Erkenntnis gewiesen hast …)

    Daher, glaube ich, muss man sich aufregen, vor allem aus zwei Gründen, die ja im Blogbeitrag schon anklingen:

    Erstens ist der Weg von esoterischen Harmlosigkeiten zu gefährlichem Unsinn nicht weit. Wer glaubt, dass 30 Jahre Ingwer essen dafür sorgt, dass man nie krank wird, hält möglicherweise auch Impfen für gefährlich oder glaubt, dass man Krebs am besten mit Globuli bekämpft. Daher reagiere ich bei antiaufklärerischen Impulsen generell so allergisch wie manche Menschen auf Schwarzkümmel. Und natürlich ist es sinnlos, sich über die Öffentlich-Rechtlichen aufzuregen, aber der Musikantenstadl ist nur doof-harmlos, das tägliche Horoskop auf Bayern3 ist fahrlässig, weil es viele Menschen in ihrem grotesken Glauben bestärkt, das Ganze habe auch nur einen Hauch von Relevanz.

    Zweitens, und da sind wir wieder bei altmodischen moralischen Kategorien, kann jeder freie Mensch selbst entscheiden, wofür er stehen will, womit er Geld verdient und was er mit seiner Prominenz und seinem Einfluss anfängt. Da gibt es die dunkle Seite, die Jedi und viel Grauzone dazwischen. Schuhbeck hat sich mindestens für Dunkelgrau entschieden, nicht weil McDonalds ein schlechtes Unternehmen ist, sondern weil er für breite Massen deren Produkte und Ernährungs”standards” adelt. Er hätte sich ja auch für die Unterstützung einer Foodwatch- oder einer SlowFood-Kampagne entscheiden können. Er hat also eindeutig Stellung bezogen, ebenso wie diejenigen Stellung beziehen, die sich in eine BILD-Kampagne einspannen lassen. Beides finde ich nicht egal, sondern kritisierenswert.

    Und das ist letztlich Bigotterie, und damit ist er ja unter Fernsehköchen weiß Gott nicht allein, all diese tütensuppenbewerbenden Showköche … Wasser predigen und Wein saufen, frische Produkte in den höchsten Tönen loben und Kohle scheffeln mit Convenience … nein danke.

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    25. November 2011
    • Gert Zellentin #

      @Christian

      Ich glaub Du machst Dir da zu viele Sorgen wegen der Volksverdummung. Hab mich neulich mit nem niederbayerischen Rentner (Ex Arbeiter mit Hauptschulabschluss) zum Schuhbeck ausgetauscht: “so gesund kann der Ingwer a ned sein, so richtig schlank schaugt der mir ned aus”…

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      26. November 2011
      • Hihi … *gefällt mir* Ich hoffe, du hast Recht.

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        26. November 2011
      • Tessy #

        Besonders intelligent kann er aber auch nicht gewesen sein, heißt ja nicht das jeder der dünn ist gleichzeitig gesund ist. Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

        Ich denke schon das Ingwer gut ist, aber vielleicht in immer und in jedem Gericht.

        Evtl. bekommt man künftig Cola bei McD nur noch mit einem Stückchen Ingwer drin *g*.

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        1. Dezember 2011
    • Da muß ich dir Recht geben,weil er eh einen Knick in der Optik hat! Er versucht gutes bayrisches Essen preußisch zu kochen.Der soll mal mit der Merkel Saumagen kochen,das wär ein Gaudi.

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      5. Dezember 2011
    • Stefan #

      @ Christian Buggisch
      “Erstens ist der Weg von esoterischen Harmlosigkeiten zu gefährlichem Unsinn nicht weit. Wer glaubt, dass 30 Jahre Ingwer essen dafür sorgt, dass man nie krank wird, hält möglicherweise auch Impfen für gefährlich oder glaubt, dass man Krebs am besten mit Globuli bekämpft. Daher reagiere ich bei antiaufklärerischen Impulsen generell so allergisch wie manche Menschen auf Schwarzkümmel”

      Hast Du jemals was anderes ausprobiert, ausser Tabletten ? Weißt Du z.B was Ingwer ist ? Du nimmst lieber eine Vitamin C Tablette, ne ? Weißt Du wie Impfstoff hergestellt wird ? Hilft Dir die Grippeimpfung? Bekommst Du danach keine Grippe mehr? Was war mit der Impfung gegen Schweinegrippe ? Gab es eine Schweinegrippe? Durch die Angst der Menschen hat die Pharmaindustrie versucht Geld zu machen.
      Du denkst auch bestimmt das Fluor in der Zahnpasta gesund ist für die Zähne, oder ?
      Wie kannst Du die Heilmittel aus der Natur, in ein so schlechtes Licht rücken, und die Pharmaindustrie als die Heilbringer darstellen?
      Weißt Du wodurch Krebs entsteht ????
      Geh nicht mit Scheuklappen durch die Welt…..Informiere Dich, aber nicht nur an einer Stelle……

      Von Schuhbek halte ich genauso wenig, wer seine Seele für Mc Doof verkauft, den kann man eigentlich nicht ernst nehmen……

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      30. Januar 2012
      • Wo, bitte, rücke ich denn die “Heilmittel aus der Natur” in ein schlechtes Licht? Und wo stelle ich “die Pharmaindustrie” als Heilsbringer dar? Es geht mir nicht um gut vs. böse, Bio vs. Chemie, Natur vs. Industrie, sondern ausschließlich darum, ob eine Wirkung nachweisbar ist oder nicht.

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        30. Januar 2012
  6. Vor ein paar Wochen war ein Interview mit einem 2-Sterne-Koch in der SZ abgedruckt (den Namen weiß ich leider nicht mehr). Der hat gesagt, dass ein Koch ab einem bestimmten Niveau gar keine Zeit mehr für Fernsehkochsendungen & Co. habe, wenn er seinen Beruf ernst nimmt.

    Herr Schuhbeck ist aber im Fernsehen omnipräsent. Wer kocht dann eigentlich in seinem Sterne-Restaurant für die teuer bezahlende Kundschaft?

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    25. November 2011
    • Peter Wardsack #

      Genau das ist es, wenn ich mir mal soetwas leisten möchte, will ich doch auch von dem “berühmten Sternekoch” bekocht werden. Nein, Marketing und TV-Einnahmen sind wohl heute mehr wichtig, als die Gunst beim Kunden. Horst Lichter macht seinen Laden auf wie er mal grad Lust hat, Johann Lafer ist so gut wie nie in der Stromburg, es sei denn Sie heißen Liz Taylor, da wird natürlich der Hof gemacht! Und dann für ein 3- Gang Menü ca 100,00 Eur bezahlen ohne Getränke, tja, verdrehte Welt. Trotzdem sehe ich in Johann Lafer einen der perfektesten, kreativsten- und indiviualistichsten Köche auf Platz 2 nach Eckhardt Witzigmann!!
      Alfons Schuhbeck? Nach der Mc Propaganda dürfte er wohl an Symphatie verloren haben. Das wird ihn nicht stören, jetzt wo ich Ihnen schreibe, sitzt er wahrscheinlich in seinem gemütlichen zuhause bei einem Weizenbier und schaut sich seinen riesendicken Scheck an und lacht uns alle aus!
      Wenn Sie mal nach Berlin kommen sollten, hier ein paar Tipps: Kolja Kleeberg, Tim Raue, die sind noch ehrlich und nicht verkauft.

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      25. November 2011
      • Danke für die Location-Tipps in Berlin!
        Herrn Kleebergs Einstellung zum Kochen, Kochsein und Mitarbeiterführung finde ich richtig erfrischend. Hoffentlich erliegt er nicht dem Sirenengesang des schnellen, leichten Geldes!

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        26. November 2011
      • rutzel #

        sind sie auch nicht…kleeberg für lidl und raue verkauft seinen tellerwäscher-zum millionär-gewäsch als typisch neoliberaler und sozialdarwinistischer müllhaufen..die wollen alle nur kohle und wir sind die dummen und glauben ihrer makaberen propaganda

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        3. Dezember 2011
    • Ich habe gerade wie verrückt nach dem Artikel mit dem “unbekannten” Sternekoch gesucht, das ich in meinem ersten Post erwähnt habe. GEFUNDEN!!! Der Koch heißt Kevin Fehling und ihm gehört das “La Belle Epoque” in Lübeck-Travemünde. Hier der Link zum Artikel vom 04.11.2011 (ist allerdings Kostenpflichtig): http://archiv.sueddeutsche.apa.at/sueddz/index.php?id=A50431310_EGTPOGWPOOOOPRGSPREWWRA

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      26. November 2011
      • Sattran Stefan #

        …da hat er Recht, die wirklichen Top-Köche haben keine Zeit für diesen ganzen Publicity-Kram. Location Tip : Christian Bau – Victor´s Gourmet Restaurant im Schloß Berg. Das ist mal großes Kino.

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        29. November 2011
    • konniebritz #

      Das mit Kolja Kleeberg aus dem Vau in Berlin stimmt nicht ganz: er ist so oft im Fernsehen präsent, macht Werbung beim Discounter Lidl etc., dass ihm ein Stern abgezogen wurde. Begründung: er sollte sich mal wieder mehr um seine Restaurantküche kümmern.

      Gute Idee, man sollte mit anderen Sterneköchen ebenso verfahren.

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      27. November 2011
      • Sequenzer #

        Das stimmt definitiv nicht, er hält seinen Michelinstern ohne Unterbrechung seit vielen Jahren.

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        16. Dezember 2011
    • Andy #

      Zum glück nicht herr schubeck
      Wenn man ein gutes team mit einem sehr guten küchenchef hat dann geht das auch. Ich weiß dass weil ich selber aus der gehobenen gastronomie komme

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      27. November 2011
      • Herr Schuhbeck IST der Küchenchef. Hier in Berlin gibt es übrigens 3 2-Sterne-Restaurants. Keiner der 3 Küchenchefs hat eine Fernsehsendung.

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        28. November 2011
    • Mädchen,du hast Recht!

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      5. Dezember 2011
    • Brigitte Werner #

      das ist richtig gedacht – seine Lehrlinge kochen da fuer die ahnungslose Kundschaft fuer suendhaft teures Geld miese Gerichte!
      Und waehrend die Lehrlinge fuer S. die Stellung halten, prostituiert sich der Chefkoch Nr. 1
      in laecherlichen und verlogenen Kochshows.
      Leute, bleibt einfach fern von jeder Veranstaltung!

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      2. Januar 2012
    • Matt #

      Also unter seinem Restaurant “Schuhbecks in den Südtiroler Stuben” in München, wird im Restautantführer von Guide Michelin 2010 und 2013 als Küchenchef Patrick Raaß gelistet.
      Schuhbeck mag zwar der Inhaber des Restaurants sein, Sterne erkochen sich aber immer noch Küchenchefs. Also hat den Michelin Stern eigentlich Patrick Raaß.
      Schuhbeck hätte bei all den Fernsehauftritten von Lanz kocht im ZDF, bis Schuhbeck Kochschule etc…., auch gar keine Zeit mehr sich einen Stern zu erkochen.

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      23. November 2012
  7. Peter Wardsack #

    Der Beitrag von Christian Buggisch trifft es wohl am ehesten, hier wird mit dem Verbraucher-Zuschauer Ping Pong gespielt, so schnell können die Eier nicht schaukeln. Was mich am meisten aufregt, da werden wirklich gute Kochsendungen ins Leben gerufen und wenn sie denn erfolgreich sind kommen prompt die widersächlichen Werbespots ins TV. Wir müssen also davon ausgehen, das die TV Zuschauer die in punkto Kochen und gesunder Ernährung etwas dazulernen möchten, regelrecht verarscht werden und dafür auch noch die unverschämte GEZ-Gebühr bezahlen müssen!!
    Nun gut, als damals die Sendung ” Lafer Lichter Lecker ” auf Sendung ging war ich etwas begeistert, sehr lustig und locker serviert. Als dann später Horst Lichter Werbung für “Knorr” machte, mein Gott, soll er doch, der arme Kerl. Dann folgte es Schlag auf Schlag, sogar ein Alexander Herrmann für Boullion Pur von Knorr!! Wir wissen mittlerweile alle das diese künstlichen Hilfsmittel mit gesundheitsschädlichen Glutamaten versehen sind!! Also geht es doch den sogenanten”Sterneköchen” (ich mag das Wort garnicht schreiben) nur um die dicken Schecks und nicht um ehrliche informative Informationen!
    Ich habe 1968 von der pieke auf im Hotel am Zoo meine Kochausbildung gemacht, wenn ich damals in Jeans und Kochjacke, wenn überhaupt, zur Arbeit gekommen wäre, hätte ich einen Tritt in den Arsch gekriegt. Heute laufen sie rum wie von der Straße und dieser ekelhafte Zickenbart den ja wohl immer mehr tragen (Die jungen Wilden), ist ja das allerletzte!! Wo bleibt da die Hygenie? Kochmützen nö!!!! Halstücher nö!! Aber schwarze Kochjacken, na klar, die Schornsteinfeger lassen grüßen.
    Im Gegensatz zu den heute agierenden “Essenszubereitern” habe ich eine KOCHEHRE, auf die ich sehr stolz bin bis heute! Auch ich habe für viele Persönlichkeiten gekocht; Adenauers Tochter, amerikanischen Stadtkommandanten, polnische Militärmission, Modeschöpfer Alberls usw., und dabei nicht viel Geld verdient, es war halt eine Ehre dort zu kochen!
    Nun zum eigentlichem Thema; ich glaube der Herr Schuhbeck ist sich nicht mehr ganz bewußt was er da redet von Gewürzen und Kräutern. Manches ist ja auch über Jahre bekannt und nichts neues, aber Ingwer in Mengen genommen, ob das gut fürs Gehirn ist? Ich habe da so meine Zweifel. Denn wie kann man sich für eine Mc-Donalds Werbung kaufen lassen?
    Oh, der Scheck muß wohl doch sehr dick gewesen sein, der passt ja in keine Brieftasche!
    Ich muß zugeben das ich 1990 einmal bei der Syntologie-Fast Food essen war, es war grauenhaft und völlig überteuert!
    Also Herr Schuhbeck, jeder macht mal Fehler, der allerdings ging abwärts, Sie sind nicht mehr glaubwürdig und ich denke das spricht sich schnell rum. Stellen Sie Ihren Ehren-Kodex wieder her und lassen Sie den Uli doch alleine die Werbung machen, der gibt sich für alles her!!!! So kennt man das doch. Ich weiß, Sie haben Geschäftsverbindungen wegen der angeblich einzigartigen Rostbratwürstchen, die “nur” der Uli herstellen kann?! Geschäft gegen Geschäft, Händedruck gegen Händedruck, aber immer die Realität vor Augen und nicht die dicke Kohle hinter der nur Lügen sind!!

    Besonderen Dank und meine Verneigung an folgelnde Kolleginnen und Kollegen:
    Kolja Kleeberg!!
    Mario Kotaska!
    Cornelia Poletto!
    Johann Lafer
    Nelson Müller!!
    Sybille Schönberger!
    und viele mehr……

    die dieser Versuchung noch nicht erlegen sind, bleibt so und bleibt hart, Ihr seid großartige Köchinnen und Köche.
    Und, laßt das Wasser nicht anbrennen, sonder schicken, schicken, schicken.
    In diesem Sinne
    freundlichst gegrüßt aus Berlin,
    Peter W.

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    25. November 2011
    • Ich finde auch, allen ein Lob, die dem großen Geld nicht verfallen, sei es mit Werbung oder Aussagen, die eigentlich eine Lüge sind, und an die sie selber nicht glauben.
      Nur schade, dass viele Menschen nicht oder zu wenig all das Tun hinterfragen!!!!!

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      26. November 2011
    • Nelson Müllers Gesicht lächelt von einem “Schnell”-Reis Päckchen…
      Nur mal dazu das er den Versuchungen widerstanden hat…

      Ehrlicherweise esse ich diesen Schnell Reis recht gerne, ich esse viel Reis, Huhn und Rind und da ist das eine wirklich schnelle Lösung. Ob der jetzt gesünder ist als normal gekochter Reis?

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      26. November 2011
    • V. #

      Sorry, aber Cornelia Poletto macht schon seit ca. 2 Jahren Werbung für Herta Schinken. Das ist nicht besser als die anderen Sachen.

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      26. November 2011
    • Sascha #

      @ Peter Wardsack:
      Grundsätzlich gebe ich Dir Recht, nur eine kleine Korrektur: laut Webseite der Firma Knorr enthält die erwähnte “Boullion Pur” eben gerade keine Geschmacksverstärker.

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      28. November 2011
      • belzebub #

        Und schon der werbelüge aufgesessen! Hefeextrakt ist glutamat, muss aber nicht als künstlicher geschmacksverstärker angegeben werden!

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        28. November 2011
      • Sascha #

        Wieder was gelernt, danke Dir!

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        28. November 2011
      • Peter Wardsack #

        Das ist ja richtig was Du schreibst,
        aber was ist mit dem Hinweis Hefeextrakt? Mal drüber nachdenken.
        auch eine Frau Aigner hält sich da sehr bedeckt, wenn man ihr dazu Fragen stellt, so bestechlich ist die Politik!!!!

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        30. Dezember 2012
    • Die Mär vom bösen Glutamat… wahrscheinlich ist China deshalb ausgestorben oder wenigstens sterbenskrank?
      Die künstlichen Hilfsmittel sind vor allem eins: künstlich, giftig und vollkommen überflüssig. Das scheint ein Großteil der deutschen Unterschichtenmuttis aber nicht zu interessieren. Wenn “fettarm” draufsteht, dann ist es denen doch völlig egal, daß sie davon Krebs bekommen…

      Was ich sagen will: diese Gesellschaft ist in der Wurzel schlecht und jeder der ständig massenmedial aktiv ist, weiß entweder, daß er sich der Lüge schuldig macht, oder er ist zu blöd, es zu merken.

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      28. November 2011
    • Jens Herder #

      Wundere mich, daß Sarah Wiener nicht auf deiner Liste der “ehrbaren” Köche steht… Sofern ich das richtig verfolgt habe, ist sie eine der ganz wenigen, die ihre mediale Präsenz quasi ausschlißlich zur Aufklärung nutzt – und sich ganz ähnlich wie Jamie Oliver so gut wie garnicht instrumentalisieren läßt. Vieleicht ist gerade das der Grund, wieso man sie so selten im Privatfernsehen sieht? Schließlich leben Pro7/Sat1 und RTL von Werbeeinnahmen. Würde mich nicht wundern, wenn Fernsehköche vom Sender geradezu genötigt werden, dieses Spiel mitzuspielen.

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      1. Dezember 2011
      • In Österreich hab ich die Fr. Wiener schon auf einem Plakat für einen Bio-Leberkäs für irgendeinen Tankstellenshop gesehen. ;)

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        1. Dezember 2011
      • Sequenzer #

        Sie müssen wissen, dass Sarah Winer weder ihren Schulabschluss geschaft hat, noch eine Kochausbildung hat. Gut, auch Herr Rach ist Seiteneinsteiger, kann aber kochen.
        Sie kann es definitiv nicht, ihre Restaurants sind katastrophal und es ist ein Glück, dass sie bei Lanz nicht mehr kocht.
        Darüberhinaus ist ihr Gesicht in fast jeder Kochzeitschrift im Werbeteil zu sehen. Kaum jemand hat mehr Werbeverträge, auch Esoterik-Schubeck nicht.

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        16. Dezember 2011
    • rutzel #

      die werden alle ihrer verantwortung, leute bei gesunder ernährung zu helfen, nicht gerecht. sie haben alle nichts von nachhaltiger ernährung gehört. sie wollen nur kohle und die leute verarschen. einzig sarah wiener wegen der sozialen projekte und ihrer kritik an der fleischindustrie sowie michael hoffmann für seine variationen nicht fleisch-oder fischzentrierter menüs schulde ich dank…alle anderen spitzenköche haben die zeiten der zeit nicht erkannt und sind fahrlässig mit ihrer popularität.

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      3. Dezember 2011
  8. “Schon vor zwei Jahren hat Foodwatch Schuhbeck wegen seiner Dosensuppen kritisiert: ‘Sternekoch Alfons Schuhbeck ist sich nicht zu schade, den Leuten zu horrenden Preisen Wasser in Dosen zu verkaufen. [...]‘ ”

    Was für eine famose Verleumdung. Das ist kein Wasser. Das ist edle homöopathische Potage!

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    26. November 2011
  9. Philipp #

    Hallo Zusammen,

    was wollt ihr den?
    Ein Burger ist genauso zu vertreten wie ein Toffu Würsterl. Die Dosis macht das Gift. Und mit scheinheilig hat das nichts zu tun, er sagt ja nicht das ihr euch 3 mal am tag beim McD vollstopfen sollt.

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    26. November 2011
  10. Peter Wardsack #

    Nicht zuletzt; wer bei Mc. Donalds arbeitet muß zu einem kargen Lohn arbeiten, straffe Arbeitsführung und zum Teil überanspruchte physische Kräfte. Könnte das auch ein Herr Schubeck mal vormachen als nur zeigen, ich glaube nicht das er der Aufgabe gewachsen ist. Wenn ich ein Produkt vorstelle und promote muß ich auch voll dahinterstehen, hinter dem ganzen Konzern! Und da liegt der Hase im Pfeffer, um viel, viel Geld zu verdienen, geht mich das Produkt einen bayrischen Sch….h an!! Ja, Schubi, hast viel Kohle gemacht und Deine treuen Zuschauer getäuscht, nun geh wieder an Deinen kleinen Stubenherd und lass Dich nie wieder im Fernsehen blicken

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    26. November 2011
  11. Thomas B. #

    @Peter Wardsack:

    Der Versuchung nicht erlegen? Kolja Kleeberg wirbt für LIDL, Cornelia Poletto für Schinken von Herta, Nelson Müller für Müller’s Mühle. Da bleiben nicht mehr viele ohne Werbevertrag. Irgendwann wird wohl jeder schwach, wenn nur genug gezahlt wird. Schlimm wäre das ja nicht mal, wenn die meisten nicht ständig das Gegenteil von dem predigen, was sie dann in der Werbung anpreisen.

    Und das unwissenschaftliche Gesundheits-Gequatsche von Schuhbeck hat mittlerweile fast nur noch Unterhaltungswert. Freitags bei Lanz wird Schuhbeck immer mehr zur Parodie seiner Selbst. Wer ohne Ingwer, Kreuzkümmel, Vanille oder Chili kein Gericht zustande bringt, sollte ernsthaft seine Kochkompetenz hinterfragen, zumal jetzt nach dem McD-Deal.

    Ich frage mich, warum wirkliche Spitzenköche wie Harald Wohlfahrt aus Baiersbronn hier nicht als positives Beispiel genannt werden. Der hat keine Zeit für die Fernsehspielchen und kocht seit Jahren auf höchstem Niveau. Er wirbt allerdings auch (für Schokolade).

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    26. November 2011
    • Jens Herder #

      Steffen Henssler macht Werbung für Wasser, Ralph Zacherl für Silit, Sarah Wiener für garnichts. Ich denke die Wahl des Werbeträgers ist das Entscheidende.

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      1. Dezember 2011
      • Frank #

        Frau Wiener macht Werbung für Neff !

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        6. Dezember 2011
  12. Katrin #

    Ich hau in meinem Blog in eine ähnliche Kerbe. Und man muss die Zusammenhänge sehen: Schuhbeck war in den 90ern sagen wir es mal positiv, sehr naiv, was Geldgeschäfterl anbelangt und hat da wohl so einiges an Schulden (3 stellige Millionenhöhe) abzutragen…http://katrinhilger.wordpress.com/2011/11/24/alfons-langsam-nervst-du/

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    26. November 2011
  13. Julia #

    Danke!!

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    26. November 2011
  14. Um es kurz und knapp zu sagen
    Ich als Koch hab die Erfahrung gemacht:
    Fast alle Köche sind wie Nutten!
    Sie machen alles was du willst, du musst nur nen ordentlichen Betrag dafür auf den Tisch legen ;-)

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    26. November 2011
  15. Thomas Newby #

    Ich weiß jetzt nicht was ich interessanter finde, den eigentlichen Beitrag von Christian Buggisch, oder die bisher geposteten Kommentare. – Aber eines ist sicher, je mehr Leute hier jetzt noch etwas schreiben, desto deutlicher wird, nicht nur die Spitzenköche sind wie Nutten (wie es der Martin schreibt), sondern JEDER der nur ansatzweise die Chance erhält aus seinem täglichen trott heraus (ja auch Sterneküche ist langweilig!) auf anderer Ebene mit wenig Aufwand anderes Geld zu wird diese Chance nutzen.
    Wir funktionieren so, egal ob arm oder reich, schlau oder naiv.

    Sicher, es werden einige den Schummelbeck nun vllt. mit anderen Augen sehen, aber dennoch ist ihm eines gewiss, er hat die Küchen der Republik ein klein wenig verändert, sicher mit Hilfe von den kleinen Lehrlingen wie Henssler, Melzer etc., aber es ist ihnen geglückt in den vermeintlich noch langweiligeren Küchen der Ottonormalverbraucher ein klein wenig mehr Spaß und interesse zu bringen.

    Also, lasst Sie werben, kochen, und auch die Restaurants nur öffnen wenn sie mal Lust haben oder auch nicht, jeder kann sich doch dann darauf besinnen ob es für einen selbst ok ist oder nicht. Und wer weiß, vielleicht haben wir ja bald einen Sternekoch auf der Wetten dass…? Couch sitzen, und die auf dem Tisch stehenden Gummibärchen des Hr. Gottschalk werden gegen McDonald´s Burger ausgetauscht.

    Herzlichst, Euer Thomas Newby,
    aus Yorkshire / England, dem Land in dem Kochen wirklich noch ehrlich und zum Teil sogar sehr sehr gut ist. Oder gibt es in Deutschland eine Kneipe mit einem Stern. ;-)

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    26. November 2011
    • Neben Markus (der aus den USA kommentiert) jetzt auch ein Leser aus England, wie schön :) Ich hatte schon überlegt, Jamie Oliver als positives Beispiel zu nennen, kenne mich aber bei euch “da drüben” zu wenig aus. Also, ist er ein positives Beispiel, weil er seine Prominenz für besseres Schul-Essen etc. einsetzt?

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      26. November 2011
      • Deswegen, aber auch zum Beispiel, weil der nicht McDonald & Co. verteufelt, sondern die, die ähnliches Essen in der Schulkantine auflegen.

        So sehr mir der Schubert auf den Senkel geht: Eine McDonalds-Mahlzeit auf ein Tagesmaß hochzurechnen und das dann für realistisch zu halten, ist Boulevard. Die Zahl derer, die täglich bei McDonalds frühstücken, mittag- und abendessen, sollte sich in Deutschland im ähnlichen Promillebereich bewegen wie jene, die jeden Tag Ingwertee trinken und Kümmel futtern.

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        26. November 2011
      • Jamie Oliver in Ehren, aber auch der hatte einen Millionen-Deal mit Sainsbury’s und wirbt bis zum Umfallen für seine eigenen Produktlinien. Seine Fertigprodukte sind auch nicht die Rühmlichsten. Aber er kommt dabei noch einigermaßen sympathisch rüber …

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        27. November 2011
      • Jamie Oliver hat versucht in England (übrigens für ganz England) ein gesundes Schulessen für Kinder zu installieren und ist kläglich an den Eltern und der Schulverwaltung gescheitert weil die Eltern ihren Kindern die Burger und Nuggets über die Schulmauer oder durch den Schulzaun als Mittagessen gegeben haben ,damit die Kinder nicht den ,aussage von den Eltern,den gesunden Quatsch essen müssen !!
        Vielleicht sollte mal einer von diesen Gesundheits- Sterne Fernsehköche ,sich auch dafür Einsetzen dafür daß unsere Kinder in den meisten Restaurants auf der Kinderkarte etwas anderes steht wie Chicken Nuggets ,Fishstäbchen oder ähnliches steht sondern ein etwas Kindergerechtes Essen ..
        Vielleicht schaft man es die Basis (Kinder ) schon von diesem Dosensuppen und Packungssoßen gar nicht erst zu anzugewöhnen !!!

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        4. Dezember 2011
  16. dietmar #

    solang die werbeträger hinter dem produkt stehen für dass sie werben (und meines erachtens nicht unbedingt für den kompletten konzern dahinter) find’ ich das durchaus ok… ich werd ja nich gezwungen irgendwas zu konsumieren, nur weil ein promiheinz das anbietet… wenn das produkt aber nicht zum werbeträger (oder dessen ideologie) passt, macht sich der werbeträger halt absolut unglaubwürdig… jeder sollte selbst wissen, wofür er sich hergibt, und dass sowas dann auch auf ihn zurückfällt…

    den vorwurf, dass jeder koch, der seinen beruf nur ansatzweise ernst nimmt, keine zeit für fernsehaktivitäten hat, kann ich nich gelten lassen… wenn die das tun was sie können (kochen) und das auch noch unterhaltend, dann ist es letztendlich egal wo sie das tun: in ihrem restaurant, einem fernsehstudio oder bei hempels unter’m sofa…

    ich werd’ den blog hier mal zu meiner ma verlinken… die steht nämlich auf schuhbeck und seine aussagen… hach… das wird’ne tolle diskussion am wochenende ;)

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    26. November 2011
  17. Albert #

    Es ist traurig wenn Menschen A predigen und dann aber B in den Handlungen ausführen. Es ist traurig, wenn prominente Köche gesunde Ernährung propagieren und dann, selbst übergewichtig, Werbung für McDonalds machen. Es ist halt so verdammt schwer authentisch zu sein.
    Aber ich vermute, dass 99 Prozent aller Menschen Werbung für McDonalds machen würden, wenn sie denn denselben Scheck wie Schubeck bekommen würden.

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    26. November 2011
  18. DerDoc #

    Guter Artikel, dem ich weitestgehend folgen kann! Allerdings sollte nicht der Eindruck erweckt werden, dass bestimmt Gewürze und Kräuter NICHT gesundheitsfördernd sein können. Z.b. zum Ingwer gibt es durchaus ernst zu nehmende Studien. Und am Ende des Tages ist McDonalds nicht “ungesund” – es hat einfach nur viel zu viel rasch verfügbare Energie.

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    26. November 2011
  19. Wbenedikt #

    Sein Merchandising finde ich auch etwas übertrieben, aber wie er Kochen zelebriert, das ist schon super. Viele seiner Gerichte sind bodenständig und fürs ganz normale Leben geeignet. Habe auch schon einen Kochkurs in München besucht und dabei Einiges gelernt. Spaß hat’s auch gemacht.
    Mir ist er auf alle Fälle deutlich lieber, als manch anderer Fernsehkoch, der nur in den oberen Sternenregionen rumbrutzelt.

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    26. November 2011
  20. Moin moin,

    tut mir Leid, mit dieser Anmerkung den Reigen anscheinend etwas angeblödeter Dualisten zu stören: Das Erkennen scheint euch (mit Recht) fremd, da ihr nicht ‘mal Wahrnehmung und Begrifflichkeit durch den Prozess des Denkens ordnungsgemäß zusammenbringen könnt. So bleibt euer ganze pseudowissenschaftliches Gefühls-Gelabere: Quatsch, aber eben mit Sauce, den ihr lieber für euch behalten solltet – echt peinlich.

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    26. November 2011
    • ups…hier sitzen drei “angeblödete Dualisten”…ich,weibl.57,..meine Söhne 15 und 17…und fragen uns was genau!!!du mit deinem Kommentar andeuten willst??
      Meine Kinder befassen sich schon länger mit Ernährung,kochen,backen und gesunder Lebensweise. Ich bin froh drüber. Als beide den Kommentar von dir gelesen hatten, ging eine Diskussion über fabulierende und beleidigende “Erwachsene” einher…
      Willst du hier etwas konstruktives zur allg. Diskussion beitragen, oder nur pseudopsychologische Weisheiten (die wahrscheinlich niemand der dich kennt hören will) loswerden??

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      27. November 2011
      • Nein, er will nichts Konstruktives beitragen, er will nur so tun als wäre er klüger als alle anderen … Das ist, ja was eigentlich … ach ja: “echt peinlich”.

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        27. November 2011
  21. Martin Kaiser #

    Wo ist jetzt das Problem? Jeder kann doch selber denken (und weiß, dass McDonalds nicht besser wird/verändert weil Herr Schuhbeck mitmacht). Und Herr Schuhbeck kann werben wofür er will.

    Doof sind die, die nicht selber denken/sich informieren wollen, und sich an Star/TV-Köche halten, anstatt sich das herauszuziehen, was eben sinnvoll ist Abgesehen davon ist McDoof nicht per se schlecht.

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    26. November 2011
  22. Klasse Artikel, vielen Dank!
    Ja, scheinheilig bringt es auf den Punkt. Aber so was von. Leider hinterfragt der dumme Verbraucher nicht das, was auf den Verpackungen drauf steht. Wenn der Schuhbeck Suppen anpreist, dann werden die schon gut sein, denkt sich der Verbraucher. Weit gefehlt, sind doch in den Suppen jede Menge Lebensmittelzusatzstoffe – vor allem der Geschmacksverstärker Glutamat. Dass sich Schuhbeck vor den Karren von McDonalds spannen lässt, ist noch lächerlicher. Eine Schande.
    Aber, so weiß nicht nur Herr Schuhbeck, auch Sarah Wiener, die ebenso scheinheilig eine zeitlang für Fertiggerichte der Bahn stand (mit jeder Menge Zusatzstoffe natürlich!): Geld stinkt nicht. Und da Gier nun mal die Welt regiert, sind sich die Fernsehköche der Nation leider für nichts zu schade und täuschen die Verbraucher.
    Hilft nur eins: Boykott, schonungslose Aufklärung und Blogartikel wie diese. Apropos Aufklärung: Die gibt’s regelmäßig auch auf http://facebook.com/lebensmittelluegen, wo dieser wunderbare Blogartikel nun auch verewigt wird!

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    26. November 2011
  23. ja ja der uli und der alfons bei mcdonalds…da sieht man es wieder mal. geld regiert die welt und was kuemmert die herren ihr geschwaetz vom vortag oder der vorwoche.

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    26. November 2011
  24. …wennst jetzt a paar Gewürze reingibst. Das sage ich auch immer wieder. :-)
    Oftmals reicht schon eine Prise Salz!

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    26. November 2011
  25. Auf meinen Bahnreisen sag ich gelegentlich zu dem (immer sehr sympathischen) Bordpersonal: Das hat der Herr Schuhbeck gut gemacht. Aber das würde ich ihm gerne mal persönlich sagen.” Meistens werden die (immer sehr sympathischen) Leute vom Bordpersonal dann ganz still oder tun so als hätten sie nix gehört. Ich versuch’s jetzt mal bei Mc Donalds. Oder vielleicht guck ich mir ja auch mal ein Spiel vom FC Bayern an….

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    27. November 2011
  26. Dein Beitrag macht die Runde und das ist gut so. Vieles, alles? wurde schon gesagt.
    Ernsthaft: Kaum einer von uns würde einem hochdotierten Werbevertrag widerstehen, schon gar nicht mit vielen Schulden im Rücken – wobei noch zu hinterfragen wär, ob die Schulden in diesem Fall nicht vom Halsnichtvollkriegenkönnen kommen.

    Sterneküche ist nicht wirtschaftlich, davon hört man häufig. Glaub ich auch.
    Aber warum zum Teufel muss man dann für die miesesten aller Produkte Verträge unterschreiben und gleichzeitig bei jeder sich bietenden Gelegenheit das Gegenteil dessen predigen?
    Muss man wirklich seine Seele verkaufen? Oder auch nur seine Glaubwürdigkeit?

    Wie gesagt: Ich weiss nichtmal, wie ich handeln würde. Vielleicht so einen Vertrag unterzeichnen aber im weiteren meine Klappe halten.
    Ich übersetz eben: “Die Leute kaufen Motorenöl für 70/80Euro den Liter, aber beim Speiseöl wollen sie nur 20Cent ausgeben?”

    Leck mi, Schuhbeck!

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    27. November 2011
  27. Die Kombi “Junkfood und Sternekoch” scheint eine viel geliebte, seit Kurzem gibt es hier in Italien Marchesi burger bei McDoof. Traurig aber wahr.

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    27. November 2011
  28. Don Ferrando #

    Es bestärkt doch das zu wiederholen, was eigentlich schon alles wissen: glaube nichts, was die Werbung verbreitet.
    Und das sollte auch eine Kernbotschaft bei der Kindererziehung sein !

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    27. November 2011
  29. Mir ist Schubeck neulich im Zug begegnet. Ich muss viel Bahnfahren und da hab ich manchmal Hunger. Was ärgerlich ist, wenn ich nix dabei habe und auf das Bistro angewiesen bin. Das ist mir nämlich in der Regel viel zu teuer.
    Aber seit mir neulich Schubeck beim Bahnfahren begegnet ist (er liegt da auf den Tischen rum, wo ich immer meinen Laptop aubaue), habe ich verstanden warum:
    “Für 2011 hat Alfons Schuhbeck sechs kulinarische Pakete der Extraklasse für Sie geschnürt”
    Mehr Infos gibt’s bei unser aller Deutschen Bahn.

    http://www.bahn.de/p/view/service/zug/bordgastronomie/angebot.shtml

    Zeit hat der Mann!

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    27. November 2011
  30. konniebritz #

    Was für ein Schmarrn (oder wie man das in Bayern nennt). Die Aussagen von Herrn Schuhbeck sind einfach köstlich (auch wenn ich sie nicht essen kann).

    Welcher einigermaßen gebildete Mensch fällt auf die Werbeaktionen der Sterneköche herein? Dass McD & Co. ungesundes Essen anbieten, wird den Verbrauchern ständig von allen Seiten um die Ohren gehauen.

    Warum geben sie sich für Werbeaktionen her? Vielleicht, weil die Einnahmen des Sternelokals nicht ausreichen? Wer kann sich schon ständig so ein teures Essen leisten und nicht nur zu besonderen Anlässen?

    Mich würde vielmehr eines ärgern: ich gehe in das Lokal, zahle einen horrenden Preis für ein sicherlich hervorragendes Essen – nur der Meister selbst steht schon längst nicht mehr am Herd. Natürlich möchte ich bei dem Preis vom Chef persönlich bekocht werden. Das dies in einigen Lokalen nicht mehr der Fall ist, ist für mich die Veralberung der Verbraucher. Da liegt für mich der Betrug am Gast.

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    27. November 2011
  31. Einmal Lügner und Betrüger, immer Lügner und Betrüger !

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    27. November 2011
  32. Naja, seit seinem Buch, in dem er Gewürze und Kräuter vorstellt, ist er eben zur allwissenden Möchtegernkräuterhexe mutiert. Aber so ist das eben. Aufregen würde ich mich darüber nicht. Viel schlimmer finde ich den Auftritt in der McDonald’s Werbung. Wenn sich alles nur noch um den schnöden Mammon dreht und man dafür seine ursprüngliche Lebenseinstellung verkauft, wirkt das aus meiner Sicht sehr unseriös. Kurzum, er wirkt in seiner fachlichen Kompetenz unglaubwürdig und seine hart erarbeitete Reputation wird stark beschädigt (in dem Fall ist sie das schon, aufgrund seiner Dosensuppen & Co.). Allerdings wird dies der typische Bild- und RTL-Konsument (und begeisterte Zuschauer der ZDF-Küchenschlacht) gar nicht bemerken und ihn weiterhin als den bayrischen Küchenkaiser feiern. Trotz allem, kochen kann er. Das hat er wiederholt bewiesen!

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    27. November 2011
  33. Herzlichen Dank für Deinen Beitrag. Du sprichst mir aus der Seele.

    Vor einiger Zeit schrieb ich über diese “überteuerten Dosensuppen” auch schon ein paar Zeilen.

    Wenn Spitzenköche Werbung für Fertigprodukte machen, könnte ich expoldieren. Da sieht man mal wieder, was Menschen für Geld alles machen!

    Zum Glück wissen die meisten Hausfrauen, wie ohne Fertigprodukte gekocht wird.

    Gewürze und Heilmittel: Da sage ich nur: Der Glaube versetzt Berge!

    Ich wünsche allen einen gemütlichen 1. Advent.

    Liebe Grüße Renate

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    27. November 2011
  34. ingwer, kardamom, schwarz- und kreuzkuemmel sind tolle sachen, wenn man sie so einsetzt, wie der liebe gott oder wer auch imemr sich das gedacht hat: da wos schmeckt. iss dich gesund ist so hohl wie spar dich reich.

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    27. November 2011
  35. Strike! Endlich mal jemand, der Schuhbeck nicht in Watte verpackt, sondern die Dinge endlich mal beim Namen nennt.

    Der Mensch ist mir mit seinen Pseudoweisheiten ein derartiger Doen im Auge.

    Beste Grüße Susi

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    27. November 2011
  36. Kochshows mit Ihren “Predigern”, das ist eben auch nur Scripted TV, das sollte man sich klar machen wenn man die Sendungen anschaut.
    Ich muss da gerade an eine Situation denken, die ich vor einigen Jahren erlebte.
    Wir waren zu 3. unterwegs und ein Kollege meinte: “Früher war ich spielsüchtig, ich habe mein Ganzes Geld Glückspielautomaten gesteckt.”.
    Der andere Kollege meinte:”Weißt Du denn nicht, dass diese Automaten so eingestellt sind, dass man nicht gewinnen kann?”.
    Der “Glückspieler” mit abgeschlossenem Abitur schaut mich an und wertet den anderen Kollegen ab, in dem er sagt: “Das ist Sucht, das verstehst Du nicht, die Mechanismen übersteigen Deinen Horizont” – danach grinst er mir zu.
    Der Kollege mit dem guten Ratschlag (dem vermutlich Begriffe wie “eruptiven”, “kathartische” oder “peripher” fremd waren) traf mit seiner Aussage (und seinem schlechtem Hauptschulabschluss) meiner Meinung nach den Nagel auf den Kopf.
    Irgendwie muss ich gerade an diese Situation denken.

    Eigentlich ist es bekannt, hinter den Fernsehshows stecken Macher, die sich nach den Trends der Masse orientieren.
    Wenn aktuell Gewürze in Mode sind und gesundheitsbewusste Ernährung, dann ruft Produzent XY bei der Agentur Z an und prüft nach, welcher “Schauspieler” aus der “Kochsparte” den Auftrag annimmt.
    Die Agenturen handeln für die “Schauspieler” Gagen aus, die wiederum davon leben (oder versuchen sich ein 2. Standbein aufzubauen …).
    Würde ein Schuhbeck anfangen sich die Rosinen heraus zu picken, weil dieser oder Jener “Auftrag” nicht seinem gewünschten Image entspricht, wäre er vermutlich schnell abgesägt.

    Deshalb meine ernst gemeinte Frage an den Autor dieses Beitrages:
    “Weißt Du nicht, dass das alles nur gespielt ist?”.

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    27. November 2011
    • @hoohead: nee, ist nicht “nur gespielt”. Ist Kapitalismus.

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      27. November 2011
    • “Schauspieler aus der Kochsparte” gefällt mir gut … Ich gebe zu, meinem Beitrag liegt ein gewisser Idealismus zugrunde, ungefähr so: Nicht jeder tut für Geld alles, selbst wenn er prominent ist und im Fernsehen rumgereicht wird. Bin ich damit ein hoffnungsloser Fall?

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      27. November 2011
  37. CH #

    Wer war in letzter Zeit mal an ner Raststätte – da empfiehlt der Schubeck den ekligsten Leberkäs – pfui! Aber sorry, das Argument, dass Kräuter nur wirken, wenn jemand erst eine wissenschaftliche Studie darüber abgeliefert hast, lass ich nicht gelten. Wenn es eine gegenteilige Studie gibt, die sich darauf bezieht, ist das etwas anderes. Außerdem schon mal was vom Placebo-Effekt gehört?

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    27. November 2011
    • Hab ich doch gar nicht gesagt. Ich habe geschrieben: “Schwarzkümmel ist schlicht eines von vielen „jahrtausendealten Heilmitteln aus dem Orient“, an die man gerne glauben darf, aber niemand möge bitte wie Schuhbeck den Eindruck erwecken, es gebe eine nachweisbare Wirkung” – Natürlich gibt es auch Kräuter mit nachweisbarer Wirkung, aber das ist dem Alfons wurscht, der mischt ein bisschen Aberglaube mit jahrtausendealter chinesischer Tradition und tut so, als sei das gesunde Ernährung. Dann kann man auch glauben, dass dreißig Jahre Ingwer futtern gesund macht und dass der Weihnachtsmann ein dicker alter Herr mit weißem Bart ist …

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      27. November 2011
      • P. H. #

        “Natürlich gibt es auch Kräuter mit nachweisbarer Wirkung, aber das ist dem Alfons wurscht, der mischt ein bisschen Aberglaube mit jahrtausendealter chinesischer Tradition und tut so, als sei das gesunde Ernährung.”

        Diesen Satz hätte ich gerne im Artikel selbst gelesen. Leider kommt gerade der Absatz über Gewürze etwas arrogant rüber (siehe auch “pseudomedizinischer Ayurveda-Voodoo-Unsinn”).

        Ansonsten muss ich aber voll zustimmen, auch den anderen Kommentatoren. Ich bin selbst Hobby-Koch, und war großer Fan von Martin Baudrexel, bis er mit dieser Sahne-Werbung angefangen hat. Als ich den Spot das erste mal gesehen habe, hat der Kochprofi direkt 99% meiner Sympathie verloren. Sehr schade.

        Nun ja, wenn ein Sternekoch ins Fernsehen geht, und sich zur “Nutte” macht, wie oben sehr schön geschrieben, dann liegt das wahrscheinlich wirklich nur am Geld. Und wenn so einer dann noch mehr Geld machen will – wen wunderts?

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        28. November 2011
  38. Sebastian #

    Bei all den Kommentaren höre ich sehr viel Neid heraus. Aber wie sagt man so schön:” Neid muss man sich erarbeiten, Mitleid gibts umsonst.” Und gearbeitet hat Alfons Schuhbeck wahrlich sein Leben lang sehr viel. Und der Erfolg gibt Ihm auch ein bisschen Recht.

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    27. November 2011
    • DaW #

      Die Argumentation erinnert mich an wenig an Guttenberg-Anhänger: Die vorgebrachte Kritik kann man ja schlecht widerlegen (weil sie wahr ist), also sind Kritiker eben “Neider”…

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      28. November 2011
  39. SusiT. #

    Dein Beitrag spricht mir aus der Seele, habe heute im Kreise der Familie über diese scheinheilige Vermarktung heftigst diskutiert, es sind halt doch (fast )alle käuflich und ein Teil meiner (noch) etwas heilen Welt bröckelt schon wieder.
    Wir haben bald keine Idole mehr, daran krankt unsere Kultur.
    Auch Schuhbeck predigt Wasser und trinkt doch Wein, er, der dem Fernsehpublikum stets die Natürlichkeit frischer Lebensmittel anpreist und mit Sätzen wie: ” aus Scheiß kommt halt nur Scheiß raus!”beeindrucken möchte, na dann, “Mahlzeit, Herr Schuhbeck” !
    Sie haben ab heute einen Fan weniger.

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    27. November 2011
  40. D A N K E für diesen tollen Beitrag…

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    28. November 2011
  41. Ben Passoke #

    Vielen Dank für diesen Beitrag!
    Herr Schuhbeck muss sich zukünftig überlegen, ob er nicht lieber eine schöne 3 Sterne Fastfood-Kette eröffnen möchte. Ich bin mir fast sicher……das wird noch kommen.

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    28. November 2011
  42. Jacobi Lothar #

    Ist ja toll. Hoffentlich lesen diese Beiträge, all diejenigen selbsternannten Küchenzauberer, die Ihre Weisheit von Herrn Schuhbeck abgekupfert haben, und lassen die Köche, die eine ehrliche, gesunde Küche praktizieren endlich mal mit Ihrem Inhaltslosen Geschwätz in Ruhe.
    Lothar Jacobi – Küchenchef

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    28. November 2011
    • Sertkol Martina #

      Wie recht Du hast LOTHAR !!!!! :)

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      1. Dezember 2011
  43. Diese Scheinheiligkeit ist wirklich widerlich. Und diese MacDonalds-Werbung einfach unerträglich. Na gut, ich mache es auch weiterhin so: Jedes Produkt, für das irgendein Promi wird, kommt bei mir auf die Kaufboykott-Liste. Bei MacDo fällt mir das zugegebenermaßen besonders leicht. Da war ich bestimmt 10 Jahre nicht mehr ;-). Und wenn in einer Kochsendung (gelegentlich schaue ich mir die eine oder andere an, da ich gerne koche), der Schuhbeck auftritt, schalte ich ab.
    Ärgerlich finde ich bei einigen Kommentaren, das so häufig zu beobachtende, geradezu reflexhafte, Neid-Gefasel. Damit wird leider allzu oft versucht berechtigte Kritik mundtot zu machen.

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    28. November 2011
  44. Genauso schlimm wie die Scheinheiligkeit der werbeeinahmegeilen Fernsehköche ist aber auch das unterschwellige Rumreiten auf salzigem und fettigem Essen.

    Lass Dir gesagt sein: wenn Du Dich wohlfühlst, bist Du auch weniger anfällig für Stress und dadurch ausgelöste Wehwehchen. Da dann auf Salzarmen Mahlzeiten, am besten ohne Fett zubereitet, rumzureiten, ist kontraproduktiv. Das lernt jeder Koch im ersten Lehrjahr…

    Also esst weiter fettarm und salzfrei, und sterbt nach einem langen, gesunden, aber unglücklichen Leben ;)

    Die Mischung machts, wie immer!

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    28. November 2011
    • Ich bin der Letzte, der fettarm, salzfrei und unglücklich isst … Aber zwischen fettarm/salzfrei und BigröstimitPommesundGedöns gibt es ja wohl noch viele feine Abstufungen …

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      28. November 2011
  45. A. Hopfenschauer #

    Ende der 80er Jahre konnte ich studiumsbedingt Bayrischen Rundfunk sehen, in dessen dritten Fernsehprogramm Alfons Schuhbeck damals eine sonntägliche Kochsendung hatte. In jeder Sendung wurde einmal Öl verwendet und immer betonte der Chef, dass er hierfür am liebsten Maiskeimöl verwende. In den Sendungen gab es immer einen Sidekick (z. B. einer der Wepperbrüder), der dann das Stichwort zu geben hatte: “Warum gerade Maiskeimöl?” – “Weil’s gesund ist, viele Vitamine hat und oa guten Geschmack gibt!”. Und zufällig stand in jeder Sendung auch immer eine Flasche Mazola auf dem Tisch stand, das Etikett sorgfältig zur Kamera ausgerichtet. Ein paar Mal fragte der Sidekick nach, ob man denn auch ein anderes Öl verwenden könne, was der Schuhbeck dann großzügig bejahte.
    Mittlerweile scheint die Kooperation ausgelaufen zu sein und Schuhbeck verwendet wie die anderen Köche Öl aus Oliven oder Sonnenblumenkernen…

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    28. November 2011
  46. Ich kann es schon prinzipiell nicht leiden, wenn bei jedem Gürkchen, das gegessen werden soll, vorher eine halbe Stunde lang Apothekentalk geübt wird.

    Essen soll schmecken und satt machen, und wer krank ist soll zum Arzt, und sich von dem beraten lassen. Jeder Pup wird zwanghaft auf den Beitrag zur Gesundheit abgeklopft – wäre das alles wirklich so gefährlich, wir wären ja alle längst tot.

    Man soll doch einmal im Jahr eine große Gesundes-Essen-Reportage machen, und mich den Rest der Zeit in Ruhe lassen! Kocht Euch eine Lebertransuppe mit Sojatofuburger (Bio) und trinkt dazu einen Sanddornsirup (fair).

    Dieser Gesundheitswahn ist totalitär in jeden Halbsatz hineingekrochen, der öffentlich gesprochen wird, alleine es bringt nichts – die fetten Bürger laufen nach wie vor umenand! Also kann man den misslungenen Versuch der telepathischen Heilung einstellen.

    Leider habe ich mich selbt schon infiziert, und bekomme es gegen meinen Willen nicht aus mir raus. Ständig fürchte ich Fett und Zucker. Dauernd lege ich mir Rechenschaft ab, was gesund oder nicht sein könnte. Beim kl. Anlass gebe ich mich übersteigerten Heilserwartungen hin.

    So muss im Mittelalter die Angst vor dem Teufel gewesen sein – schnell einen Rosenkranz beten, flugs ein Ave Maria, plus 3 Vater Gottes!

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    28. November 2011
  47. Peter Ascherl #

    Für alle dies es noch nicht wußten. Schuhbeck ist in erster Linie Verkäufer. Den Koch stelle ich hinten an.

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    28. November 2011
  48. anton bibersberg #

    danke für den artikel.
    im prinzip sprechen sie etwas ideologisch grassierendes an:
    den mehrwert. das gewürz ist nicht nur ein gewürz, sondern kommt mit lebensverlängernden eigenschaften daher. der hamburger ist kein hamburger (rösti!) mehr, sondern kommt mit den lebensverlängernden eigenschaften einer aussage eines sternkoches daher.

    das sieht weder gut für das gewürz aus, noch für den hamburger.
    der mehrwert ist natürlich in wirklichkeit eine art sedierende wohlfühlvakuumpolsterung für reiche (gewürz) und arme (hamburger) oder wie es in der werbung heisst, wem nichts mehr einfällt, holt sich einen promi oder wenn einem garnichts mehr einfällt auch mal zwei.

    wir lernen: mehrwert=bankrotterklärung.
    das ist beunruhigend, weil auf der tageszeitung neben mir gerade in fetten lettern steht:
    superreiche verweigern steuern.

    und wieso hat man nach einem hamburger eine stunde später wieder hunger?

    vor einiger zeit mal im netz gefunden:

    Pricking science’s silly sausages
    Jeremy Clarkson
    div#related-article-links p a, div#related-article-links p a:visited { color:#06c; }

    There are food riots in Haiti and Bangladesh. In Kenya hunger has driven half the population to set fire to the other half. In Bolivia they are fighting over vegetables. And even in Italy people took to the streets to complain about the price of pasta.
    So you might imagine that all of the world’s scientists are currently in their bunkers, desperately trying to figure out why the world is running out of food all of a sudden and, more importantly, what can be done. For sure, they had a stab a while back at genetically modifying wheat so that it would grow – with no water, sunlight or soil – into a prepacked, presliced loaf. Sadly, though, the whole thing had to be abandoned when some antiGM food activists turned up in white boiler suits and rolled all over the experiment.
    And now, it seems, the world’s boffins have got more important things on their enormous minds. Last week, for instance, as the fires in Haiti burnt, a group of eggheads at Yale University announced that after some exhaustive research, they’d proved women who eat chocolate five times a week are 40% less likely to get preeclampsia than those who indulge only once a week.
    Meanwhile, in Britain, scientists at Manchester and Newcastle universities announced that if you eat two tomatoes a day you are less likely to get sunburnt when on holiday this year. And that you will have a lovely complexion well into old age.
    What’s more, on the very same day that the Americans were making their announcement about chocolate and the Brits about tomatoes, leading scientists in Germany published a report that says if you have a dog in your house your children are less likely to develop hay fever. I promise I am not making any of this up.
    And then we learnt that a popular osteoporosis drug will break your heart, that hair dye will give you cancer and that those pots of friendly bacteria, which look like jars of sperm, will stop your kids getting eczema.
    Furthermore – and I’m still only giving you the scientific news from Tuesday – we heard that women who take HRT will have a stroke; that smokers get depressed more easily; that Range Rovers cause global warming; and that if you take pills for high blood pressure, you will become stick-thin and, I don’t know, fall through grates in the street or be taken away by a stork.
    I thought we’d reached a new pit of scientific balderdash when they announced last month that anyone who eats one sausage a day, or three rashers of bacon, increases their chances of getting bowel cancer by a fifth. But no. Scientists in California decided to go one better and announced last Monday, wait for it, that if you send your children to a playgroup you cut their chances of catching leukaemia by 30%.
    Honestly, if you believed everything these scientists say you’d never dare get up, go outside or dip your celery into even the smallest pinch of salt. You’d be terrified that a tomato might turn you into Joan Collins. You wouldn’t smoke or drink or go near a pylon in case you caught ebola.
    In fact you’d spend your entire life in a playgroup classroom, fearful that at any minute the door would be broken down by a swarm of cancerous sausages.
    Happily, of course, we pay not the slightest bit of attention because we think we know exactly what’s going on here. We reckon, for instance, that if a scientist says a playgroup will cure the common cold he’s being funded by a company that owns playgroups. And similarly we suspect that when a scientist stands up and says you have to eat tomatoes, his clothes, hairstyle and house may well have been paid for by someone with a greenhouse.
    And then there’s the sausages business. Do they really expect us to believe that a scientist woke up one morning and thought, I know, I’m going to see if a pork chipolata does anything nasty to my bowels. All of which brings me on to a bunch of boffins in Australia who are warning people not to flush their tropical fish down the lavatory.
    I know several people who keep such fish in England and none has ever felt the need to put his often very expensive collection in the khazi. Apparently, though, that’s what they do in Oz; and now one particular breed, called the platys, has made it to the ocean, where it’s causing havoc.
    It was bred to live in an aquarium because it suffers from what I call Hammond syndrome – an inferiority complex resulting from the fact that it’s about 6ft short of being a shark. It is also tough and bright. Not only is it capable of dealing with the complexities of a U-bend, but it can also swim through several miles of Australian faeces just so it can get into the Pacific, where it is now decimating fish stocks, eating frogs and generally running around shouting: “You’re going home in a f****** ambulance.”
    Are you bothered? Neither am I, really, but I am wondering. Why did a scientist get up one day, stretch and then say: “Hmm, I wonder if any aquarium fish have escaped into the wild today?” And if he didn’t, did anyone pay him to find out? And why? Who benefits from all the newspaper coverage?
    Is it the Spanish, I wonder? Are they about to claim the world is running out of food because the sea is running out of fish? And that this has nothing to do with their giant aquatic vacuum cleaners that charge about the oceans, sucking everything smaller than a pea into their holds, and is entirely the fault of Bruce and Sheila who put their platys down the Armitage Shanks one morning.

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    28. November 2011
  49. Johannes #

    Hey,

    eifgentlich ein ganz schöner Artikel. Aber ich finde doch, dass die Rechnung ein wenig hakt. Das Problem liegt hierbei, dass Du die Rechnung mit dem Tagesbedarf eines Kindes machst, aber eine Menge an Essen zugrunde legst, bei der so mancher Erwachsener schlapp machen würde. Die Rechnung hätte doch sicherlich auch in Bezug auf den Tagesbedarf eines Menschen funktioniert. Vielleicht hätte dann nicht alles gleich über 100% des empfohlenen Tagesbedarfs gelegen, aber man hätte die Botschaft, die Du übermitteln willst, sicher auch verstanden.

    Gruß, Johannes

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    28. November 2011
    • Zugegeben, die Zahlen sind/wirken bei Kindern noch dramatischer als bei Erwachsenen. Andererseits wundere ich mich manchmal selbst, was meine Kinder so alles verdrücken, und ich garantiere dir, diese Menge bekommen sie hin. Der Kern des Problems ist ja auch gar nicht, dass McDonalds weniger gesund ist als Rohkost, das weiß nun wirklich jeder, der Kern ist (für mich jedenfalls) Glaubwürdigkeit und Reputation und was einer damit anfängt …

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      28. November 2011
    • Tim #

      Ähnlich wollte ich auch gerade kommentieren. Allerdings sehe ich das als großes Manko des Beitrags. 100% auf mcdonaldsmenu.info für ein “durchschnittliches” Kind entsprechen 1600kcal. Für das 4. bis 6. Lebensjahr werden 80 kcal/kg Körpergewicht, aber nicht mehr als 1800 kcal/Tag empfohlen. Bei dieser Berechnung würden für meinen 4,5 jährigen Sohn gut 1500 kcal/Tag empfohlen, also knapp an den 1600kcal des McDonalds-Rechners.

      Mein Sohn isst typischerweise einen guten halben Cheeseburger (alternativ ca. 4 bis 5 Nuggets), ein paar Pommes (weniger als eine kleine Portion) mit ca. einer halben Packung Mayo und trinkt ein Glas Fanta (ca. 0,2 Liter). Dann ist er aber auch pappsatt (soll heißen, meist isst er weniger davon). Das würde etwa 1/3 Drittel von 1500kcal ergeben, natürlich mit etwas zuviel Fett und Salz für diese Mahlzeit (wer hätte es bei FastFood gedacht).

      Leider verliert natürlich der gesamte Artikel an Glaubwürdigkeit dadurch. Die anderen Behauptungen jetzt durch belastbare Fakten zu belegen, habe ich aber auch keine Lust.

      Nächstes Mal auf diesen effekthascherischen Teil verzichten, so empfiehlt man sich eher für einen Bild-Artikel.

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      28. November 2011
  50. Superlupo #

    Irgendwann Ende 80er: Schmubeck sitzt Autogrammstunde nach Lesung oder Schauschaumschlagen in München ab, als ihm Jemand (he – NICHT ich!! plus Kollege!) ein Gläschen Wienerle im eigenen Sud reicht, “schauns, Herr Schmubeck, was mir ihnen mitgebracht hamm: Die feine HERTA!” — unser Autogrammwunsch direkt aufs Etikett wurde mit einem deftigen bayerischen Kraftausdruck leider abschlägig beschieden… ich hab nie mehr bei ihm gegessen.

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    28. November 2011
  51. Meinereiner #

    Naja, was soll man sagen.
    Ich sehe eine Werbung von zwei rotgesichtigen, übergewichtigen und augenscheinlich kurzatmigen Männern, die Werbung für essensähnliche Objekte machen.

    Ist das nicht entlarvend genug?

    Die Zielgruppe ist klar (weder Kinder noch Jugendliche kennen Schuhbeck). Wer dann noch drauf “reinfällt”, is(s)t selber schuld.

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    28. November 2011
  52. Viel ausführlicher als meine Gedanken. Hat Spaß gemacht zu lesenund lang lebe das selber Kochen.

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    28. November 2011
  53. Leider leicht daneben. Was den Sternekoch angeht… soll er doch. Aber Sie kommen plötzlich mit Tagesbedarf und McDonalds-Bashing…
    Im Gegensatz zu dem, was die deutsche Unterschichtenmutti mit der Mikrowelle kocht, ist das Essen in der Frittenbude geradezu gesund. Was der Deutsche im deutschen Supermarkt kauft, kommt mehrheitlich vom chemisch-industriellen Komplex und hat mit sauberer Nahrung nur noch die Bilder auf den Etiketten gemeinsam.
    Niemand wird fett, wenn er sich von in Öl gerösteten Kartoffeln und Rindsbouletten im Sesambrötchen ernährt. Natürlich ist auch niemandem mit Schwarzkümmel und sonstigem Gewürze-Voodoo geholfen… Aber auch der praktische Wert von Kalorienangaben wurde von seriösen Wissenschaftlern längst als Unsinn erkannt.

    Fazit: Sie meckern auf den Medienkoch und machen sich gleich mitschuldig der Verbreitung von Halb- und Unwissen.
    Denn weder ist Fett schädlich noch ist Salat gesund.

    Eine ausgewogene saisonale Ernährung, mit möglichst in der Region erzeugten Produkten, und schon sind wir auf dem richtigen Weg. Und da gehört das in Bier marinierte Nackensteak genauso dazu wie die Kohlrabipfanne. Natürlich nur, wenn man es mag.

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    28. November 2011
  54. maria hilber #

    Ja, mit dem Schuhbeck-Mecker da stimme ich überein. Ist nervig und blöd.
    Womit ich nicht überein stimme ist DEINE Art und Weise Dinge zu beurteilen, die Du -offensichtlich- nicht am eigenen Leib erfahren hast, sondern Deine Weisheiten auch nur von Google, Büchern und anderen Infomationsmedien hast.
    Halt einfach mal die Bälle flach, Alter. Bevor Du über Ayurvedische Medizin und Ernährung herziehst und sie als “pseudomedizinischer Ayurveda-Voodoo-Unsinn” titulierst, probier es aus und urteile DANN.
    Und solange das nicht passiert ist, bist Du auch nicht besser als der Schuhbeck und seine wichtigtuerischen Spezeln, die oberflächlichen Müll labern.

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    28. November 2011
    • Was du offenbar nicht verstanden hast: Zwischen “Probier es aus”-Wirksamkeit und wissenschaftlich erwiesener Wirksamkeit gibt es einen Unterschied. Jeder darf an die Wirkung von allem glauben, da halte ich alle Bälle und Globuli flach …

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      28. November 2011
  55. Tom #

    Erstens darf auch ein Sternekoch gelegentlich sündigen. Ihm vorzuwerfen, dass er Gesundheit predigt und dann Werbung für McDonalds macht, ist daher dumm: Doert jedenfalls wird die Qualität des Essens strenger kontrolliert als in vielen anderen Restaurants. Und Herr Schubeck empfiehlt eben nicht, dort täglich zu essen. Was allerdings – denn auch dort wird z.B. eine Salatschüssel angeboten – auch möglich wäre. Täglich ein gesunder Möhrensalat kann genau so zu einer Vitamin-A-Vergiftung führen, aber niemand meckert gegen Möhrensalat.

    Dann verbreitet Herr Schubeck seine eigene Meinung über Gesundheit. Die muss nicht evidenzbasiert sein, denn er ist kein Mediziner. Also warum wirft man ihm diese nicht-medizinische Sichtweise auf die Küche vor? Und nebenbei: Schaden tun die meisten Gewürze auch nicht.

    Also statt “bevor mein Blutdruck beunruhigende Höhen erreicht, nutze ich die kathartische Funktion dieses Blogs und lasse mal schnell Dampf ab” wäre es vielleicht auch hier angebracht gewesen, erst einmal in Ruhe nachzudenken. Und zu erkennen, dass auch Herr Schubeck nicht perfekt ist, aber dieser Blog sehr weit von einer wissenschaftlich belastbaren Kritik entfernt ist. Hier werden Äpfel mit angedichteten Birnen verglichen.

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    28. November 2011
  56. Ich habe mich ja auch schon vor einiger Zeit mit diesen inflationären TV-Kochshows und ihren Gurus beschäftigt (http://www.lars-mielke.de/1349/lanz-kocht-und-noch-eine-kritik/), aber an diesem jetzt einsetzenden Schuhbeck Bashing mag ich mich nicht so sehr beteiligen.
    Trügt mich mein Gefühl oder hat es etwas damit zu tun, dass es um “MacDonalds” geht? Werbeverträge mit und für fragwürdige Produkte hat er ja schon früher gehabt, aber es scheint wohl, dass die Frittenbude für einige ein besonderes Reizwort ist.

    Was sein Wissen und Engagement für die Gewürze und Kräuter angeht – ja nun, schaden kann es nicht. Ob es wirklich den propagierten Effekt auf die Gesundheit hat (“steigert in Verbindung mit xyz die Aufnahme von bliblablu um 37% ..”), mag mal dahingestellt bleiben. Aber die Werbung für eine Küche, die mehr als nur Salz und Pfeffer kennt, ist für mich nicht per se verdammenswert. Und wenn er das noch clever mit Hinweis auf seinen Gewürzladen in München verknüpft … ja Gott, er wäre doch mit dem Klammerbeutel gepudert, dies nicht zu tun.

    Vom Kochen allein ist doch niemand reich geworden bzw. hat anständig davon leben können. Bei den “echten” Sterneköchen ist das ein Knochenjob. Die Tendenz, Kochbücher auf den Markt zu hauen, in TV-Shows herumzulungern und für das eigene Restaurant (wo ein unbekannter Zauberer die Küchenbrigade führt) zu werben ist doch da nur konsequent weitergehandelt.

    Und was Werbeverträge betrifft: Wieso darf (siehe Punkt zuvor) ein Spitzenkoch nicht werben? Wer legt außerdem fest, dass dies oder jenes Produkt unterste Schublade ist und dieses nicht? Die Grenze des erträglichen kann doch nur einer ziehen: jeder Verbraucher für sich selbst. Wo steht geschrieben, dass ein Herr xyz nur für Kartoffeln aus Demeter Anbau, die mit Hand gewaschen wurde, werben darf? Gibt es da ein ungeschriebenes Gesetz, dass Köche als Ärzte oder Apotheker umwertet? Wenn jemand meint, er müsse seine 3 Trillionen Schlemmerlöffel für eine Werbung für Wiesenhof aufs Spiel setzen, dann soll er das tun. Das kann ich doch entscheiden, ob das für mich glaubwürdig ist. Punkt.

    Köche, die wir im Fernsehen oder in der Werbung sehen, sind nun mal in erster Linie Unternehmer, Selbstvermarkter und erst in zweiter Hinsicht Köche.

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    28. November 2011
  57. Hauke #

    Wer von Gesundheit faselt aber Fleisch/Milchprodukte/Eier etc. kocht, isst und empfielt hat eh seine seriösität verspielt. Dazu gibt es genügend Studien. Und wer jetzt gerne ein paar Quellen hätte darf gerne selbst recherchieren und kann z.b. http://www.vegane-gesellschaft.org als Einstiegshilfe nehmen.

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    28. November 2011
    • Sorry, aber auch das ist nicht seriös. Wer auf tierische Produkte verzichtet, weil sie industriell und unter ekelhaften Bedingungen hergestellt werden, macht erstmal nichts falsch. Wer aber deshalb gleich das Kind mit dem Bade ausschüttet, handelt verantwortungslos und dumm – und genau darum geht es den Hintermännern der Veganerbewegung: Vernichtung landwirtschaftlicher Strukturen und am Ende hin zu mehr Industrie.

      Wer wirklich was tun möchte, der sucht sich “seinen” Fleischer ganz genau aus und kauft nur eigene Zucht und selbst produzierte Waren. So wird die heimische Landwirtschaft unterstützt und den Tier-KZs der kommerzielle Hahn abgedreht.

      Mit Studien kannst du heute keinen seriösen Wissenschaftler mehr hinter dem Ofen vorlocken. Wir wissen doch alle, daß fast alle Studien so interpretiert werden, wie der Auftraggeber oder die jeweilige politische Lage das zuläßt.
      Wenn ich sehe, daß meine Vorfahren sich mit Eiern und Speck ernährt haben, aber genauso mit Blumenkohl und Kartoffeln, im Sommer mit Kirschsuppe, im Winter mit harter Wurst, Räucherware und Grünkohl… usw. dann weiß ich auch, was gesund ist – egal was irgendwelche Studien mir vormachen wollen.

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      28. November 2011
  58. w_p #

    Größenteils ein Lesevergnügen – nur bitte nicht zu polemisch werden. Wenn dein Kind jeden Tag ein McD-Menü verdrückt, wird es nicht “zwangsläufig” dick. Das hängt auch noch davon ab ob und wieviel es sich bewegt und was es für einen Biorythmus hat. Ansonsten aber chapeau :)

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    28. November 2011
    • Rudi #

      aber dein Kind wird krank. egal op hard oder soft gainer! das ist keine polemik das ist fakt

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      28. November 2011
  59. Rudi #

    Sorry aber ich kann dir nicht folgen. Schuhbeck ist ein Produkt. Der Mann verkauft sich halt perfekt. Kräuter und andere “Naturheilmittel” werden dir doch an jeder Ecke angeboten, von jedem. Ich persönlich kaufe oft beim Schuhbeck ein, weil seine Gewürze einfach genial sind und man eine riesen Auswahl hat.
    Zudem prädigt er ja nicht, dass sMc Donalds super gesund ist. Ich mein jeder der bissl Hirn hat weiss, dass Mäces der grösste Scheiss is, und Cola ungesund ist. Vor allem haben die meisten Gerichte der Sterneköche oftmals mehr Kalorien als der Big Rösti :) Der Mann hat wahrscheinlich mehr Ahnung von Warenkunde als du und ich. Der steht ja nicht für Mc Donalds ein sondern für die Kohle! Man muss nicht auf alles anspringen. Ich finde bei Schubeck brauch man nicht ansetzen. Ich bin mir sicher, dass im Orlando oder der Südtiroler Stube nur die besten Produkte aus gutem Anbau angeboten werden. 3 Hauben kriegt man schliesslich nicht wenn man Knorr Maggi in seine Suppe schüttet, und das Händl aus der Massenproduktion serviert. Gut kochen=gute Ware=Garantierte Herkunft.

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    28. November 2011
    • “dass Mäces der grösste Scheiss is, und Cola ungesund ist. ”

      Sorry, aber auch das ist falsch. Längst sind viele Studien aus 20 Jahren Anti-Cola-Forschung veröffentlicht.
      Die Ergebnisse sind ernüchternd: Cola ist nur dann schädlich, wenn es sich um Light-Cola handelt. Bei Kindern hat man festgestellt, daß handelsüblicher Orangensaft sogar weit schädlicher für die Zähne ist. Also: Prost.
      Viel schlimmer an der Cola ist, daß sich darin kein Bestandteil aus dem eigentlichen Colarezept mehr befindet, sondern nur noch: Aromen, hergestellt z.B. aus Schimmelpilzen (“Pflanzenauszug” oder auch “natürliche Armomen”), Farbe aus Zuckerkulör und natürlich eine Menge Wasser, Zucker, Kohlensäure…

      Das McDonalds-Essen ist sicher nicht die hohe Kunst, und Geflügelformfleisch unter dem ekligen Namen “Nuggets” würde vermutlich niemand essen, der mal gesehen hat, wie das Zeug produziert wird, ähnlich auch der McRib… Aber das gleiche gilt für Milchschnitte oder Leberwurst von Rügenwalder…

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      3. Dezember 2011
  60. ylvies@freenet.de #

    So, und jetzt die ganze Rechnung bitte nochmal ohne Pommes, Cola und McFlurry.
    Mit denen hat Schuhbeck nämlich nichts zu tun und nur vom Big Rösti kann man problemlos zwei Stück essen, sofern man nicht noch anderweitig Zucker, Fett und von mir aus auch Salz in größeren Mengen zu sich nimmt.

    Selbst wenn, als einmaliger Ausrutscher alle paar Wochen macht auch das gar nichts, wenn man ansonsten nicht mehr ißt als der Körper braucht. Was genau man ißt, ist eigentlich ziemlich egal, es sollte nur abwechslunsreich und ausgewogen sein.

    Schuhbeck mag Vodoo predigen, aber er lebt ihn vor und hat damit wie es aussieht zumindest keine gesundheitlichen Probleme und ist für sein Alter ausgesprochenn fit.
    Zugegeben, der Big Rösti ist sicher nicht das gesündeste was es gibt, dürfte jetzt aber auch nicht schlimmer sein als ein Rösti bei ihm im Restaurant.

    Außerdem wird eine weitere Information verschwiegen, wenn man schon selber anderen Scheinheiligkeit vorwirft:

    Vom Alpenchicken (Baguette mit Hähnchenfleisch und Salat) kann man drei bis vier Stück pro Tag essen (wenn man hauptsächlich die Kalorien betrachtet), vom Nürburger (Brötchen mit Würstchen und Senf) sind sogar fünf möglich.

    Wenn die Kinder oder man selber EINEN dieser Burger essen, am Besten OHNE Cola und Pommes sondern mit Saft und Salat, und das ganze STATT des Mittagessens und nicht zusätzlich, dürften alle glücklich sein.

    Was auch immer Schuhbeck gewollt hat, er hat zwei gesündere Alternativen zur Karte beigesteuert und dank ihm reden die Leute über gesunde Ernährung im Zusammenhang mit McDonalds. Letzlich sind auch die frittierten Kartoffelecken nicht schlimmer als selbstgemachte Bratkartoffeln, entscheidend ist eben was man sonst noch im Bezug auf Ernährung und Gesundheit unternimmt und genau das predigt Schuhbeck,…

    …wenn auch nicht direkt im Rahmen der Kampagne. Ich stimme dir da schon grundsätzlich zu, aber es fehlt halt die Hälfte der Informationen, die Beispiele sind Extrembeispiele und auf Dinge wie z.B. die Fertiggerichte von Lafer hätte man bei der Gelegenheit auch eingehen können.

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    28. November 2011
  61. Ich hatte bislang von Schuhbeck eine gute Meinung. Aber die Werbung für Fast Food, Suppen und Mikrowellen-Kost ist wirklich das Letzte. Mit der McDoof-Geschichte hat er nun den Tiefpunkt erreicht. Der bekommt den Hals nicht voll.

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    28. November 2011
  62. ylvies@freenet.de
    Herrgott bitte wirf Hirn herunter, direkt in diese e-mail adresse

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    28. November 2011
    • Wilhelm Lohmer #

      Wenn du so schlau bist, dann schreib doch bitte mehr als 10 überflüssige Worte und erklär was dir nicht gefällt oder was du nicht verstehst, am Besten direkt über die Kommentarfunktion und vielleicht noch mit ein paar Satzzeichen mehr.

      Mein letzter Satz sagt ja bereits schon alles: Für kurz mal Dampf ablassen ist der Eintrag ja ok, aber der Autor hat sich ja z.B. die Mühe gemacht eine Rechnung aufzustellen und hätte bei der Gelegenheit dann auch richtig/vollständig/ehrlich rechnen können, statt sich auf Übertreibungen auf Bild-Niveau einzulassen.
      Immerhin nimmt er nur die mittlere Pommes und Cola…

      Ich finde die Schuhbeck-Werbung auch fragwürdig, aber mein größer Vorwurf an den Koch ist, dass er dort gar nicht erst versucht die Kunden besser zu informieren.

      Ob er privat Kümmel frißt und mit Ingwer-Tee entgiftet und das auch im TV empfiehlt geht mir am unteren Rücken vorbei, jeder bestimmt selber was er anschaut, glaubt und ißt.
      Jemand mit Ahnung hat aber eine gewisse Vorbildfunktion und während Schuhbecks Auftritte im TV wenigstens niemandem Schaden zufügen, tun es seine Werbeauftritte in der Form schon.

      Genausowenig wie die Werbeversprechen zutreffen gilt aber auch das Gegenteil nicht, dass man sofort an Herzinfarkt stirbt, sobald man einen McDonalds betritt.

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      28. November 2011
  63. Hervorragender Beitrag, Danke! Schuhbeck ist und bleibt ein Fertigsuppenkasper.

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    28. November 2011
  64. Simon #

    Sprachniveau und inhaltlich schlicht und einfach schlecht und nicht irrelevant. Traurig, dass so ein Schrieb sogar von Foodwatch verbreitet wird.

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    28. November 2011
  65. Dorgan #

    Soweit ich weiß ist der Herr Schuhbeck doch auch beim FC Bayern angestellt und McDonalds ein großer Sponsor dieses Vereins. Ich will ihn ja jetzt nicht verteidigen, aber auch ein Sternekoch hat seine Verpflichtungen und muss ab und an wie jeder Dinge tun, die nicht zu 100% seinen Idealen entsprechen. Und er verkauft ja auch keine Landminen, sondern vielleicht nicht dass beste, aber doch zumindest auch nicht das schlimmste Essen der Welt

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    28. November 2011
  66. ZITAT: “Mehr Menschen gehen mit weniger schlechtem Gewissen zur Fast Food-Kette, denn wenn der Schuhbeck dafür wirbt, kann’s ja nicht so schlecht sein.”

    Wir sind uns ja wohl einig, dass, wer so denkt, für den eh jede Hilfe zu spät kommt, und ruhig soviel Meckkes fressen soll bis er erstickt. Ist besser für die Welt.

    Ja, wir sind uns auch einig, dass Schuhbeck ein Scharlatan ist. Und zwar nicht nur im übertragenen sinne…

    War das jetzt satirisch gemeint von mir? Ich glaub': Ja. Ich weiß nicht… ;-)

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    28. November 2011
  67. Leute, bei aller Be- oder Entgeisterung bitte keine Beleidigungen. Die werden von mir gelöscht.

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    28. November 2011
  68. Tja, das Thema ist sehr komplex. Einerseits steht die Tatsache im Raum, dass der Mann im Fernsehen mit Sicherheit vielen Hobbyköchen und Kochinteressierten wertvolle Tips zu gesunder Ernährung gegeben hat, vielleicht sogar, dass er Mc”D” zu einem wertvolleren Produkt verholfen hat, andererseits steht dem die offensichtliche Unlogik seiner Werbeverträge gegenüber.

    Mich persönlich nervt es vor allem, dass bei ihm mittlerweile aus einem Menü eine medizinische Abhandlung gemacht wird. Ich finde Geschmack, die absolute Reinheit des Produktes und die handwerkliche Umsetzung wichtiger; beim Einsatz eines einwandfreien und hochwertigen Produktes stellen sich eh weniger Gesundheitsfragen.

    Was überwiegt nun?

    Über ihn persönlich und seine Beweggründe, solch absolut blödsinnige Produkte zu bewerben, kann ich nichts sagen, ich kenne ihn nicht. Vielleicht hat er auch schlechte Berater. Er würde jedoch besser daran tun, nicht Wein zu predigen und Wasser zu bewerben. Wär für seine Reputation besser.

    Aber deshalb muss man ihn ja nicht gleich als schlechten Menschen hinstellen. (Das tu ich nur dann, wenn ich einen Menschen auch persönlich kenne und dann dafür befinde).

    Wie gesagt, ein schwieriges Thema.

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    28. November 2011
    • Peter Wardsack #

      Du hast schon recht was du schreibst, aber ich muß doch als sogenannter “Vorbildskoch” der Sache gerecht sein und nicht dann einen entgegengesetzten Werbespot (den ich heute zum ersten Mal gesehen habe, widerlich!!!!), hoch preisen. Sicherlich ist Schuhbeck kein schlechter Mensch, aber ein guter Mensch muß auch Stärke, Charakter und Standfestigkeit haben und nicht den perversen Werbemogulen verfallen, und genau da liegt das Problem. Wie in Kreisen bekannt, ist Schuhbeck verschuldet, aber ich denke da gibt es doch andere Möglichkeiten, vielleicht mal 2-3 Läden verkaufen und bei den Wurzeln zu bleiben und diesen ins plus zu führen, so einfach ist das!
      Der Werbespot ist wirklich das allerletzte, Hüttengaudi-Spaß bei maximalem Streß, wo ist hier die Realität??? Wie schon mal erwähnt, wirbt hier Herr Schuhbeck für Verdiener unter 7,50 EUR Mindestlohn unter sehr harten und strengen Arbeitsbedingungen!! Das kann doch wohl nicht sein, oder Herr Schuhbeck? Mal drüber nachdenken, aber der Millionenscheck läßt gut träumen und sich gut ins Kissen kuscheln.
      Für mich, Schuhbeck nie wieder, soll er demnächst an der Friteuse und dem Tellerminengrill stehen, tiefer kann man nicht fallen, Adios MC Schablos

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      28. November 2011
      • Tom #

        Tja, wo ist in einem Werbespot die Realität? Ist diese Frage nicht rhetorisch?

        Und warum darf ein Vorbild nur entweder “total gut” oder “total schlecht” sein? Gibt es nicht einen großen Beriech zwischen schwarz und weiß, wo man ein wenig mehr über das Essen nachdenkt, ohne gleich perfekt zu sein?

        Tom

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        29. November 2011
      • Peter Wardsack #

        Wenn ich ein Vorbild sein will, muß ich zumindest die Grundkriterium vermitteln, und das ist sehr wichtig, über Jahre auch vertreten!! Das hat der Schuhbeck ja auch über Jahre gut gemacht (Elmar Wepper und Schuhbeck im BR) . Zu Deiner zweiten Äußerung; sieh dir Nelson Müller an, das ist ein PFUNDSKERL!!! Erster Güte!! Ich denke nicht das der mal Werbung macht, dazu ist er zu stolz und ehrt seinen Beruf. Und so soll es sein! Wenn einer Schulden hat soll er es nicht mit Syntologie MC-Fress- Werbung reinhämmern, das ist ganz einfach lügenhaft und Betrug am Verbraucher. Leute wacht endlich auf!!!!!! Ein Döner oder eine Pizza ist ehrlicher.

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        29. November 2011
      • Tom #

        Ausgerechnet ein Döner ist besser als McDoof? Gammelfleisch statt Qualitätsware? Au weia, welche Farbe namens Weiß siehst Du denn vor Dir?

        OK, nicht alle Döner bestehen aus Gammelfleisch, eigentlich sogar die aller wenigsten. Aber auch nicht alles Essen bei McDoof ist schlecht. Man sollte es nicht täglich essen – aber das gilt für den Döner genau so. Und wer wirklich dick werden will, geht nicht zu McDoof, sondern zum Griechen: Da gibt es mehr für das gleiche Geld.

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        29. November 2011
    • @Triple-M Ich stimme dir völlig zu, sowohl was Produktqualität und Verarbeitung angeht als auch in Bezug auf die Persönlichkeit von Herrn Schuhbeck. Ich wage nicht zu beurteilen, ob er “gut” oder “schlecht” ist, ich kenne ihn ja gar nicht (persönlich).

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      29. November 2011
  69. Georg Kranz #

    Wem soll man denn nun einen Vorwurf machen ? Das McDonalds-Imperium brauchte für ein Produkt einen Werbeträger (in diesem Fall sind es sogar zwei – Grüße an Herrn Hoeneß). Das Schuhbeck-Imperium (zugegeben, ein etwas kleineres) stand bereit. Deal perfekt. Das kritische Publikum würde Herrn Schuhbeck tadeln, den jungen MC-Donalds-Stammkunden würde es egal sein. (Gibts in Norddeutschland eigentlich eine eigene Version des Werbespots – mit “Buletten” oder “Frikadellen” statt “Fleischpflanzerl” ?) Auf alle Fälle weiss jetzt ganz Deutschland, dass es den Big Rösti nun gibt; großes Lob an die Werbeagentur ! Hätt’ auch schiefgehn können. Aja, fast hätt ich es vergessen : Wenn ich Hunger hab, und mir eine Leberkäs-Semmel nicht reicht (hochdeutsch: Brötchen mit einer Scheibe Fleischkäse), dann kauf ich mir eine zweite. Wenns gar nicht anders geht auch einen Big Rösti. Aber danach bin ich satt ! Wenn man mir einen Werbevertrag anbieten würde, und der mir nicht reicht, dann schließ ich auch einen zweiten ab… oder doch noch einen dritten ? Fazit : Vom Geld kann man nie genug haben ….

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    28. November 2011
  70. Eigentlich teile ich ja keine Blog-Beiträge auf meiner Facebook-Seite – http://www.facebook.com/herbiVoria – eigentlich…. ;)
    Sehr gelungener Artikel, danke dafür!

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    29. November 2011
  71. Ben Passoke #

    Meiner Meinung nach gehen viele Kommentare hier in die falsche Richtung.
    Es geht nicht darum ob ein Döner ungesunder ist als ein Big Rösti etc.
    Einzig und allein muss es doch um die Frage gehen, ob ein Sternekoch nicht auch
    ein paar Spielregeln einhalten muss- um in dieser Himmelssphäre noch verweilen zu dürfen.

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    29. November 2011
  72. Also ich möchte mich hier auch mal kurz einschalten.

    Fakt ist doch schlicht und ergreifend, dass sich der Herr Gewürzinspektor gänzlich verkauft. Zum einen schlecht und unsympathisch im Fernsehen, zum anderen mit all seinen Gewürzen, Eissorten etc.. Kurz über lang wird ihm das hoffentlich alles um die Ohren fliegen.

    Tütensuppen, Fertiggerichte, McDonalds, Lanz kocht etc. etc. etc. – Kein Tag ohne ihn. Von sympathischen Bayer kann man nun wirklich nicht sprechen. Arrogant, Vorlaut und besserwisserisch trifft es da eher. Für ihn ist Deutschland eine Großküche und er ist der Chefkoch…

    Er mag in vielen Dingen, was Gewürze angeht, recht haben. Denn vergesst bitte nicht, dass die Schulmedizin nicht die Lösung aller wehwechen ist. Die Lobby dahinter versucht schon auch den Markt der natürlichen Heilmittel klein zu halten bzw. schlecht zu reden. Da gehts schlieslich ums Geld (Beispiel: Stevia). Ich seh das allerdings nicht in die Richtung: “Drei Messerspitzen getrockneter Ingwer und der Tagesbedarf an Vitamin A – Z ist gedeckt” – Dennoch ist eine gewisse körperliche Unterstützung durch Kräuter etc. nicht ausgeschlossen (Traditionelle Chinesische Medizin, Kamillentee, Pfefferminztee, Beinwell, Schöllkraut etc. etc.)

    Mein Fazit: Schubeck stinkt!

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    29. November 2011
  73. Pierre Rechl #

    Sehr nett zu lesen, das G’schichtal. Mehr aber auch nicht. Keiner von Ihnen hier kommt in die Situation mit seinem Namen Geld zu verdienen. Und wenn dann doch bin ich gespannt wer von Ihnen seine Kinder lieber weiter mit Idealismus ernährt.
    Die Doppelmoral wohnt doch in der gesamten Gesellschafft. Wer genau zahlt denn die Millionen an den Bohlen, Schuhbeck oder Gutenberg? Die zahlen doch nicht nur die kleinen verblendeten Trottel die der Werbung glauben. Apropos Werbung, wir wissen das sie nur bedingt ernstzunehmen ist, nehmen sie aber ernst genug um darüber zu debattieren.
    Und wenn mir jetzt einer anbietet das ich für Fleischpflanzerl, Nürnburger oder knackige Würste werben und dafür mein Haus abbezahlen kann, dann mach ich das, ich Nutte! Ich bewundere alle die das nicht nötig haben aufrichtig, aber ich und der Alfons haben’s nötig.

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    29. November 2011
    • Sascha #

      Wir reden hier aber nicht von Otto-Normalbürger, der auf einmal ein Angebot bekommt, Werbung für McD zu machen. Wir reden hier von einem selbsternannten Papst der gesunden Ernährung, der in der TV-Werbung Burger und Cola anpreist. Klar, wenn das Geld stimmte, würde ich auch für McD werben. Aber zum Beispiel nicht für Bild.
      Etwas überspitzt gesagt wäre das so als würde Jürgen Trittin auf einmal einen hochdotierten Beratervertrag des Forums Kernenergie annehmen und dann durch die Lande touren und den Leuten erzählen, dass er das früher alles nicht so gemeint habe mit Brokdorf, Kalkar und Wackersdorf…:)

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      29. November 2011
      • Pierre Rechl #

        Das wäre sehr überspitzt. Aber der Herr Sch. hat sich nicht selbst zum Papst gekrönt sondern die Medien. Und können das auch nur weil die Öffentlichkeit das offensichtlich so will.
        Zum anderen ist es kein Widerspruch wenn ich sag das Ingwer gesund ist und ein fetter Burger mit Cola lecker. Welchen Teil man davon für sich gut findet soll doch jedem selbst überlassen sein.

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        29. November 2011
      • Sascha #

        Die Medien können das aber auch nur, weil Herr Shuhbeck sich offensichtlich sehr gut in dieser Rolle gefällt.
        Und ich habe nicht behauptet, dass die Aussage “Burger ist lecker.” die Aussage “Ingwer ist gesund.” ausschließt. Nur in der Position, in der sich Herr Schuhbeck in Deutschland befindet, Werbung für McDonalds zu machen, zeugt m.E. von einer eher fragwürdigen Selbstwahrnehmung. Oder um’s mit Adenauer zu sagen: was schert mich mein Geschwätz von gestern.

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        29. November 2011
  74. Matthias #

    Wer keine Ahnung von Ayurveda hat, sollte dieses Wort vielleicht nicht gebrauchen, um etwas zu verunglimpfen, das mit Ayurveda nichts zu tun hat. Vieles an diesem Blog leidet unter genau dem Problem, das bei Schuhbeck angepragert wird. Undifferenzierte Meinungs-Logorrhoe.

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    29. November 2011
    • Teile uns doch mal deine fundierte und differenzierte Meinung zu Ayurveda mit. Ich lerne gern dazu. Oder ist dein Kommentar das, was du für eine differenzierte Meinungsäußerung hältst?

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      29. November 2011
      • Matthias #

        Nein, das ist es nicht. Aber ich bin ja auch nicht der Blogger!

        Meine Meinung über Ayurveda ist nicht sehr fundiert, aber ich habe prinzipiell Respekt gegenüber Jahrhunderte alten Heilmethoden, die auch heute noch hunderttausende überzeugte Anhänger hat. Evidenz-basiert oder nicht.

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        29. November 2011
  75. Mir geht es genauso: an einem Tag dieses Interview gehört und am nächsten Tag bei McDonald den Hüttengaudi-Burger gesehen.
    Unglaublich wie doof man verkauft werden soll !!

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    29. November 2011
  76. Ich finde es äußerst bemerkenswert, wie hier zunächst in den meisten Kommentaren dieser meiner Ansicht nach gute Beitrag gelobt wurde, ehe sich dann die Stimmung deutlich geändert hat.

    Gleichzeitig eine gesunde Ernährung anpreisen und Menschen dafür immer wieder kritisieren, wenn sie billige Produkte kaufen (Vergleich Speiseöl – Motoröl), dann aber für McDonald´s Werbung machen und überteuerte Suppen verkaufen, die auch nicht (oder kaum) besser sind als der gewöhnliche Supermarkt/Discounter Kram, ist wirklich scheinheilig und eine Verarschung der Zuschauer/Kunden.

    Dass man dieses Vorgehen dann auch noch mit der Kohle rechtfertigt, die der Mann dafür bekommt, ist lachhaft. Zum einen würde Herr Schuhbeck auch ohne diese Produkte und die Werbung finanziell gut dastehen, zum anderen gibt tatsächlich noch Leute, die sich für Geld nicht verkaufen.

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    29. November 2011
  77. Ich habe nicht gewusst, dass immer wieder und immer wieder in anderen Worten doch das gleiche Thema behandelt, auseinander genommen werden kann. Ich habe dummerweise, da ich nicht wusste, mir nicht vorstellen konnte, was auf mich zukommt angemeldet, um das Thema “Schuhbeck” zu verfolgen. Dass ich Hunderte von E-mails bekomme war mir nicht bewusst – kann mir jemand helfen, das zu stoppen????

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    29. November 2011
    • Sascha #

      Du könntest zum Beispiel unten in der Mail auf “Manage Subscriptions” klicken und dann auf der erscheinenden Webseite auf “Delete” für diesen Blogeintrag…

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      29. November 2011
  78. Edith #

    Ich kann mich Dir auch nur anschließen. Als ich erstmalig im Radio die Werbung hörte, dachte ich zunächst, ich hätte mich verhört. den Vogel hat dann die Fernsehwerbung für mich abgeschossen. Bis jetzt war ich ein echter Fan vom Schuhbeck, habe leidenschaftlich seine Rezepte nachgekocht, war sogar bei seiner Eröffnung im Ingolstadt Village. Aber jetzt ist er bei mir sowas von unten durch. Glaubwürdigkeit auf Null reduziert.
    Der Mann hat doch echt genügend andere Möglichkeiten Geld durch Werbepartner reinzukriegen. Muss es echt McDonalds sein, das im krassen Widerspruch zu seinen “Predigten” steht? Gibt es nicht mehr genügend Kochtöpfe, Pfannen, Elektroherde,… die er hätte bewerben können, ohne Imageverlust? Des einen Verlust ist des anderen Gewinn. Ich gratuliere den Werbestrategen von McDonalds. Da haben die ja wirklich einen tollen Coup gelandet. Und wieder wird dem Verbraucher die Illusion von “Gesundheit” bei einem Produkt gegeen, welches das absolute Gegenteil darstellt.
    Diesen Schock muss ich erst mal überwinden.

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    29. November 2011
  79. Danke Sascha, ich hatte genau dies schon versucht, aber nicht daran gedacht, dass ich den Blog-Beitrag noch anklicken muss, um es zu aktivieren.

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    29. November 2011
  80. Andi #

    2 Dinge: Lafer als positives Beispiel ist leider daneben. Seit Jahren versucht er sein (sein!) Kalahari Salz zu promoten. Immerhin hat sogar er mittlerweile aufgegeben Himalaia Salz anzupreisen (googlen, gute Unterhaltung garantiert). Ich kann mich an eine Talkshow erinnern mit diversen Köchen. Da meinte der Schubeck, er fände das Getue um diesen ganzen (teuren) Salzsortenquatsch albern. Der Lafer (auch in der Runde und damals noch voll im “Mit normalem Salz kannst du nur die Strasse streuen”-Modus hat gekuckt wie ein Auto.

    2. In einem Interview mit Christian Rach (der auch nen Stern hat) hat der mal gesagt, daß es nur in Deutschland diese Erwartungshaltung gibt, in einem Sternerestaurant auch vom entsprechenden Koch persönlich bekocht zu werden. Einem Amerikaner käme das z.B.nie in den Sinn.
    Zumal Schubeck ja diverse Lokalitäten laufen hat. Selbst wenn er nicht mehr im TV wäre, hätte der keine Zeit in der Küche die Suppe selber umzurühren.

    Und zum Schluß: Den Stern bekommt ein Koch doch für sein Restaurant und das Essen da, oder? Was Zum Geier hat Stern oder nicht mit Werbung, Fernsehen, Aussehen und sonstwas zu tun?

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    29. November 2011
  81. Sabuh #

    Das der Schubeck Geld verdienen möchte ist doch legitim. Über die Art und Weise, na ja, da ist sicher auch noch Luft nach oben. Fragt man sich halt nur für wen. Wenn ich die Kommentare hier überfliege bin ich doch etwas verwundert. Gibt es tatsächlich so viele ‘Menschen’ die wissen (glauben), dass Kümmel und anderes ‘nur’ schmeckt und keine Wirkung hat? Nur, weil die was-weis-ich-was-medizinischen Studien nichts dazu ergeben haben? Oder besser – weil wir u. U. über mögliche Ergebnisse gar nicht vollständig aufgeklärt werden sollen? Wer heute, bei unseren Informationsmöglichkeiten, immer noch denkt das ist alles Hokus-Pokus hat nicht wirklich viel verstanden, oder?
    Alle denen wünsche ich mehr Weitblick, und auch Verständnis, für Dinge welche sich auf den ersten Blick nicht gleich erklären lassen. Zu denken das wir alles wüssten ist schon anmaßend genug. Sich aber in der individuellen Wahrnehmung einschränken zu lassen … ich bin nicht sicher … aber ich denke – das muss keiner von uns.

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    29. November 2011
  82. amo #

    der mann ist schon lange in seinem größenwahn übergeschnappt. schade, hätte er doch einer von den guten sein können…

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    29. November 2011
  83. Gut gebrüllt Löwe!

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    29. November 2011
  84. Hallo

    das ist doch hinlänglich bekannt , daß “Fernsehköche ” auch Werbung für Maggi Knorr usw. Fertigsuppen und Soßen wo bei denen Soßen nichts von etwas Natur enthalten ist.
    So ein Werbevertrag bringt mehr als ein ganzen Jahr in einer lauten heißen Küche zu stehen und müßig sein Brot zu Verdienen !!!
    Dies wurde ja Herrn Koja Kleeberg zum Verhängnis da er und weitere Kochprofis von RTL 2 Werbung bei Lidl und im Fernsehen machten für Produkte von Maggi und Co um danach die Kritik ertragen zu müssen , daß in den Kochshows sie Wein Predigen um dann Werbung für Wasser zu machen !!!
    Geld stinkt nicht und wenns von Lidl oder Maggi kommt riecht es genauso gut wie eine selbst gekochte Soße !!!!
    Nur kurz zur klarstellung ich habe großen Respekt vor Herrn Schubeck, Witzigmann ,und auch wenn absolut nicht mein Typ einem Herr Lafer ,weil diese schon seit Jahren ,zum Teil Jahrzente mit mindestens 1 Michelin Stern Kochen was nicht jeder von sich behaupten kann!!
    Kolegialer Gruß

    Milko Kraus

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    29. November 2011
  85. Entschuldigung, aber wenn ich hier sowas lese von “den 7,50 € Stundenlohn Verdienern” die er bei MacDonalds bewirbt …
    Ja Herr im Himmel, wen denn sonst? Was verdient denn die Masse der Bevölkerung? Bzw. wie unsinnig wäre es, Spitzenverdiener als Zielgruppe für MacDonalds ins Auge zu fassen?

    Ich finde es zudem wirklich amüsant, wie ihm enige aufgeregte Blogger die Kundschaft kündigen, nachdem der Frittenbruzzler Deal bekannt wurde. Herta Fleischwurst, Wassersuppe und Mitropaküche bei der DB ist in Ordnung, aber bei MacDonalds hört der Spaß auf. Wirklich, sehr erheiternd. Als ob von denen jemand ein realer Kunde beim Schuhbeck war.

    Ich werde weiter seine Kochbücher benutzen und Rezepte nachkochen. Schliesslich steht einem Menschen die Entscheidung frei, zu unterscheiden. Zu unterscheiden zwischen dem Kochexperten Alfons Schuhbeck, der Werbefigur Schuhbeck und dem Unternehmer Schuhbeck.

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    29. November 2011
    • Sascha #

      @Lars Mielke: die 7,50 EUR bezogen sich glaube ich dann doch eher auf die bei McD angestellten Mitarbeiter.

      Und natürlich steht es jedem Menschen frei, zwischen den diversen Schuhbeck-Figuren zu unterscheiden und sich nur herauszupicken, was einem gefällt. Genauso steht es aber auch jedem Menschen frei, auf die Widersprüche zwischen diesen Figuren hinzuweisen und das Verhalten zu kritisieren. Dafür ist der Herr eben eine Person des öffentlichen Lebens (und ich kann mir nicht vorstellen, dass er vorher nicht damit gerechnet hat, dass es Kritik geben würde).

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      29. November 2011
    • Peter Wardsack #

      Ja sicher, bezieht es sich auf die MC Dussel Angestellten, mit unter 7,50 EUR Stundenlohn und wie ich recherchieren konnte sogar 5,- Eur (400,- EUR Basis) werden diese “Angestellten” teilweise ausgebeutet und unter massiven Druck gestellt. Nicht zu vergessen!!!!! Burger die länger als 5 Minuten nicht verkauft werden, landen in den Müll!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Alles verstanden?? Und da muß sich ein Schuhbeck bewußt sein, worauf er sich einläßt, weil dieses Niveau grenzt haarscharf an Sklaverei, anders kann ich es nicht beschreiben.
      Ich kritisiere Mc. Schubeck nicht als Koch, sondern als Verräter der Kochehre!! Ich weiß wovon ich rede, es ist eine Schande!!!

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      29. November 2011
  86. habe den mcdonalds-spot erst kürzlich gesehen und gleich mal gegoogelt… ingwer-wasser predigen und burger fressen (lassen) …scheinheilig is’ da wirklich noch zu milde ausgedrückt. von mir aus kann der feine-herr-sterne-koch zusammenpacken – so macht’s nämlich keine gaudi. dein beitrag hat das vortrefflich zusammmengefasst; hoffe, das er sich weit verbreitet.

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    29. November 2011
  87. Das gleiche ist mir in den Sinn gekommen, als ich das erste Mal den Werbespot gesehen habe. Wie passen Gesundheitsapostel und Sternekoch und McDonalds zusammen, habe ich mich gleich gefragt.

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    29. November 2011
  88. Jerome R. Jankins #

    Gut beobachtet von dir, Mc Donalds und Dosensuppen sind nicht der Weg zur gesunden Ernährung. Doch ein eingermaßen normal denkender Mensch kann da sicher auch Differenzieren. Doch irgendso ein Blogger (sorry aber mehr bist du leider nicht) kann leider nichts über wirkung von Kräutern und gesunder Ernährung erzählen und wenn man schon einräumt hin und wieder Fast Food zu essen, wird das wohl hin und wieder …öfters sein. Jeder kann doch glauben und essen was er möchte und lieber einmal mehr vermeidlich gesund, als Convienience und Junkfood. Da find ich es doch ganz angenehm das im deutschen Fernsehen dazu anmiert wird frisch zu kochen und auch mal gewisse dinge auszuprobieren. Denn leider ist es doch so das wir lange keine Nation der guten Küche waren und dieses gekoche, auch wenn es manchmal nervt, echte Missionsarbeit ist. Ich bin selber Koch und kann mit ruhigem gewissen behaupten zu wissen wie man sich ernährt. Kann auch sein das du mit deinem Artikel nur gutes im Sinn hattest, aber wenn man Kritik nicht konstruktiv äußert ist sie wertlos.. Peace!

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    29. November 2011
  89. Schlimm, schlimm, so tönt es da allerorten, wie können Sie, Herr Schuhbeck. Dabei ist der Auftritt bei McDonalds in Wirklichkeit ein Akt der Läuterung. Denn im Vergleich zur überwiegenden Mehrzahl der Produkte, die mit Schuhbecks Konterfei angeboten werden, ist so ein Burger natürlich geradezu Health Food. Man sehe sich nur mal die Tütensuppen oder die Leberkäsepappe an.

    http://is.gd/Dn8VQY

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    29. November 2011
  90. Du hast vollkommen recht !!! :D

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    29. November 2011
  91. By the way, wo wir gerade über Herrn Schuhbeck plaudern: Er verklagt jetzt auch einen Namensvetter, weil er gerne die Domain schuhbeck.com haben möchte:

    http://meedia.de/internet/domainstreit-schuhbeck-gegen-schuhbeck/2011/11/29.html

    Man kann ja sagen, was man will, aber Sorgen um seinen Ruf macht er sich offenbar nicht …

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    29. November 2011
  92. Peter Wardsack #

    Hou, hou, hou,”
    i muß euch sagen es weihnachtet sehr,
    vom weit entfernten Bayern kom i daher,
    moa Taschen san leer,
    und i hoab ka Geld meer,
    drum hoab i mi entschlossen,
    mit Uli unverdrossen,
    a kloane Werbespot abgeschlossen,
    de Produkt is mi egal,
    mi macht des nix, i find das fein,
    i brauch jeden Schein.
    Soans me nit bös,
    i freu mi auf den Erlös.

    Soans so nett und kaufen Sie den Hütten-Gaudi nur bei Mc, i hoab bei meinen vielen Läden eh koan Platz für diesen Schmarrn!
    Schuhbecks Teeladen,
    Schuhbecks Gewürzladen,
    Schuhbecks “In den Südtiroler Stuben”,
    Schuhbecks “Orlando”
    Schuhbecks “Kochschule”!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Schuhbecks Veranstaltungsservice
    Schuhbecks Teatro
    Schuhbecks Principal
    und zu guter letzt Mc. Up and down Mc. Schubeck. So long, see you later at space potatos!

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    29. November 2011
  93. Peter Wardsack #

    Für alle die noch nicht Bescheid wissen: http://www.mcdonalds.deprodukte/huettengaudi.cfm
    da kommen dann keine Fragen mehr auf!! Mehr Verar…. geht nicht!

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    29. November 2011
  94. ah, ein herrlicher artikel. die würste im burger sind aber auch wirklich schwer vorstellbar.

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    29. November 2011
  95. Unverständlich für mich,
    das man seine Jahrelang aufgebaute Reputation
    mit so einem DRECK (ich sage das bewusst)
    und nur für Geld kaputt macht!
    Aber mein Reden schon seit langem..BOYKOT den Fernseh(star)köchen mit ihrer bescheuerten IDEOLOGIE nach dem Motto:
    “…jeder kann kochen!”
    Es geht mir so auf den ZEIGER im sprichwörtlichen Sinne.
    Das hat für mich mit der “Ehrlichkeit & der Liebe zum Beruf”
    nichts zu tun.
    ¿Kann es sein das die meisten selbst- oder von RTL und CO dazu erkorenen Selbstdarstellerköche Probleme mit der Auslastung
    Ihrer auch so “schnicken” SterneTempel haben?”
    Somit wäre auch zu erklären das sie ihr ach so mageres Salär
    durch solche Billigen unglaubhaften Kampagnen aufbessern müssen. Ich kenne sehr viele Köche die jeden Tag zum Wohle ihrer Gäste
    sich bis zum Umfallen den Arsch aufreissen….
    und die machen das aus LIEBE ZUM BERUF und somit aus BERUFUNG!

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    29. November 2011
    • Peter Wardsack #

      Jo mei, da hat sich tatsächlich a kleiner`Schubeckli rausgemausert, der mit dem Hirn eines Ingwerstrangerls, jo mei wo san wer denn? Des is a Gaudi, Bist a lustiger kleiner Lausbub, du kleiner Nimmersatt.Mochst wohl die kleinen Zuschauer a bisserl verarscherl??
      Du hast bei mir verloren und ich will dich nicht mehr sehen, basta.

      PS. Man muß auch mal einen Kollegen verurteilen, in diesem Fall zu recht.

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      29. November 2011
  96. Ich bin ja selber Koch und mich nervt dieses getue schon lange.
    Das gilt nicht nur den A. Schubeck auch vielen meiner “Fernsehkollegen”.Wer dazu noch weiß was da so alles im Hintergrund abläuft…….

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    29. November 2011
  97. @Sascha

    Ich gehe jetzt einfach einmal davon aus, dass dem Schuhbeck (sofern er überhaupt daran gedacht hat) die Kritik relativ wurscht war.
    Die Gegenrechnung wird ergeben, dass er vielleicht einige Taler durch abspringende “Fans” verlieren wird, aber umso mehr durch den Werbevertrag hinzugewinnt.
    Und zu der Aufregung bzw. den niedergeschriebenen Hinweisen über die Unvereinbarkeit von Gesundheitsapostel und McDonalds Vertrag: Ich bin sehr für solche Kontroversen. Schliesslich leben wir in der Bloggosphäre von dieser Aufmerksamkeit ;-)

    @der aufgebrachte Berufskollege

    Jetzt höre ich das schon wieder, muss also was dran sein … Sie meinen, es gibt 400 € Jobs?
    Ich bin entsetzt.

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    30. November 2011
    • Hm, ich suche einen, weil das Verfassen von Bücher nicht ganz so lukrativ ist wie ich glaubte. Allerdings müsste EIN Euro mehr rausspringen wegen der Krankenversicherung :-).

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      30. November 2011
  98. Toll, wie sich die Gesellschaft immer, überall und ständig auf den Kochkram stürzt, klar, alle kennen sich aus, da freuen sich die Machthaber; da kann man die Kochdödelfans locker den Arbeitsverhältnissen der Ära vor Marx zuführen. Die Profi- Küchen machen es vor.
    Koch- Brat- Schubi- Blogs: Ü B E R F L Ü S S I Gst.

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    30. November 2011
  99. Also das ist ganz meine Rede. Ich habe einen ähnlichen Artikel auf unserer Facebook-Seite http://www.Facebook.com/Frischbiers verfasst.
    !!

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    30. November 2011
  100. Hat der Meisterkoch nicht eine Connection zur Gewürzproduktion?

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    30. November 2011
  101. andreas #

    …. im radiospot sagt schubeck zur frikadelle im burger “…. eine art fleischpflanzerl”. die aussage, es handele sich dabei um eine richtige frikadelle hat mc donalds ihm wohl nicht abringen koennen :-)) also ein bisschen koch-ehre steckt wohl doch in ihm.

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    30. November 2011
  102. Hallo, der ursprüngliche Beitrag ist ja schon der Knaller, aber getoppt wird das hier durch die enorme Vielzahl an Kommentaren, die alle ihre Berechtigung haben und vor allem auch in weiten Teilen fundiert sind. Was mir allerdings auffällt ist, das hier durchgängig Köche – und somit Kollegen von Hr. Schuhbeck – als Positivbeispiele genannt werden, die ebenso medien wirksam agieren und vor allem ebenso von der Werbung auf den verschiedensten Ebenen vor den Karren mehr oder weniger minderwertigen “Fast,- Junk-, oder Zusatzstoff-verseuchter Lebensmittel (food) gespannt werden. Somit liegt wirklich der Schluß nahe, das die meisten hier genannten Köche oder besser Lebensmittelverwerter ihren Fokus nicht auf das klassische Berufsbild des Kochs (Stichwort Kochehre) legen, sondern sich eher unter dem Vorwand des “Koch seins” ein vorwiegend finanziell orientiertes Image aufbauen. Mir bis dato bekannte Ausnahmen der Sterne Köche sind wirklich der Inhaber des Belle Epoque in Lübeck Travemünde, Roy Petermann aus dem Wullenwever in Lübeck, sowie dem Kollegen Behrens aus Düsseldorf. Alles ausgezeichnete Sterneköche ohne Werbeallüren……schade übrigens auch, das sowohl Mälzer auch auch Rach in Hamburg nicht mehr das machen, was sie mal ausgezeichnet hat – nämlich kochen ! Das Tafelhaus vom Rach ist Geshichte und die Bullerei ist Mälzers Pseudo-Bude….

    Fazit: Köche sind nicht mehr das was Sie sein sollten und wie immer ist das Fernsehen und die Werbung an allem schuld !

    Gruß
    Markus

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    30. November 2011
  103. Ottifant #

    Die Zestenreibe von Ihm, die ich in Schuhbecks Laden in HH gekauft habe, ist super.

    Was seine Person angeht: Ich denke, dass der Beitrag ganz gut widerspiegelt, wie Herr S. tickt :)

    Danke

    O.

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    1. Dezember 2011
  104. lzifer #

    es gibt nur zwei möglichkeiten. entweder er glaubt selbst daran, oder es lief wie bei kir royal:
    „Ich kauf Dich einfach. Ich kauf Dir ne Villa, stell Dir noch nen Ferrari davor, Deinem Weib schick ich jeden Tag nen Fünfkaräter. Ich schieb es Dir hinten und vorne rein. Ich scheiß dich so was von zu mit meinem Geld, dass Du keine ruhige Minute mehr hast. Ich schick Dir jeden Tag Cash in einem Koffer. Das schickst du zurück. Einmal, zweimal, vielleicht sogar ein drittes Mal. Aber ich schick Dir jedes mal mehr. Und irgendwann kommt dann mal der Punkt, da bist Du so fertig und die Versuchung ist so groß, da nimmst Du es. Und dann gehörst Du mir, dann bist Du mein Knecht. Ich mach mit Dir, was ich will. Verstehste Junge. Ich bin Dir einfach über. Gegen meine Kohle hast Du einfach keine Chance. Begreifst Du das denn nicht, mein Junge. Mensch, Baby, Junge, ich will doch nur Dein Freund sein. Und jetzt sag Heini zu mir.“

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    1. Dezember 2011
  105. lzifer #

    ach so, falls noch jemand zweifel an der integrität des herrn schuhbeck hat:
    “Schuhbeck ist stolz auf das Haus, das merkt man im Gespräch schnell, auch wenn er „eigentlich viel zu wenig“ da ist. Aber in München hat er 260 Angestellte, zwei Restaurants, einen Gewürzladen, einen Schokoladenladen, einen Eissalon, Partyservice und einiges mehr – „16 bis 18 Stunden täglich“, so sein Pensum. Seine Aufgabe in Egelsbach sei es, begleitend zu wirken, die Mitarbeiter zu motivieren. Natürlich mache er gewisse Vorgaben, so gibt es auf der Karte einige Gerichte nach original Schuhbeck-Rezepten. Aber natürlich müsse der Küchenchef auch seine eigene Handschrift einbringen, seine eigene Persönlichkeit entwickeln können, „sonst kann man ja gleich zu McDonald’s gehen“. Seinem neuen ersten Mann in der Küche, dem 26-jährigen Martin Töpfer, traut er in dieser Beziehung viel zu”
    quelle: http://www.op-online.de/nachrichten/egelsbach/alfons-schuhbeck-jubilaeum-check-inn-egelsbach-1458451.html

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    1. Dezember 2011
  106. Hans #

    @Christian: Du hast es ja schon erwähnt (http://www.merkur-online.de/nachrichten/bayern-lby/alfons-schuhbeck-verklagt-einen-verwandten-meta-1508589.html) und ich denke es ist eine Facette mehr in der facettenreichen Alfonspersönlichkeit. Und es zeigt, wie schmal und kurz der Weg ins Abseits sein kann.
    Erst lässt er sich gebührenfinanziert zum Superhyperkoch stilisieren (es ist nur noch widerlich, wie man ihm in der Sendung Kochlanzt in den Ar… kriecht) und dann wird diese “Bekanntheit” genutzt, koste es, was es wolle, und wenn´s der eigene “gute” Ruf ist.

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    1. Dezember 2011
  107. Jens Herder #

    Danke für den Artikel… Das Ganze liegt mir auch schon lange quer im Magen.

    Ich denke aber auf den Grund für die Empörung wird zu wenig eingegangen – Was kümmert es uns denn, wenn sich ein Suppenkasper selbst verkauft?
    Ist das was uns stört wirklich nur die Doppelmoral mit der er auftritt? Ist es das Geld was er kassiert? Oder sehen wir da eine ganz andere Gefahr?

    Da haben wir also mittlerweile eine Medienlandschaft etabliert, in der man selbst dem eigenen Idol nicht mehr glauben darf. Und das einzige was man von der Gegenseite zu hören bekommt ist, daß man eben ein hoffnungsloser Idealist, einfach naiv oder schlicht neidisch sei. Man müsse sich ja nur informieren, dann wisse man schon was wahr und was Lüge ist.

    Ist das wirklich so?
    Wie kann ich mich denn noch wahrhaftig informieren, wenn quasi jede Studie und jede Expertenmeinung kaufbar ist? Kann ich überhaupt noch garantieren, daß diese oder jene Information nicht doch wieder irgendwelchen obskuren wirtschaftlichen Interessen dient? Wenn alles nur scripted Reality ist, wo bleibt dann die Wahrheit?

    Das ist doch genau das Problem. Du kannst niemandem glauben, der seinen Kopf in der Öffentlichkeit zeigt. Und das wird vor allem denen zum Verhängnis, die es vieleicht doch noch ernst meinen… Schubeck verdeutlicht dieses Problem durch seine an Dreistigkeit grenzenden Doppelmoral nur einmal umso mehr.

    Und dadurch verursacht Herr Schubeck und all die anderen Köpfe Schaden an der Integrität einer ganzen Berufsgruppe. Ein jeder Koch, der einmal im TV zu sehen ist, hat unter diesem verlogenen Verhalten zu leiden, egal wie “gut” oder “schlecht” er es meint.

    Aber letztlich leiden nicht nur diejenigen darunter. Auch der Verbraucher, weil er verunsichert, desillusioniert und ängstlich irgendwann an garnichts mehr glaubt. Die Medien, weil man ihnen nichts mehr abkauft, der Werbeträger aus gleichem Grund und letztlich auch die Wirtschaft, die sich aufgrund der Verunsicherung immer wieder neue Strategien einfallen lassen muss um den Kunden zu ködern… Und weil es nicht endlos viele Strategien gibt, wird wieder gelogen,was das Vertrauen weiter senkt, sobald der Betrug auffliegt.

    Leitsätze wie “Ehrlich währt am längsten” wirken fast albern und das schlimmste: All jenen, die wider besseren Wissens doch noch an das Gute gauben oder dieses Propagieren wird zum Schluss einmal mehr die Narrenkappe aufgesetzt.

    Eine Welt, in der ich mir nichts schwerer vorstellen kann als Kinder großzuziehen – Respekt! an alle, die es dennoch versuchen.

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    1. Dezember 2011
  108. Super Beitrag Christian! Ich bin ein leidenschaftlicher Hobbykoch und war bis zu diesem Werbespot auch ein Schubeck-Fan. Ich finde das schon sehr bedenklich, wenn jemand wie Schubeck, der ja bei Lanz immer groß von gesundem Essen und nicht zu heiß zubereiten der Speisen (damit die Öle keine Schadstoffe produzieren) redet, dann Werbung macht für Mc Donal’s wo dort doch fast alles frittiert wird und von Gesund keine Rede sein kann. Schubeck hat sich verkauft und ich werde mir kein Buch mehr von ihm kaufen!
    Übrigens haben wir hier in Österreich auch so einen geldgeilen Haubenkoch der sogar eigene Bürger für McD. gemacht hat. Toni Mörwald heist er.

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    1. Dezember 2011
  109. Schamottstein #

    Das Thema TV-Köche stößt mir ja schon seit Langem sauer auf. TV omnipräsent, dabei geheuchelte Predigten über vermeintlich gesunde Ernährung, dann im nächsten Moment aber schon wieder nach Beckenbauers Devise leben: “Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern!?”

    Horst Lichter, der Stan Laurel der Kochszene (glaubt er wäre lustig, hat nen schönen Bart, kann aber gar nicht kochen und macht jetzt Werbung für MAGGI Tütensuppen, lecker !)

    Cornelia Poletto, die Quotenblondine, hat leider nicht so einen putzigen Akzent, wie Frau Linster. Predigt dafür auch sehr gerne, gibt die Gutfrau und macht Werbung für HERTA (ohne H) Fertigwurst. Herta 100% Tochter des NESTLE Riesen. Auf der Rückseite des leckeren Herta-Kochschincken lesen wir: Inhalt u.a.: Stabilisatoren Diphosphat und Triphosphat. Sie erhöhen das Wasserbindungsvermögen, verleihen den Erzeugnissen eine höhere Schnittfestigkeit und „verbessern“ die Farbe. Mit anderen Worten, der Hinterschinken hält mehr Wasser, das der Verbraucher teuer bezahlt.

    Alexander Herrmann, der pfiffige Frrrrranke, sagte mal in einem Interview: Nicht die Dose, sondern Gewürzmischungen mit Glutamat, Industriearomen und Farbstoffen verderben den Geschmackssinn. Die stecken überall in den Tüten drin, zum Beispiel in Instantbrühe. Aber es gibt eine feine Alternative. Ich bereite mein Brühpulver einfach selbst aus frischem Gemüse zu. Das ist garantiert frei von jeglichen Zusatzstoffen und leicht nachzumachen. Nach drei Jahren haben wohl genau jene Inhaltsstoffe sein Hirn etwas porös gemacht. Denn nun will im Auftrag der Firma Knorr, deren köstliche Instantbouillon aus Hefeextrakt und Farbstoffen (“Schmeckt wie hausgemacht”) an den Mann und die Frau bringen.

    Martin Braudrexel wirbt für “Rama Cremefine zum Kochen” von Unilever. Laut Foodwatch eine “Mischung von Milch, Wasser und Pflanzenfett”, die zum Beispiel in der Geschmacksrichtung “3 Pfeffer mit Zitrone” auch “Aroma aus dem Labor und zahlreiche Zusatzstoffe enthält”. Die Verbraucherorganisation nennt Rama Cremefine daher eine “Kunst-Sahne mit Kunst-Geschmack”.

    Und nun Godfather

    Alfons The Schuhbeck, der Moses der Pfannenschwenker. Weiß alles über Gewürze und deren Wirkung und gibt dieses Wissen gerne ungefragt an die Menschheit weiter. Darf regelmäßig den launischen Prediger bei Lanz und Co geben und alle Kollegen kriechen im Staub. Das war mir schon immer sehr suspekt. Nun unterstreicht man mit nem leeren Coca Cola Becher und dem Hüttenburger nebst Uli Hoeneß im Arm plötzlich volksnähe.

    Ich boykottiere auch weiterhin das wöchentliche Treffen der rückgratlosen Marktingmarionetten bevor mir wieder schlecht wird.

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    1. Dezember 2011
  110. Ludger #

    Besser hätte man es nicht schreiben können.

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    2. Dezember 2011
  111. steve #

    Sorry, aber Mc war Scheisse auch ohne Schuhbeck…..

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    3. Dezember 2011
  112. sprichst mir auch aus der Seele. Erst nervt er jahrelang mit seinem Esoterik-Gesundheits-Chice und jetzt … MacDoof-Werbung. Unglaublich…

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    4. Dezember 2011
  113. Peter Wardsack #

    Nun wurde heute rein zufällig 5.12.2011, der Bericht über Mc Donalds auf Kabel 1 wiederholt, was ich ja zuvor schon berichtet hatte. Alle 5 Minuten werden die Hamburger die nicht verkauft werden in den Müll geschmissen, live zu sehen, ich versuche hier einigermaßen gefaßt zu schreiben, obwohl ich BRÜLLEN könnte!! Es wurde viel kommentiert und die Meinungen gehen auch sehr weit auseinander, zum Teil auch wo ich mich geirrt hatte, auf Grund der Werbeexplosionen der Space-Köche, so schnell kommt man gar nicht nach, ist halt Weihnachtszeit und so mag man noch schnell a bisserl a Geld machen. Fakt ist, das Herr MC Schuhbeck für eine Ausbeuterfirma Werbung macht, wo Lebensmittel weggeschmissen werden, die genauso gut weiter an die Tafel oder sonstige Behilfsorganisationen weitergereicht werden könnten, da sie ja nicht verdorben sind!!!!
    Wie einfach wäre es doch die übliggebliebenen “Hamburger” der Arche und den Obdachlosen zur Verfügung zu stellen, es ist doch frische Ware, verdammt noch mal. Hier wird hergestellte Ware die innerhalb in 5 Minuten nicht verkauft wird in den Müll geschmissen!! Das ist doch der absolute Wahnsinn, alles nachzusehen Kabel 1 Abenteuer Leben -täglich Wissen Magazin. Ich habe bis heute meine Ehre behalten, und zwar die als KOCH!! Ich weiß das zählt heute nicht mehr, heute treten die “Blödelköche” mit Spitzbärten, schwarzen Kochjacken, Jeans und verdredten Deckeln auf. Wo bleibt die schöne gute Zunft der guten Köche Deutschlands????
    Neuerdings wird ja auch mit schwarzen Handschuhen gearbeitet und schwarzer Kochkleidung, oohh Grauß, Schornsteiger lass grüßen. Aber der Zickenbart ist das allerletzte, pfuil deibel, das hat mit Hygine nichts mehr zu tun, ja ja, ihr jungen “Zickenköche” in den 70er Jahren hätte man euch in den Arsch getreten und rausgeschmissen, nun gut, heute ist alles lockerer geworden, aber so?? Bei euch würde ich niemals essen gehen, oh nee! Es ist einfach ekelhaft, es wäre übrigends ein neues Blog Thema.
    Wie muß heutzutage ein guter Koch aussehen, bzw in Erscheinung treten. Wäre mal gut zu erfahren.
    Zu Schuhbeck,den hab ich jetzt ganz außer acht, da kann man mal sehen wie schnell man einen Verräter vergißt, später mehr.

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    6. Dezember 2011
  114. Hardy #

    Es ist einfach nur ein Unding das Hr. Schuhbeck für solch eine schlechte “Nahrung” Werbung macht! Ich kann es nicht fassen!

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    7. Dezember 2011
  115. ich dachte auch kurz mich trifft der schlag als ich heute zum ersten mal die mc schubeck-werbung gesehen habe. trotzdem: nur weil die wissenschaft die wirkung von schwarzkümmel nicht erklären kann, ist er für mich noch lange nicht wirkungslos. manchmal geht probieren eben eindeutig über studieren…ist ein bisschen so wie mit dem geist, erklären können sie ihn, aber haben wollen ihn dann bittschön doch alle ;)

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    8. Dezember 2011
  116. Bluuber #

    Irgendwie erinnern mich Eure Beiträge schon wieder an unsere Neidkultur! Lasst ihn doch! Na und!?

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    9. Dezember 2011
    • Sascha #

      Irgendwie erinnert mich Dein Kommentar an Dieter Nuhr. Lass uns doch! Na und?

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      10. Dezember 2011
  117. Mco #

    Der Schuhbeck ist nur Chef einer Firma mit vielen Produkten für die er Werbung macht. Ausserdem ist er ein beliebter Werbeträger für product-placement (grad gestern hat der doch glatt in einem Regionalsender in München Werbung für ein Fitness-Center gebracht).
    Kochen tut der nur noch vor großem Publikum, also wenn mindestens eine Kamera zuschaut und damit Geld verdient wird.
    Ansonsten läßt der sich von seinem Chauffeur (ggf. Helicopter) von einem Werbetermin zum nächsten fahren.
    ABER er bringt es gut rüber.

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    9. Dezember 2011
  118. Lefken Ingo #

    Gebe dir mit deinem Beitrag mehr als 100% recht. Ich bin selbständiger Delikatessenhändler und verkaufe Feinkost im Hochpreis Segment. Was würden meine Kunden sagen, denken oder wieviel an Glaubwürdigkeit würde ich verlieren wenn ich meine Essen bei Aldi kaufen würde. Nicht genug das H. Schubeck mitlerweile fast jeden mit seinen eigenen Gewürzkreationen nervt und die Meinung aufkommt er wäre in Indien geboren, nein auch die vermeintlich klugen Sprüche über Gesundheit und Inhaltsstoffe von H. Dr. Schubeck, ich kann Sie nicht mehr hören. Übrigens schon mal von der roten Karte gehört, welche mann oder Frau dann erhält wenn die Etikette in Schubecks Resturant verletzt wird. Für diese Werbung erhält Herr Schubeck von mir und auch von vielen in meinem Bekanntenkreis die rote Karte.
    Letztendlich bekommen Herr Schubeck und Herr Hoeneß einen richtig dicken Scheck und obendrauf hat der Wurstfabrikant Uli Hoeneß eine neue Verkaufsplattform gefunden. Das ist die typische Bayern-Bauern kumpelei!

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    9. Dezember 2011
  119. Der unglaubwürdige Schuhbeck agiert an der Grenze zur Lachnummer:

    http://www.knechtingerschorsch.de/Propheten06/085_Restposten.htm

    Darauf ein 2011er Coca-Cola!

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    11. Dezember 2011
  120. fred john krieger #

    Hier ein kommentar aus CH / France : was hat denn schuh geritten, für so einen Dreck von Mcdo. zu werben.auf schweizerdeutsch: der mann ist kohlegeil und läuft jedem cent nach. gehts ihm so schlecht. dann soll er doch in münchencity betteln gehen. jedenfalls im fernsehen mit schuhmcdo stelle ich ab jetzt sofort ab.zum kotzen. galgensepp.

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    13. Dezember 2011
  121. Caroline #

    Danke für diesen Beitrag!!!

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    13. Dezember 2011
  122. Jörg #

    “Eine starke Behauptung ist schon die halbe Wahrheit”

    Nach diesem Motto scheint Herr Schuhbeck sich und seinen Kreuzkümmel platzieren zu wollen. Egal ob da was dran ist oder nicht.
    Auch Radiosender arbeiten so, die 83 mal in der Stunde behaupten sie hätten die größte Abwechslung und den besten Musikmix. Man muss es nur oft genug wiederholen- dann wirds geglaubt. Der Seitenbacher-Heini hier im Südwesten arbeitet auch so.
    Im Übrigen schmeckt mir sogar Kreuzkümmel, aber mittlerweile weiss ich daß der Kreuzkümmel von Herrn Schuhbeck definitiv nicht gekauft wird.

    Danke für diesen Blog!

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    15. Dezember 2011
  123. Angela K. #

    Obwohl ich ja seine Rezepte zum Großteil echt super finde, frag ich mich langsam, ob er nicht merkt, dass er am Ziel vorbei rauscht…
    Wie soll ein derart bekannter “Star”koch noch die üblichen Runden durch sein Lokal drehen können, wenn er ständig live im Radio, im Fernsehen, in der Werbung rum kraucht?!
    Die Würde eines guten Kochs scheint bei vielen Köchen inzwischen eher nebensächlich zu werden.
    Und mittlerweile gibts auch ein Schubeck-Rezept mehr, in dem man nicht karamelisiert und mind. Ingwer verwendet, der ja auch – was für eine Lachnummer – als Geheimzutat bei der Hüttengaudi “geoutet” wird… Das ist fast schon so doof, dass es Comedian-Status bekommen sollte ;o)

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    16. Dezember 2011
  124. Malte #

    Sehr feiner Kommentar :)) Gratuliere, den Teil ich gern :))

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    17. Dezember 2011
  125. Auch SPIEGL ONLINE ist jetzt meiner Meinung ;-)

    “Im Fernsehen servieren Schuhbeck, Lafer und Co. Edel-Menüs – aber im echten Leben machen sie Werbung für Billigessen-Hersteller. Gut, dass diese scheinheilige Geschmacksverirrung weniger den Kunden schadet als vor allem den Maîtres selbst.”

    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,804696,00.html

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    20. Dezember 2011
  126. Dirk #

    Vieles ist schon kommentiert worden. Ich möchte nur noch einmal sagen, dass ich bei Schuhbeck schon immer skeptisch war. Seine Gewürzgeschwafel fand ich schon immer abstoßend. Was ich für mich in den letzten Jahren über Ernährung gelernt habe ist, dass es viele Theorien gibt, aber nichts bewiesen. Es ist ja noch nicht mal sicher, dass Übergewicht wirklich so gefährlich ist. Bei der Ernährung halte ich es damit, dass es schmecken muss und man nicht mehr isst, als bis man satt ist.

    Ich halte den ganzen Ernährungskram für meist sehr unwissenschaftlich. Und Schuhbeck ist da nicht der einzige, aber seine Art und Weise hat mich schon immer genervt. Als jetzt die McDonalds-Werbung auftauchte, dachte ich mir nur: “Da lässt er endlich die Katze aus dem Sack”. Denn ob McDonalds gesundes Essen ist oder nicht, ist völlig egal, es ist einfach ein gutes Essen im Sinne eines Sternekoches. Eigentlich bin ich ihm dankbar, dass er endlich mein ungutes Gefühl ihm gegenüber konkretisiert!

    Und dir Danke für den schönen Beitrag!

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    20. Dezember 2011
  127. Tobi #

    Bei soviel scheiße muss man sich schämen Koch zu sein.
    Aber es gibt halt Leute die sich für Geld Prostituiren.

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    21. Dezember 2011
  128. Christine Kürschner #

    ich finde es verachtenswert das Herr Schubeck für Mc.Donalds Werbung betreibt.Da sieht man wieder einmal das alles mit Geld käuflich ist.
    Ich werde in Zukunft nichts mehr bei herrn Schuhbeck kaufen.
    Ich bin so enttäuscht das ein Sternekoch der immer für frische Gewürze predigt sich für Geld kaufen läßt und seiner Zunft in den Rücken fällt.
    Nicht nachvollziehbar !!!!!!!!
    Christine Kürschner

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    21. Dezember 2011
  129. Stephan G. #

    Wie schön, hier Menschen zu treffen, die auch gegen die Verlogenheit und Gier ihre Stimme erheben. Der selbst ernannte Gewürz- und Gesundheitspapst macht auf einmal Werbung für McD. Unglaublich! Gier geht vor Rückgrat, überall und jederzeit. Schade.

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    26. Dezember 2011
  130. Plomitzer #

    Auf Grund der Fernsehwerbung wollte ich mir das Gourmetessen nicht entgehen lassen.

    Hüttengaudi pur: Lauwarme Würstl auf knatschigem Brötchen, Salsa und einen typisch-schmeckenden Fleischradl….paar gesalzene,fettige Wedges und einen 1/2 l Cola Getränk….

    Letzteres war das Wichtigste – um alles herunter zu spülen. Sorry, Schuhbeck , einen langaufgebauten, guten Namen für so etwas herzugeben , da verliere ich die Achtung.

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    26. Dezember 2011
  131. Hesse Rüdiger #

    Rüdiger

    Hallo zusammen,

    ich habe diesen Block gegoogelt, weil mich die MC DonaldsWerbung verwundert hat.
    Schön das ich nicht alleine bin mit meiner Meinung.
    Das Herr Schuhbeck für MC Donalds wirbt ist für Ihn bestimmt sehr lukrativ, es
    setzt aber die Glaubwürdigkeit der ganzen anderen Sterneköche gewaltig mit herab.
    Entweder er nimmt das bewusst in Kauf oder hat die Wirkung unterschätzt.
    Bin ja mal gespannt wie sich seine Kariere weiter entwickelt. Meiner Meinung nach hätte
    er das (noch) nicht nötig gehabt.

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    28. Dezember 2011
  132. schnuffel #

    Bin genau der selben Meinung. Wasser predigen aber selbst Wein trinken. Schuhbeck kriegt den Hals auch nicht voll. Er sollte zufrieden sein mit seinen Restaurants, Eisdielen…., aber sich nicht für so die McDoof-Werbung hergeben.
    Ich denke jedoch, dass er mit der Werbung mehr seinem Image schadet, als er damit verdient. Jeder mit ein bisschen gesundem Menschenverstand wird diesen Widerspruch erkennen.

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    29. Dezember 2011
  133. TH #

    Als Sternekoch PR für Styropurfraß machen. Wie korrumpiert ist der eigentlich? Nur geldgeil?

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    31. Dezember 2011
  134. markus #

    …wenn man 2+2 zusammenzählt kommt halt nicht immer 5 heraus, oder der Mann steht mal wieder kurz vor der Taschenpfändung. Von Moral & Ehrenkodex keine Spur…

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    1. Januar 2012
  135. terraharry #

    Ich hab mich von der Werbung verführen lassen und Schubecks Dreierlei probiert. Es war einfach nur wiederlich. Schubeck und sein Würstelkumpan würden es sicher nicht selber essen, aber für Geld tun manche alles.

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    5. Januar 2012
  136. 235 Kommentare, das ist eine Ansage. Das Thema trifft viele ins Mark. Soll man dazu noch was sagen oder reicht es? Alfons Schuhbeck ist schon lange so unglaubwürdig, dass es mich nicht wundern würde, wenn er demnächst mit einer weiteren Überraschung käme und eine politische Laufbahn startet. Alles was man dafür braucht hat er. Gegen ihn wirkt selbst Guttenberg noch glaubwürdig und Wulff kann sich eine große Scheibe von Alfons Schuhbeck abschneiden. Der hatte noch keine Rechtfertigungssendung nötig, um seine Ungereimtheiten aufzuklären.
    Andererseits gehe ich in mich und stelle mir die Frage, ob ich bei dem Geld, was Alfons Schuhbeck mit Tüttensuppen, Gesundheitstees, Burgerwerbung und was er sonst noch so unnötiges tut verdient, nicht auch schwach werden würde. Der Mann lebt von einem Image an dem er lange gefeilt hat und mit dem er jetzt noch mal richtig Kasse macht. Leider ist mein Image nicht gut genug um die Nummer durchzuziehen.

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    7. Januar 2012
    • Rainer #

      Ich staune nicht schlecht, was eine solche Werbekampagne, wie die des Schubeck, auslößt.
      Aber um ein realistisches Bild daruf zu werfen sollte man hin und wider auch mal die Kirche im Dorf lassen.
      Numero uno:
      Ich laß oben man solle die Hamburger doch der Tafel schenken.
      Fakt ist – das darf man gar nicht – ist ein offenes Lebensmittel und dazu schon mal zubereitet gewesen.
      Ist schlicht verboten!!!
      (Bin im DRK-Ortsvorstand und weiß wovon ich rede)
      Dann lese ich, er solle doch ein paar Läden verkaufen – nunja, da werden sich a.) die Mitarbeiter bedanken, immehin ist er Chef von ein paar winzigen Angestellten – zweitens hat er langjährige Vertragsverpflichtungen zu erfüllen, die im Falle einer Schließung zu horenten Vertragsstrafen führen können (was dann unterm Strich mehr kostet, als sie aufzulassen).
      und dann kommt da auch noch hinzu, dass all diejenigen, die hier so leicht von der Schulter runter “predigen” erst einmal selbst in der Lage sein sollten, am Arm des Finanzamtes zu ersticken – da machst du alles, um wieder frei atmen zu können.
      Darüber hinaus wurde es bereits angedeutet – mit “Kochen” wirst du nicht nur nicht reich, sondern gehst oft wirtschaftlich am Abgrunde entlang – gerade auch in der “gehobenen” Küche.
      Rohstoffpreis-Explosionen, verstärkte Rechte der Arbeitnehmer, Berufsgenossenschaften, Gesundheitsämter, Personal, Strom-und Gaspreise, die einem das Wasser in die Augen treiben – das Alles und noch viel mehr macht die “Küchen-Gastronomie” zu einem für Außenstehende kaum sichtbaren Horror-Szenario.

      Ich habe das viel Jahre hinter mir und wir haben in der Woche (meine Frau und ich) jeder von uns 112 Stunden gearbeitet.
      112 Stunden in der Woche = 3 Wochen mit einer Arbeitszeit von 37,5 Stunden.
      Und habe ich am Ende tatsächlich für diesen Aufwand auch nur im Ansatz das verdient, was ich als Angestellter bekommen hätte?
      Lasst mal rechnen – 112×4 = 448 Stunden im Monat.
      Das sind 12 Wochen Regelarbeitszeit, also 3 Monate.
      3 Monate Gehalt netto von sagen wir mal 1300€ wären 3.900€ nur für mich, was ich verdienen sollte, wenn ich das Gehalt eines recht jungen Koches mir selbst geben würde.
      Also 4000€ für mich, und das Gleiche für meine Frau macht 8 mille im Monat *hust*
      Davon zahle ich dann selbst, weil selbstständig, meine Altersvorsorge, meine Versicherungen und trage auch noch das unternehmerische Risiko *koppkratz*.
      Also wem ist es zu verdenken, dass er ein – und davon gehe ich bei mcD aus – unschlagbares Angebot bekommt, zumal er, wie alle ja wissen, große Schulden hat.
      In dem Fall sage ich euch – sch*** auf die Moral, schau wie du überlebst.

      Das dieses Engagement unglücklich ist steht außer Frage – das es seinem Ruf schaden wird wohl ebenso.
      Aber was kann er sich davon schon kaufen – von seinem Ruf?
      Spitzenköche mit bestem Leumund vegitieren am finanziellen Abgrund entlang, tragen das volle Risiko, oft auch noch für Mitarbeiter etc.., und da ist auch niemand da der diesen mal kurz die offene Hand reicht und sagt: Da du arme Sau, du bist ein Guter, du kümmerst dich, bist dir selbst treu, hilfst, dass Andere was zu Essen haben – haste 50€.

      Also wer von euch hier ohne Schuld, der werfe den 1.Steine !

      Und all den Köchen, die nicht ins Fernsehen gehen, geht es auch nicht viel besser.
      Aber wer jammert und offen sagt, dass die Umsätze nicht reichen, der hat schon verloren, bevor er die Türe aufmacht.

      Der nimmt meiner Meinung nach noch mit was geht, bevor sein Stern völlig versunken ist, und gut is.
      Und jeder der denkt man müsse ihn steinigen, dem sei gesagt, das wohl kaum einer von Euch dabei sein dürfte, der in den letzten 10 Jahren nicht schon mal krank zuhause geblieben ist – zurecht oder auch nicht -der 10 Jahre keinen Urlaub bekommen oder genommen hat – aber das Selbstständige in Klein-und Mittelgewerben immer da sein müssen, Urlaub oft ein Wunschtraum ist und Kranksein einfach nicht auf dem “Speiseplan” stehen darf/kann.

      Wen man das Alles mal berücksichtigt und fairerweiße auch in Überlegungen mit einfließen lässt, dann kann man auch gerne über das Andere schimpfen und es kritisieren – aber diese Einseitigkeiten mit Hang des Absolutistischen, sind schlicht falsch, unsachlich und ungesund.
      Das schmeckt nach Hetzjagd und “am nächsten Baum aufknüpfen”.

      Und – ICH BIN KEIN SCHUHBECK-FAN!
      Er redet oft Unsinn, sein Verhalten ist alles andere als “gut”
      Aber ich denke er hat in den vergangenen Jahren mehr für das Verständnis zu Lebensmittel und dem Kochen getan, als dass er geschadet hat.
      Das kann und will ich Ihm einfach nicht absprechen – Fair muss fair bleiben!

      mfg
      Rainer Ruppert

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      22. Januar 2012
  137. Rainer #

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    22. Januar 2012
  138. J. Sasse #

    fons,Medien McD&Co.:
    Interessantepostings, ansehnliche Menge.
    Nur, was hindert uns KonsumentInnen daran, den TV-Sender bei derartigen Pruduktplazierungen, unterschwelliger und offensichtlicher Werbung u.ä.m. zu wechseln?
    Was hindert uns daran, die jeweiligen Produkte gegebenenfalls in den Regalen der jeweiligen Supermärkte zu belassen?
    Ich koch mir jetzt lieber mein eigenes Seelensüppchen. Frisch, mundend und halbwegs gesund.
    Guten Appetit, Gourmands&Gourmets.
    >Jürgen

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    11. Februar 2012
  139. H.A. #

    Hallo Zusammen,

    Ihr solltet mal das Buch – Das Schatten-Prinzip – in die Hand nehmen und am eigenen Schatten arbeiten…

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    17. Juni 2012
  140. Walter #

    Finde es immer gut, dass gewisse Leute soviel unnötiges Zeug studieren und dann das Gefühl haben, alles besser zu wissen.
    Gruss an alle Alleswisser
    Walter

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    10. Juli 2012
  141. Jana #

    Dankeschön Stefan, du sprichst mir aus der Seele.

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    21. Juli 2012
  142. Beikoch #

    Hi an alle,
    ich denke wir sind alle erwachsen genu, dass einige Äußerungen nicht als bare Münze genommen werden sollten. Das “Geschwäz” geht meist an mir vorbei. Was für mich zählt sind die Rezepte bzw. die Kompinationen die Herr Schuhbeck und seine Kollegen meist so zaubern.

    Sollte sich der eine oder andere doch für den einen oder auch anderen Tipp interessieren, dann kann man sich ja übers Internet eine Zweit- oder Dritt-Meiningung einholen.

    Meine Deviese ist “cool bleiben”, nicht alles als “bare Münze” nehmen.

    Würde man(n) dass Geschwäz unserer Politiker so auseinandernehmen, würde/kommt höchst wahrscheinlich schlimmeres dabei heraus…

    Gruß
    euer Beikoch

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    23. September 2012
  143. Aliquis #

    Dieser Artikel ist super!
    Schubeck, Lafer, Lichter, usw. Für Geld machen die leider noch mehr als kochen.
    Werbung für wen auch immer. Hauptsache der Rubel rollt!

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    24. September 2012
  144. Tobi #

    Es geht nicht um das scheffeln von Geld oder das Kochen. Es geht um Glaubwürdigkeit. Wenn Herr Schuhbeck einerseitz gesunde Küche propagiert und andererseits Reklame für Fastfood macht, frage ich mich wer dieses ganze Geschwätz, das Alfons gerne mal mit erhobenem Zeigefinger so von sich gibt, noch ernst nehmen soll. Dem Mann gehts nicht um Berufehre sondern lediglich ums Geld scheffeln.

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    5. November 2012
    • Tobi, den Unmut kann man verstehen. Nur, wie würden wir die Gunst der Stunde nutzen, diese prima Situation um Geld zu verdienen ? Diese auffällige Doppelmoral regt mich deshalb nicht auf, weil sie mich nicht betreffen muss. Die Doppelmoral von Politikern bringt mich in Zorn, denn da fühle ich mich betroffen.

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      5. November 2012
  145. trondeheim #

    Mit der Glaubwürdigkeit ist das so eine Sache. Was soll aber an einer Boulette im Brötchen, garniert mit Gemüse, ungesundes sein?
    Wer Fast Food generell als “ungesund” verteufelt, der hat sich fachlich schon mal unglaubwürdig gemacht. Aber die Dummheit in den Weiten des Internets ist leider unendlich.

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    5. November 2012
    • An einer Bulette, in Bayern eben “Fleischpflanzerl”, ist wahrscheinlich nichts ungesund, Es sei denn, es verschluckt sich jemand daran und verstirbt. Das nennt man Kollateralschaden. Ich war nur einmal bei diesem betreffenden Fast-Food-Unternehmen. Zwischen den Papplappen war kein Bulette, sondern eine gebratene Pressplatte, die nach dem ersten Biss nach allen
      Richtungen entweichen wollte. Geschmack ist zwar relativ, für mich aber alternativlos.

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      5. November 2012
  146. Köche konkurrieren anscheinend im medialen Bereich mit den Ärzten. Kochen oder operieren, es verkauft sich gut. Das eine wie das andere soll dem angenehmen und möglichst langen Leben dienen.. Schuhbeck verordnet in seinem Metier gerne Ingwer, mit dessen Wirkstoffen wahrscheinlich schon Jesus Erfolge erzielte. Und er kocht im TV so, dass es schön, bunt und gesund aussieht…aber man möchte es so eigentlich nicht essen. Nehmen wir einmal an, das Publikum ist ausgekocht genug und wendet sich anderen Banalitäten zu, dann verglühen Sterne schnell und der Koch steht ohne Kamera am Herd.

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    5. November 2012
  147. Matt #

    Also unter seinem Restaurant “Schuhbecks in den Südtiroler Stuben” in München, wird im Restautantführer von Guide Michelin 2010 und 2013 als Küchenchef Patrick Raaß gelistet.
    Schuhbeck mag zwar der Inhaber des Restaurants sein, Sterne erkochen sich aber immer noch Küchenchefs. Also hat den Michelin Stern eigentlich Patrick Raaß.
    Schuhbeck hätte bei all den Fernsehauftritten von Lanz kocht im ZDF, bis Schuhbeck Kochschule etc…., auch gar keine Zeit mehr sich einen Stern zu erkochen.

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    23. November 2012
  148. Clara #

    Das Niveau hier ist ja erschreckend.
    Auch bekannt als Schwarmdummheit.

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    29. Dezember 2012
    • Sascha #

      @Clara: Dein Beitrag hebt es leider nicht messbar…eher im Gegenteil.

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      29. Dezember 2012
    • Peter Wardsack #

      Mein mit Sicherheit letzter Eintrag,
      da wir ja 2011 mit MC Pappe geistig vergewaltigt wurden für den der selbsternannte Gewürzpup und vor der pleite stehende Alfons “Der geistige und Allah der Gesundheit”,
      er weiß alles und ist Herrgott der Gewürze, es grenzt an Verarschung was uns der Herr Schuhbeck hier vermitteln will. Wir ein Volk der grenzenlos verblödelten? Nein sicher nicht!
      Hier wird Marketing gnadenlos und nackend dargestellt, egal welche Berufsehre man hat.
      Pfui deibel kann ich dazu nur sagen,

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      30. Dezember 2012
  149. J. Sasse #

    @ Clara: Das Sie das “hiesige” Niveau (v)erschreckt, sollte Ihnen vielleicht Anstoß sein, über die “Niveaufülle” Ihres eigenen nachzudenken. Mit Verlaub ;-) Und über andere Menschen den Stab und darin Urteil einer “Dummheit” zu brechen, spricht lesbar für Ihre Urteilsfähigs- u. Kommunikationsfähigkeit. Im beschränktem Sinne…
    @Sacha: Danke.:-)

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    29. Dezember 2012
    • Matthias #

      Claras Beitrag sorgt hier wirklich nicht für eine Anhebung des Niveaus.
      Mit “Schwarmdummheit” trifft sie es aber leider absolut auf den Punkt.

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      3. Januar 2013
  150. Hedwig Niederegger #

    Am Ende ist Alfons Schubeck wieder ein geldgieriger alter Geier mehr! Werte die er früher vermittelt hat, tritt er heute mit Füßen. Armseliges Hoeneß Würstchen mit verlorenen Eiern!

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    18. Januar 2013
  151. Weber Andreas #

    Ich habe lange nicht mehr solchen Schwachsinn gelesen.Walldorfschule lässt grüßen.
    Fakt ist das Schubeck ein sehr guter Geschäftsmann und Sternekoch ist. Ein gutes Essen muß nicht unbedingt gesund sein. Und wenn einer daran glaubt das Ingwer so gesund ist wird er auch helfen. Ich gönne ihm seinen Erfolg und sein einkommen. Ich sehe ihm gern im TV ist immer lustig.
    So ungesund ist so ein Hamburger gar nicht da er aus 100 % Rindfleisch besteht. Eine Bratwurst oder andere Wurstsorten bestehen zum großen Teil aus Schweinefett.

    Und wer glaubt das in der Sterne Gastronomie nur frisch gekocht wird soll es glauben. Da kommt auch Suppenpulver ran. Kein Koch wird eine Tomatensuppe ohne Dosen Tomaten machen. Frisch schmecken gar nicht.

    Egal wie sie heißen ob Schubeck, Lafer usw. sehr clevere und hervorragende Köche.

    Und bevor sich jetzt wieder ein Ober Lehrer beschwert das meine Rechtschreibung schlecht ist. Ja es stimmt aber trotzdem bin ich seit 3 Jahrzenten erfolgreicher Kollege

    Alfons weiter so. Es gibt zu viele neider.

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    11. Februar 2013
    • Klar. McDonalds ist gesund und Elvis lebt. Ansonsten sind wir uns einig, dass Alfons ein erfolgreicher Geschäftsmann und deine Rechtschreibung verbesserungsfähig ist. Das mit der Walldorfschule habe ich nicht verstanden, macht aber nichts.

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      11. Februar 2013
    • Kahi #

      Ganz meine Meinung.

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      10. Juni 2014
  152. Jo #

    Coca Cola und Schokoriegelhersteller sind Sponsoren von Sportevents. Ein Bierhersteller ist sogar Fussballhaupsponsor . Ist das selbe in grün. Alfons Schuhbeck ist sicher ein begnadeter Koch aber am Ende sucht jeder seinen finanziellen Vorteil und da ist der Fons leider keine Ausnahme.

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    22. März 2013
  153. Does your website have a contact page? I’m having problems locating it but, I’d like to shoot you
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    3. Mai 2013
  154. Früher gabs Wölfe. Heute omnipräsente Promis, die Werbung für McDoof machen. Die Natur sortiert die dümmsten und schwächsten aus. Wo ist das Problem?

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    4. Juni 2013
  155. sebastian-maria-seefeld #

    Manches was der Schuhbeck so von sich gibt mag ein “schmarrn sein” – nur auf sich zu achten und sich bewusst zu ernähren ist gerade heute so wichtig! Pseudogelehrte Oberlerlehrer wie Christian Buggisch machen nur schlecht und bieten keinerlei Alternativen auf. Hat der Herr Oberlehrer noch nie etwas davon gehört das es auch Dinge gibt die nicht durch Studien belegt werden können? Will der Herr Oberlehrer vielleicht den vielen Menschen denen es durch Ajurveda besser geht sagen das dies alle vollständige Idioten sind? Will der Herr Oberlehrer auch behaupten das Slowfood das einig Wahre ist?
    Herr Oberlehrer ich biete Ihnen gerne Nachhilfe in Sachen Ernährung an – danach glaube ich das Sie ein besseres, glücklicheres und Bluthochdruckfreies Leben führen!

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    11. Oktober 2013
  156. GM #

    Die Paradedisziplin der Deutschen wird hier mal wieder zum Besten gegeben. DER NEID!
    Erst einmal selber etwas gescheites auf die Reihe bringen!

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    6. Januar 2014
  157. Sabine Tannert #

    Ihr müsst Alle Zeit haben, geht doch einfach nicht hin und schaltet den Fernseher aus, das mach ich schon lange so.

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    23. Januar 2014
  158. Kahi #

    Hautsache DU hast Ahnung. Dieser Blog zeigt nur Deinen offensichtlichen NEID auf Menschen wie Herrn Schuhbeck!

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    10. Juni 2014

Trackbacks & Pingbacks

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  2. Alfons kocht und wirbt | TKs HeimatTageBuchSeite
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  9. schuhbeck
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  11. Alfons Schuhbeck. Oder: von Adabeis, Gschaftlhubern, Großkopferten und jeder Menge Schmarrn « German Abendbrot
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