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An Apple a day …

An Apple a day keeps the doctor away

Ist Apple der “Retter der Weltwirtschaft”?, fragt heute die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung angesichts des iPhone 5-Booms. Weiß ich nicht. Aber Apple ist ganz sicher der Retter unzähliger Familien, wie ich heute Morgen wieder einmal feststellen durfte …

Folgende Situation spielt sich täglich millionenfach ab, in vielen Ländern dieser Erde: Die Eltern machen, was man so macht am Sonntag Morgen: Zeitung lesen, Mittagessen vorbereiten, den Rest des Tages verplanen … Die Kinder spielen irgendwo irgendwas. Plötzlich: ein Schrei! Nicht nur ein kleiner Schrei, nein, ein Hol-sofort-den-Notarzt-sonst-ist-alles-zu-spät-Schrei! (Meine Kinder haben die Fähigkeit, facettenreich, je nach Ausmaß des erlittenen Unrechts differenzierend zu schreien, noch nicht entwickelt. Jeder Schrei klingt nach Weltende, auch wenn nur ein kleiner Kratzer zu beklagen ist.)

Nach Klärung des Situation (der Kleinste ist auf der Treppe gestolpert und hat sich das Bein angehauen) beginnt das große Trost-Programm: Ist nicht so schlimm, alles wird wieder gut, sollen wir’s kühlen?, möchtest du was Süßes haben?, setz dich mal aufs Sofa und mach eine Pause … Der Fluss der Tränen versiegt kaum, das Leben ist furchtbar, der Tag ruiniert, das Schluchzen herzzerreißend.

Bis zu den magischen Worten, die alle Schmerzen beenden, alles Leid vergessen und die Sonne wieder scheinen lassen, die den Tag retten und dem Leben wieder einen Sinn geben: “Oder möchtest du vielleicht eine halbe Stunde was auf dem iPad spielen?”

An Apple a day keeps the doctor away. So einfach ist das.

Bildnachweis: Bettina Kopps / pixelio.de

  1. innovationtank #

    Oh ja, das kenne ich. Mit dem iPhone klappt das auch. Und manchmal geschieht etwas Verrücktes, und unser Sohn möchte einfach nur etwas “schreiben”. Auf dem Laptop. Mit Word! Verrückt.

    23. September 2012
  2. Kenn ich irgendwo her :-)

    23. September 2012
  3. Wie wahr, wie wahr. Wie haben das wohl unsere Eltern ohne die ganze Elektronik hingekriegt. Hut ab.

    25. September 2012

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