Die dunkle Seite: Greenpeace und das Urheberrecht

Merkwürdiges passiert mal wieder im Web. Es geht um Greenpeace, Volkswagen, Star Wars, eine Öko-Kampagne und das Urheberrecht. Und bei der Diskussion darüber werden die Kategorien Gut und Böse, Recht und Unrecht so munter durcheinandergeworfen, dass ich mal schnell was dazu schreiben muss …

Für alle, die nicht jeden Tag drei Stunden im Web surfen: Greenpeace hatte kürzlich unter www.vwdarkside.com eine Kampagne im Web gestartet, in der VW an den Pranger gestellt wird, da der Konzern gezielt „strengere Emissionsziele und scharfe CO2-Grenzwerte für Autos“ verhindere. Ohne das inhaltlich bewerten zu wollen, fand ich die Kampagne doch clever und kreativ gemacht: Greenpeace adaptierte das extrem erfolgreiche, in den USA beim Super Bowl gezeigte und auch für den deutschen Markt adaptierte Werbevideo von VW, in dem ein kleiner Junge in Darth Vader-Kostüm mit der „Macht“ einen Volkswagen zu beeinflussen versucht. Habt ihr bestimmt alle schon mal gesehen:

Im Greenpeace-Video rücken nun einige weitere Kinder in den Kostümen anderer Star Wars-Protagonisten dem kleinen Darth Vader auf die Pelle, eben weil sich VW dem Klimaschutz verweigere. Botschaft: „Die Rebellion fordert VW dazu auf, sich von der dunklen Seite der Macht abzuwenden und unserem Planeten eine Chance zu geben.“

Star Wars: Soundtrack, Figuren, Ikonographie

So weit so originell. Ich habe mich schon beim ersten Ansehen des Videos darüber gewundert, dass als Soundbett im Hintergrund verschiedene Musik aus dem Original Star Wars-Soundtrack von John Williams lief (übrigens ein ganz ausgezeichneter Soundtrack, dessen bekannteste Motive zu Recht so populär wurden). Gewundert, weil es sicher nicht einfach ist, die Rechteinhaber davon zu überzeugen, diese unglaublich bekannte Musik einsetzen zu dürfen (sonst täte das jeder und wir würden in jedem zweiten Werbespot Star Wars-Musik zu hören bekommen). Schon VW muss wohl einige Hebel in Bewegung gesetzt haben, um entsprechende Nutzungsrechte eingeräumt zu bekommen.

Nun bin ich kein Jurist, aber vermutlich sind auch die Star Wars Figuren, Motive wie der Todesstern und ähnliche wunderbaren Meilensteine der Kino-Ikonographie, die Greenpeace verwendet hat, urheberrechtlich geschützt. Beim Soundtrack scheint mir die Sache am eindeutigsten zu sein.

Nicht mehr verfügbar …

Nun zeigt sich, dass nicht nur ich mich gewundert habe, sondern auch die Rechteinhaber. Und geärgert haben sie sich wohl auch, denn sie haben inzwischen das Greenpeace-Video auf Youtube löschen lassen: „Dieses Video ist aufgrund des Urheberrechtsanspruchs von Lucasfilm Ltd. nicht mehr verfügbar“, kann man dort lesen. Sogar der komplette Greenpeace-Kanal auf Youtube wurde gesperrt. Greenpeace reagierte flott und tauschte auf seiner Website die hinterlegte Video-Plattform aus: Nicht mehr das eingebundene Youtube-Video wurde dort angezeigt (ging ja auch nicht mehr), sondern dasselbe Video von der Plattform Vimeo. Aber auch das funktionierte nicht lange: Auch auf Vimeo wurde das Video inzwischen gelöscht, weshalb die Greenpeace-Seite nun einen etwas traurigen Eindruck macht:

Seit wann ist Recht(e) haben böse?

Dass Greenpeace eine so schlecht vorbereitete bzw. abgesicherte Kampagne launcht, ist eine Sache. Was nun aber zum Teil an Kommentaren durchs Social Web geistert, ist schlicht ärgerlich. Da werden mal flott die Rechteinhaber ebenfalls der „dunklen Seite“ zugeordnet, weil sie den guten Greenpeace-Rebellen das Spiel verderben. Ob da vielleicht VW dahintersteckt? Haben die gar Greenpeace bei Lucasfilm verpfiffen? Hui, Verschwörungstheorien …! Und auf netzpolitik.org – man sieht, es geht immer noch eine Nummer größer – hält man gleich die Demokratie für gefährdet und verwechselt Meinungsfreiheit mit dem Diebstahl geistigen Eigentums:

Die Idee des geistigen Eigentums entwickelt sich gerade zum größten Macht-, Wirtschafts- und Zensurinstrument der letzten 10 Jahre. Da ist für Meinungs- und Pressefreiheit kein Platz.

Aber nein, ihr Lieben, diesmal ist die Sache ganz einfach: So geht das nicht. Man kann die Welt nicht in Gut und Böse, in Schwarz und Weiß aufteilen, sich selbst zum Jedi erklären und sich dann solcher Methoden bedienen. Wenn schon Jedi, dann richtig.

Greenpeace und Guttenberg: Schmuck mit fremden Federn

Nebenbei erwähnt war ja der Hauptvorwurf gegen den Ex-Minister Guttenberg (der auch hier im Blog ausführlich und kontrovers diskutiert wurde) ein ganz ähnlicher: dass er heimlich geklaut hat. Auch kein Jedi. Aber auch einer, der mit zweierlei Maß gemessen hat und mit anderen strenger ins Gericht ging als mit sich selbst – und insofern recht gut mit Greenpeace vergleichbar. Nur dass viele, die Guttenberg deshalb in Grund und Boden verdammt haben, jetzt mit den Schultern zucken und das Ganze nicht so schlimm finden, weil Greenpeace ja vermeintlich für eine gute Sache eintritt. Aber das tut nichts zur Sache. Jeder Rechteinhaber darf bitteschön selbst entscheiden, welcher guten oder schlechten Sache er sein geistiges Eigentum zur Verfügung stellen will.

Ob bei Greenpeace Ignoranz dahintersteckt oder Kalkül, wie manche vermuten, da die Kampagne nun ja noch mehr Öffentlichkeit bekommt als zuvor? Ich weiß es nicht. Beides wäre unschön. Letzteres, weil man bewusst die Rechte Dritter ignoriert hätte (während unsereins versucht seinen Kindern beizubringen, Lieder zu kaufen und nicht auf irgendwelchen dubiosen Plattformen herunterzuladen). Ersteres weil dann bei Greeneace offenbar noch niemand über so etwas wie Social Media Guidelines nachgedacht hätte (während zig Unternehmen das bereits getan haben und darin regelmäßig auch zur Beachtung der Rechte Dritter im Internet auffordern).

PS: Übrigens habe ich bei der Pressestelle von Greenpeace angefragt, wie man dort die ganze Geschichte sieht und bewertet. Sollte ich eine Antwort bekommen, werde ich sie euch natürlich wissen lassen.

Nachtrag 02.07.: Greenpeace antwortet

Eben habe ich die Antworten von Greenpeace bekommen. Zentrale Aussage: „Greenpeace bezieht sich unmittelbar auf den Spot von VW. Wir sind der Auffassung, dass diese kritische und satirische Auseinandersetzung mit der aktuellen VW-Werbung  urheberrechtlich zulässig ist.“ Ähnlich äußert sich Greenpeace nun auch im eigenen Blog: Das Imperium schlägt zurück – Greenpeace-Film gesperrt.

Schon dieses Argument finde ich schwierig. Natürlich sind Kritik, Satire und Parodie erlaubt und „urheberrechtlich zulässig“. Die Frage ist aber, ob man im Rahmen einer solchen Satire die Urheberrechte nicht des Parodierten, sondern Dritter ignorieren darf (und dieser Frage weicht Greenpeace aus).

Weiter heißt es im Greenpeace-Blog:

Es gab beispielsweise 2008 eine Kampagne gegen Daimler, in der Greenpeace ebenfalls den originalen Werbefilm des Autoherstellers aufgegriffen und in einer recht erfolgreichen Parodie online gestellt hat:  “Der etwas andere SMART-Spot”. Daimler hat damals keine rechtlichen Schritte gegen Greenpeace unternommen.

Aber auch dieses Argument geht ins Leere. Das Problem sind ja nicht die Urheberrechtsansprüche von VW, sondern die von Dritten. VW hat genauso wenig wie Daimler damals „rechtliche Schritte unternommen“ (wie man überhaupt sagen muss, dass VW recht gut reagiert und zum Beispiel die Fragen einer Bloggerin schnell und sachlich beantwortet hat).

Nachtrag 03.07.

Seit heute ist das Vimeo-Video wieder auf der Greenpeace-Kampagnenseite verfügbar. Danke an Helge Weinberg für den Hinweis unten in den Kommentaren.

Ebenfalls lesenswert zu diesem Thema:

13 Gedanken zu “Die dunkle Seite: Greenpeace und das Urheberrecht

  1. Man kann ja durchaus der Meinung sein, dass das Vorgehen von Greenpeace unzulässig ist, aber der Vergleich mit Guttenberg ist ja nun so was von falsch, das weiss ich ja kaum, wo ich anfangen soll.
    Mal ganz grundlegend: Guttenberg wurde ja vor allem vorgeworfen, Werke anderer als seine eigenen auszugeben und sich dadurch eine Leistung erschlichen zu haben. In dem jetzigen Fall ist das ja völlig anders. Oder meinst Du Greenpeace wolle glauben machen, sie hätten Star Wars erfunden?
    Der interessante Punkt ist eher, wie weit das Urheberrecht über das Recht zur Meinungsäußerung und die Freiheit der Kunst (wozu ich auch Satire zähle) geht. Auch die Frage, was und wie man populäre Kulturbestandteile zitieren darf wird berührt.
    Und es gilt auch für LukasFilm: Nicht alles was man darf, muss man auch machen und ich kann meinen Eindruck eines Unternehmens auch danach bemessen, wie locker er mit solchen Aktionen umgeht, die für ihn nicht einmal Schaden anrichten (im Gegenteil).
    Letztlich zeit sich auch noch, welches Risiko wir alle eingehen, wenn wir wichtige Ressourcen in die Hände von privatwirtschaftlichen Unternehmen legen, die im Zweifel eben erst einmal machen, was sie wollen, ohne dass ein ordentliches Gericht entscheidet, was erlaubt ist und was nicht.

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    • Der Fall Guttenberg ist natürlich nicht 1:1 vergleichbar, das schreibe ich auch gar nicht. Mein Vergleich bezieht sich eher auf die Reaktion der Community. Bei Guttenberg war schnell klar, dass er (ein dunkler Lord) für sein Vergehen (Inhalte klauen) die Höchststrafe verdient hat = Rücktritt, Spott, Häme etc. Bei Greenpeace (die für das Gute streitenden Jedi) meinen anscheinend nicht wenige, dass man über ein Vergehen (Inhalte klauen) großzügig hinwegsehen könne. Diese Unterscheidung halte ich für mindestens fragwürdig. Ebenfalls vergleichbar: Beide saßen/sitzen moralisch auf einem hohen Ross: Guttenberg, da er mehrfach jede Schuld (Kundus, Gorch Fock) entrüstet von sich gewiesen, den Saubermann gegeben und andere dafür über die Klinge hat springen lassen; Greenpeace, da man sich selbst zum Ankläger gegen VW erhebt. Dagegen ist prinzipiell nichts einzuwenden, allerdings muss man sich dann auch gefallen lassen, besonders kritisch unter die Lupe genommen zu werden.

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      • Die Frage, ob die Reaktion vergleichbar sein sollte, macht aber erst Sinn, wenn die Aktion eine Vergleichbare war, was ich hier, ähnlich wie @lab, nicht gegeben sehe. Guttenberg muss sich nämlich auch ohne den Verweis auf irgendein „geistiges Eigentum“ den Vorwurf gefallen lassen, durch die Teilnahme an einem Promotionsverfahren bzw. die Veröffentlichung als wissenschaftliche Abhandlung seine Arbeit bis auf tatsächlich explizit angegebene Quellen als eigene Erkenntnis ausgegeben und damit jegliche wissenschaftliche Behandlung derselben ad absurdum geführt zu haben. Dieser formale Mindestanspruch an ein Werk ist in einer Kunstform, wie eben der Parodie, mit gutem Grund nicht verwurzelt.

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  2. Ich bin kein Urheberrechtsguru und schon gar nicht beim amerikanischen Urheberrecht. Aber so wie ich das sehe / vermute geht es in erster Linie um die Musik und da kann man sich bei der rechte-Verwaltenden-Stelle (z.B. gema) einfach eine Erlaubnis holen. Der Rechteinhaber hat da gar keine Möglichkeit etwas zu steuern wer was bekommt denn dieses Recht tritt er an die Gema ab.
    Die Darstellung mit dem Kinder DarthVader und dem VW geht veilleicht noch als Satire durch. Richtig problematisch könnte es bei den Figuren der Jedis und des Todessterns sein. Aber die Frage ist ob Lukasfilm sowas überhaupt schützen kann.

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  3. @questionatic @lab Ich will gar nicht so lange auf dem Greenpeace-Guttenberg-Vergleich rumreiten (obwohl es so schön alliteriert): Ich gebe euch Recht, er ist wackelig. Mir geht es primär, und das ist hoffentlich deutlich geworden, um das Verhalten von Greenpeace, die mit zweierlei Maß messen: andere werden streng be-, wenn nicht verurteilt; sich selbst räumt man dagegen großzügig Spielraum ein und drückt mal ein Auge zu, wenn es um korrektes Verhalten geht. Helge Weinberg hat das in einem weiteren Blogbeitrag schön auf den Punkt gebracht: „Für mich ist die Verwunderung von Greenpeace ein durchaus vertrautes Verhalten. Greenpeace scheint der Auffassung zu sein, dass Interessen anderer zurück zu stehen haben, wenn es um die „gute Sache“ geht. Wobei GP definiert, was die gute Sache ist. Hier ist es wieder, das Einteilen in Gut = „erlaubt, was uns nützt“ gegen Böse = „die hassen uns, sind korrupt, verstehen keinen Spaß, wollen Geld etc.“.“ (http://blog.helge-weinberg.de/2011/greenpeace-wundert-sich-ueber-copyright-aerger/)

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  4. Wenn Du (und Helge Weinberg) darin ein Muster seht, liegt ihr ja nicht falsch. Tatsächlich handelt Greenpeace auch in der realen Welt nach dem Motto, dass kleinere Ungehorsamkeiten erlaubt sind, wenn höhere Werte verteidigt werden.
    Ein Prinzip, dass allerdings nicht Greenpeace erfunden hat, sondern ein sehr grundlegendes Rechtsprinzip ist: Kleinere Verstöße gegen die Rechtsordnung sind gerechtfertigt, wenn höhere Rechtsgüter in Gefahr sind.
    Da kann und muss man natürlich in jedem Einzelfall abwägen – „der Zweck heiligt alle Mittel“ gilt eben nicht. Aber wenn man in diesem Fall unterstellt, dass an den Vorwürfen von Greenpeace etwas dran ist und davon ausgeht, dass die Aktion VW zumindest ein wenig unter Druck setzt, dann fände ich eine nicht lizensierte Verwendung von Symbolen oder Musik tatsächlich gerechtfertigt.
    Gerade Greenpeace als gewaltfreie Organisation handelt eben nicht nach dem Motto „wir haben Recht – wir dürfen alles“ sondern zieht eine klare Grenze. Aber ich bin auch nicht der Meinung, dass man nur „bitte bitte“ sagen darf, wenn Natur und Mensch aus Kurzsicht, Gewinnstreben oder sonstigen Gründen geschädigt werden…

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  5. … es ist ja so: Das Böse schafft alle Regeln, um das Gute zu dominieren. Ohne die Regel zu brechen, hat das Gute keine Chance gegen das Böse und kann so leider auch die Welt nicht retten. Um nun also die Weltenrettung zu ermöglichen, darf das Gute -geduldet vom moralisch engagierten Mainstream- die (bösen) Regeln brechen. Dabei kann es mitunter zu häßlichen Kollateralschäden kommen, wenn das Gute über den kultivierten Regelbruch zum Bösen mutiert. Da kann sich Greenpeace z.B. mal bei den USA erkundigen ;-)

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  6. Brillianter Artikel, Christian. Chapeau!
    Ich schlage mich gerne auf die Seite derer, die Kalkulation dahinter wähnen. greenpeace hat genug Erfahrung mit dem Nestle-Palmöl-Spot, der ja ähnlich verlaufen ist. Wer gesehen hat wie professionell der Case auf den Medientagen präsentiert wurde, der weiß wieviel juristisches KnowHow und kommunikationswissenschaftliche Performance in greenpeace steckt. Ich bin mir nur unsicher ob das Kalkül diesmal aufgeht, dass die Fans der Verbreitung des Spots durch Multiplizierung behilflich sind.

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  7. Naja – ich sehe das eher so: Satire und Parodie sind zulässig und fallen eher unter Meinungsfreiheit als unter Urheberrecht. Lucasfilm hat sicherlich Lizenzen an verkauft, und damit muss Ihnen auch klar sein, dass dritte sich öffentlich/politisch dazu äussern. Und diese Aeusserung ist halt durch Meinungsfreiheit gedeckt. Den Bezug Star Wars zu VW hat ja eben nicht Greenpeace hergestellt, Greenpeace hat ihn nur satirisch aufgegriffen.

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  8. Erst einmal Entwarnung in Sachen Greenpeace-Spots. Die sind seit zirka 09:00 Uhr wieder auf der Website von Greenpeace verfügbar. Vielleicht hat man sich ja mit Lucasfilm geeinigt.

    @Torsten: Die Einteilung der Welt in „Gut“ und „Böse“ ist unter anderem eine sehr amerikanische und sie widerstrebt mir zutiefst. Organisationen und Staaten, die so argumentieren, haben große Probleme damit, eigenes Unrecht zu erkennen. Das Böse schafft auch nicht die Regeln, um das Gute zu dominieren. Denk an die Menschenrechte. Na ja, in die Urheberrechtsdiskussion möchte ich nun wahrlich nicht einsteigen ;-)

    Regelverstöße zu rechtfertigen, weil sie ja im Namen des Guten erfolgen, das bedarf einer sorgfältigen Abwägung. @lab bringt es auf den Punkt: „…Da kann und muss man natürlich in jedem Einzelfall abwägen – „der Zweck heiligt alle Mittel“ gilt eben nicht…“ Fakt ist, dass jeder Mensch davon überzeugt ist, das Gute zu vertreten und dass seine Sache eine „just cause“ ist. Politiker sowieso. Das gilt auch für Muammar al-Gaddafi oder Baschar al-Assad. Das galt für George W. Bush. Warum hat Greenpeace nicht ganz pragmatisch bei Lucasfilm angefragt? Warum waren die überzeugt, dass Copyright kein Problem ist? Diese geistige Grundhaltung, die im übrigen auch bei anderen Nonprofits zu finden ist, die ist ein Problem.

    Ich stimme @Alex Wunschel zu: Greenpeace plant seine Kampagnen sehr genau. Es geht um sehr viel Geld (Kampagnen werden auf Monate hinaus geplant, die Personalkosten sind beachtlich, erst recht die Kosten für Mailings). Warum haben die diesmal gepatzt? War Greenpeace UK einfach nachlässig-optimistisch oder war das so geplant?

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