Mein Jahresrückblick in (iPhone-)Bildern

„Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“ ist der Titel eines völlig unwichtigen Teenie-Horror-Films, über den wir hier kein Wort verlieren wollen. Aber der Titel ist nett und daher leihe ich ihn mir. Also: Ich weiß, was ich letzten Sommer getan habe. Dank dem wunderbaren Fotoalbum auf meinem iPhone. Da ich, wenn ich unterwegs bin, immer mal wieder ein Bild mache, entsteht so ein kleines Archiv, auf das wir mal eben einen Jahresrückblick werfen können …

Und dieses Archiv ist natürlich alles andere als repräsentativ. Sonst könnte man meinen, Bier (egal ob aus Franken oder Bochum) würde in meinem Leben eine herausragende Rolle spielen:

Oder Wein:

In Wahrheit ist es so, dass Speis & Trank auch unterwegs eine nicht zu unterschätzende Bedeutung haben und daher in mein Archiv wandern. Was wäre etwa ein Arbeitskreis Social Media des BITKOM nahe Köln, ohne am Vorabend die regionalen Spezialitäten zu verkosten?

Und überhaupt ist so ein Bier ohnehin nur Begleiter einer vollwertigen Mahlzeit, wie hier auf dem Walberla, wo wir uns alljährlich mit Freunden zur Kirchweih im Frühjar einfinden:

Ansonsten bin ich dieses Jahr furchtbar viel auf Kongressen unterwegs gewesen, habe Vorträge gehalten und Seminare gegeben, in der Regel ging es dabei um das, was ich unter anderem beruflich mache, also Online-Kommunikation und Social Media. Das sah dann in der Regel so oder so ähnlich aus:

Ein Vorteil des Reisens: Man trifft gelegentlich auch ganz berühmte Leute wie den Raffael Schäfer oder den Podpimp. Letzterer hat aber eindeutig die bessere Laune ;-)

Und was findet sich sonst noch in meinem Archiv? Viele kleine Erinnerungen an spezielle Momente. Zum Beispiel diese bayerische Erstkommunion. Ja, liebe Norddeutsche, so sieht das im katholischen Süden wirklich aus:

Oder dieser hässlichste aller Hotelteppiche, den ich anlässlich eines ziemlich anstrengenden Termins im August in meinem Hotelzimmer vorfand:

Oder diese possierlichen Tierchen. Meine Kollegen wissen, bei welchem Anlass die auf dem Tisch standen:

Oder dieser aufmunternde Spruch (der merkwürdigerweise schon wieder mit Bier zu tun hat; und nein, den haben wir natürlich nur außerhalb der Arbeitszeit beherzigt):

Ach ja, apropos Sprüche – und damit beende ich diesen kleinen Rückblick. Es kommt ja nicht oft vor, dass es mir die Sprache verschlägt. Aber bei einem Spaziergang durchs nahe gelegene Neubaugebiet sah ich das hier – und verstummte:

Alles in allem war 2011 ein gutes Jahr. Ich bin zufrieden und bedanke mich herzlich bei allen, die es zu einem guten Jahr haben werden lassen. Und ich wünsche mir und euch ein mindestens ebenso gutes neues Jahr 2012. Bis dann – man liest sich …

7 Gedanken zu “Mein Jahresrückblick in (iPhone-)Bildern

  1. Lieber Christian,

    … eine sehr jute Jahresrückblick-Idee !

    Was ich Dir in diesem Jahr unbedingt noch sagen wollte: Ich bin beim Thema SM (ach schade, die Abkürzung ist wohl schon vergeben;-) grundsätzlich bei Dir bzw. Deinen Einschätzungen. Allerdings meine ich, dass wir da nicht mit 250 Sachen blind `rein rasen sollten, sondern besser eine Geschwindigkeit wählen, bei welcher die gesellschaftliche Rahmenbedingungen noch wahrgenommen und entsprechend berücksichtigt werden können. Und dem ist nicht automatisch so, weil viele täglich bei FB oder G+ mitspielen. Es fehlt auf dieser Welt aus meiner Sicht aktuell nicht an Vernetzungsmöglichkeiten oder Marketing-Optionen, sondern an Verarbeitungsqualität und Verarbeitungsquantität im Bewußtsein der Menschen und an Struktur bei Institutionen und Unternehmen. Will SM nachhaltig Erfolg haben, muß es etwas weniger aufdringlich und auch selbstkritischer sein – wäre schade, würde nur ein Werkzeug der Lemminge daraus;-)

    Juten Rutsch aus Berlin !

    Torsten.

    P.S. Schöner Beitrag zum Thema „Verarbeitungsqualität“, – ich habe auch schon solche Zombies im Bekanntenkreis: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,802290,00.html

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    • Ich nenn’s ja immer SoMe, weil SM tatsächlich schon besetzt ist (oder zumindest fragwürdige Assoziationen auslöst). 2012 wird jedenfalls spannend, auch in Sachen S(o)M(e), ich vermute ein Jahr der Konsolidierung und vielleicht, wer weiß, auch der Entschleunigung … Ich wünsche dir jedenfalls auch alles Gute fürs neue Jahr und freue mich schon, wenn ich mal wieder in Berlin bin :-)

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  2. Was an diesem Jahresrückblick besonders angenehm auffällt, ist, dass er sich hauptsächlich um Situationen und Gelegenheiten zur Einverleibung von Alkohol dreht. So ist’s recht und ein wahrlich gutes Vorzeichen für 2012! In Demut trinkfroh grüßt der Basso!

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  3. Na, in der Nachbarschaft fühl ich mich doch wohl als Franke: Leinleitertal, Fiege, Hofmann, Rothe, Penfolds, Boschendal, Päffgen, Waifisch, Früh, Hebendanz, Rittmayer und Franken WC :-)
    Liebe Grüße aus München und auf ein frohes, gesundes, glückliches und erfolgreiches 2012er!
    Alex

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  4. Toller Blog. Lese gerne hier mit.
    Was mich aber am meisten verwundert hat, war die Tatsache, dass du der Sohn meines alten Geologie-Profs bist. Habe unter Buggisch in Erlangen Geologie studiert, und bin fasziniert, wie klein die Welt doch (mal wieder) ist….

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