Was MDM, EMM und MAM mit MEAP und BYOD zu tun haben

„HNO, EKG und AOK, LBS, WKD und IHK, UKW, NDW und Hubert K, BTM, BKA, hahaha …“ Wenn die Fantastischen Vier wüssten, wie viele Fachbegriffe und Abkürzungen es in der mobilen Welt gibt, würden sie noch lauter lachen. Aber zum Glück gibt’s jetzt einen hilfreichen Leitfaden in zweiter Auflage …

Erst vor gut einem Jahr erschien der Leitfaden „Apps & Mobile Services – Tipps für Unternehmen“. Jetzt, rund 5.000 Downloads später, gibt es bereits eine zweite, deutlich erweitere Auflage. Geschrieben wurde er von Mitgliedern des Arbeitskreises Apps & Mobile Services vom BITKOM, dem ich auch angehöre. Die Zielsetzung ist unverändert: Der Leitfaden richtet sich nicht an Mobile-Profis, sondern an Menschen in Unternehmen, die sich relativ neu mit dem Thema Mobile beschäftigen und einen ersten Überblick brauchen.

Mobile Anwendungen realisieren, mobile Geräte integrieren

Dabei beleuchten wir beide Aspekte des Themas, und das zeichnet diesen Leitfaden, glaube ich, gegenüber vergleichbaren Publikationen aus: Es geht sowohl um die Frage, wie man als Unternehmen mobile Anwendungen realisieren kann – von der Strategie und Planung über die verschiedenen Konzeptphasen und die technische Entwicklung bis hin zu Distribution und Vermarktung. Es geht aber auch um die Implementierung mobiler Geräte und Anwendungen im Unternehmen.

Manche Kapitel des Leitfadens wurden verfeinert, etwa die Erläuterungen zu den Unterschieden zwischen und Einsatzmöglichkeiten von nativen Apps, Web-Apps und hybriden Apps. Manche Kapitel sind komplett neu, etwa die Ausführungen zu IT-Sicherheit, Datenschutz und Compliance im Umfeld mobiler Anwendungen.

Consumerization: mobile High-Tech in den Händen von Kindern

Und gerade auf den Aspekt der Implementierung mobiler Geräte gehen wir nun viel ausführlicher ein: Wie reagiere ich auf den Wunsch vieler Mitarbeiter, ihre privaten Smartphones und Tablets auch im Unternehmen zu nutzen? Ignorieren? Verbieten? Oder regeln? Die Frage ist schon deshalb so interessant und drängend, weil anders als früher, die Unternehmens-IT der Technik des Privatanwenders häufig unterlegen ist. Anders gesagt: Neueste High-End-Technologie findet man heute eher in den Händen von Kindern als auf den Büro-Schreibtischen in Unternehmen.

Dieser „Consumerization“ genannte Trend erhöht den Druck der Arbeitnehmer auf ihre Arbeitgeber, eigene Geräte ins Unternehmen zu bringen und dort zu nutzen – übrigens häufig aus Motiven, die der Arbeitgeber nur unterstützen kann: um schneller, flexibler, mobiler und damit letztlich effizienter zu arbeiten. Auch mit der Frage, wie man diese wachsende Gerätevielfalt im Unternehmen managen und wie man privat und beruflich genutzte Anwendungen und Inhalte auf solchen Geräten trennen kann, beschäftigt sich also der neue Leitfaden.

Den gibt es, 38 Seiten stark und komplett kostenlos, hier zum Download.

PS: Damit keine Fragen offen bleiben:

  • MDM = Mobile Device Management
  • EMM = Enterprise Mobility Management
  • MAM = Mobile Application Management
  • MEAP = Mobile Enterprise Application Plattform
  • BYOD = Bring Your Own Device

Bildnachweis: Globovisión via photopin cc

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