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Corporate Blogs – vom Euphoriegipfel ins Tal der Tränen?

Was ist da los bei den Unternehmensblogs? Monatelang sind Kommunikationsberater durch die Welt marschiert und haben den Unternehmen empfohlen zu bloggen. Inzwischen mehren sich die Kritiker, die Unternehmensblogs langweilig, überbewertet und irrelevant finden …

In Gartners Hype Cycle sind wir also ganz klassisch vom Gipfel der überzogenen Erwartungen ins Tal der Enttäuschungen abgerutscht. Und ob wir von dort lehrbuchmäßig über den Pfad der Erleuchtung zum Plateau der Produktivität vordringen werden, vermag noch niemand zu sagen. Alles in allem tut es natürlich auch dem Thema Corporate Blogs gut, wenn es jenseits von grenzenloser Euphorie und ebenso grenzenloser Desillusionierung nüchtern und differenziert betrachtet wird.

Wie es zurzeit meiner Meinung nach um Corporate Blogs bestellt ist und warum es für Unternehmen durchaus lohnen kann zu bloggen, habe ich jetzt mal aufgeschrieben. Erstens weil ich Lust dazu hatte, zweitens weil mich die Kollegen von der Nürnberg Web Week nach einem entsprechenden Beitrag für ihren Blog gefragt hatten. Hier könnt ihr, wenn ihr möchtet, das Ganze nachlesen.

Den Beitrag habe ich schon vor einer Weile geschrieben, aber inzwischen hat es eine kleine Grundsatzdiskussion über den Sinn und Unsinn von Corporate Blogs gegeben. Lesenswerte Beiträge gibt es zum Beispiel von Christian Henne, Michaela Brandl und Christine Dingler.

(Und jetzt wieder: Urlaub.)

Bildnachweis: Thomas Hawk cc

4 Gedanken zu “Corporate Blogs – vom Euphoriegipfel ins Tal der Tränen?

  1. Naja. Das ist eigentlich ziemlich einfach. Ein Blog, der nicht mit Herz & Liebe gepflegt wird, macht keinen Sinn. Im Privaten mag das noch egal sein, der Blog verdunstet lost in Space. Wenn er nun aber dummerweise einer Firma gehört, fällt das halt doppelt auf. In diesem Sinne – Klartext beim Firmenbloggen – ganz oder gar nicht. Dann klappts auch mit dem Nachbarn

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  2. Hallo Christian,
    habe Deinen guten, und so angenehm unaufgeregten Beitrag gerade gelesen.

    Und ja, es gibt einfach enorm viele Voll- und Halbgurus, die alle halbe Jahre ihre neuen absoluten Weis- und Wahrheiten in einer Art und Weise unters Volk bringen, als hätten sie gerade das kommunikative Rad neu erfunden. Manchmal ist es dann noch nicht mal ein Rädle.
    Grüße aus Tübingen.
    Norbert

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  3. Meine persönliche Erfahrung als im „bösen“ Marketing sitzender Admin von zwei Corporate Blogs: Es ist ziemlich schwer, die eigenen Experten im Unternehmen vom Bloggen zu überzeugen. Entweder haben sie keine Zeit, warten auf Anweisung von oben, scheuen das Rampenlicht, halten Blogs und Social Media für Zeitverschwendung, trauen sich das Verfassen von Blogartikeln nicht zu (obwohl sie in ihrem Job ständig Präsentationen und Kundengespräche abhalten) oder verzweifeln an ihrer eigenen Rechtschreibung. Und den wenigen Experten, die dann doch freiwillig bloggen wollen, werden Steine in den Weg gelegt.

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