Anekdoten aus der Arztptaxis

Anekdoten aus der Arztpraxis

Keine Ahnung, ob das hier eine kleine Serie im Blog wird. Hoffentlich nicht. Aber heute war ich beim Radiologen und habe eine Kleinigkeit zu berichten …

Mein Fuß ist ja seit einer Weile lädiert. Ich kann seit Wochen nicht mehr joggen, und das ist schlecht. Erkenntnis beim Orthopäden: Röntgen ohne Befund. Also ab zum MRT. Man gönnt sich ja sonst nichts.

Wer schon mal die Bekanntschaft mit einem Magnetresonanztomographen gemacht hat, weiß: Er ist groß, er ist laut und er ist etwas beklemmend. Nichts für Leute mit Platzangst. Daher ist es eine gute Idee, den Patienten ein wenig Musikberieselung anzubieten, wenn sie eine halbe Stunde in dem Ding liegen. Ich frage mich nur: Was sagt diese Musikauswahl über den durchschnittlichen MRT-Patienten aus? ;-)

MRT-Musik

(Und was ist, wenn ich weder Marschmusik noch populäre Volksmusik entspannend, sondern eher nervenzerfetzend anstrengend finde? Was ist mit Klassik jenseits von Richard Clayderman?  Jazz? Reggae? Soul? Funk? HipHop? Rhythm & Blues? House? Techno? … Nein?)

Wie dem auch sei.

Apropos MRT und Musik. Wollt ihr mal raten, welchen phantastischen Namen Siemens dem MRT gegeben hat, in dem ich lag? Dieser Maschine, die einen derart kakophonischen Höllenlärm macht, dass ein startender A380 dagegen wie ein Säuseln im Wind klingt?

Die Maschine heißt: Siemens Magnetom Symphony Maestro Class. Hahaha! Ist das nicht großartig? Ich wusste wirklich nicht, dass Siemens-Ingenieure so viel Humor haben!

Aber letztlich ist sicher auch dieser Name Teil des raffinierten Ablenkungs- und Berieselungsprogramms. Denn während der Patient noch über die Absurdität der Welt im Allgemeinen und dieses Namens im Besonderen nachdenkt und dabei insbesondere reflektiert, inwiefern sich Marschmusik, leichte Muse und populäre Volksmusik harmonisch in die MRT-Symphonie einschmiegen … währenddessen vergeht die halbe Stunde wie im Flug, und eh man sich’s versieht, ist die Untersuchung schon fertig.

Mehr aus meinem Leben als Kunde? Gibt’s hier.

4 Gedanken zu “Anekdoten aus der Arztpraxis

  1. WOW, Musikauswahl!
    bei meinen beiden Malen haben sie leider vergessen, das Volume der Lautsprecher hochzustellen (auswahl? Aber nicht doch!) so dass ich beim ersten mal in aller „stille“ und beim zweiten Mal mit „oh, da war ein Ton…. glaube ich..“ auskommen mußte.

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