Lauf Forrest

Streak Running – was ist das denn?

Ganz einfach: Es ist Qual und Vergnügen zugleich. Manchmal total nervig und manchmal sehr schön. Mal eine größere Sache, mal eine Kleinigkeit. Es bedeutet einfach: täglich laufen …

Die spinnerte Idee Bewegung stammt einmal mehr aus den USA und die Regeln sind einfach: Man läuft täglich mindestens eine Meile am Stück, also rund 1,6 Kilometer. Laufen kann auch heißen Spazieren gehen, aber bei uns Laiensportlern heißt es natürlich Joggen.

Klingt alles ganz harmlos, ist es aber nicht. Ich persönlich laufe gern und auch recht viel, brauche aber immer schöne ausgedehnte Pausen zwischen meinen Lauftagen. Mindestens einen Tag, besser zwei. Dann ist man an Tag 3 wieder fit für die nächste Runde im Wald. Und außerdem gibt es ja neben Laufen noch ein paar andere Sportarten.

Keine Ausreden

Das alles spielt beim Streak Running keine Rolle, und wie sich das anfühlt, weiß ich jetzt, nachdem ich im Juni tatsächlich jeden Tag gelaufen bin: 30 Tage laufen, so zwischen 3 und 16 Kilometern pro Tag. Keine Pause. Wetter egal. Lust oder Unlust egal. Viel gegessen und Bierchen getrunken egal.

Die grandiose Idee zu diesem Streak Running-Monat hatten wir wieder mal im Verbund: die Lieblings-Frau, die Lieblings-Nachbarin und ich. Es war eine Fortsetzung des sportlichen Adventskalenders im letzten Winter, den aber verletzungsbedingt nicht alle Beteiligten durchziehen konnten. Ein wesentlicher Beitrag, um alle Beteiligten unter erheblichen sozialen Druck zu setzen zu motivieren: die Einrichtung einer kleinen WhatsApp-Gruppe, in die jeder täglich seine Strecke gepostet hat. Die Wirkung: Du kommst abends nach Hause, bist müde, daraußen ist es schwül mit Tendenz zu Gewittern, das Sofa lockt dich mit allen Tricks, die ein Sofa so drauf hat, du möchtest alles machen außer laufen … Aber die beiden Frauen haben schon ihre Kilometer absolviert und höhnisch fröhlich in die Gruppe gepostet. Da hilft alles nichts, Schuhe anziehen und raus auf die Strecke.

Die drei goldenen Tipps für Streak Running

So, fehlt noch das Wichtigste: Die drei goldenen Regeln und wichtigsten Tipps für erfolgreiches Streak Running:

1. Den inneren Schweinehund überwinden.

2. Den inneren Schweinehund überwinden.

3. Den inneren Schweinehund überwinden.

Ehrlich, so schaut’s aus. Das alles hat nichts mit Kondition oder sportlicher Veranlagung oder Talent zu tun. Es spielt sich alles im Kopf ab. Jeder kann täglich eine Meile laufen, erzählt mir nichts. Wenn der Säbelzahntiger hinter euch her ist, lauft ihr länger, schneller, weiter und öfter, keine Frage. Es geht einzig und allein darum, sich aufzuraffen.

So, und jetzt genieße ich nach diesem ambitionierten Monat ein paar lauffreie Tage ;-)

Streak Running

Bildnachweis: Paramount Pictures

4 Gedanken zu “Streak Running – was ist das denn?

  1. Anfang der 90er-Jahre habe ich das auch mal fast ein ganzes Jahr lang gemacht: jeden Tag laufen, ggf. so 1-5 km, egal wie lange und mit welchen Schuhen, Hauptsache laufen („rennen“). Das war glaube ich recht spaßig.

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