Erfreuliches im April 2019

Im April war unter anderem Zeit für ein letztes großes Superhelden-Spektakel, ein Singapur-Märchen, einen einsamen Mann auf dem Mond Mars und eine neue Zombie-Serie …

Avengers: Endgame

Ich bin Marvel-müde. Es reicht mit den Superhelden, wir haben alles gesehen in allen Konstellationen mit allen Special Effects, die man sich nur vorstellen kann. Ausnahme: Avengers: Endgame. Den musste ich mir anschauen und es hat nochmal Spaß gemacht. Denn die Marvel Studios, die inzwischen zu Disney gehören und natürlich nur Erfolgrezepte fortsetzen und nichts riskieren, hatten im vorigen Avengers-Film Infinity War ausnahmsweise mal so richtig was riskiert und einen der größten Cliffhanger der Filmgeschichte produziert. Den galt es jetzt aufzulösen und das musste ich mir anschauen. Wie gesagt: Hat Spaß gemacht! Ein würdiger und sehr unterhaltsamer Abschluss. (Im Kino gesehen.)

Crazy Rich Asiens

Ein nettes Märchen, das wir in dieser Konstellation schon drölfzig mal gesehen haben: Einfaches Mädchen lernt wahnsinnig reichen Jungen kennen, der ihr von seinem Reichtum nichts erzählt. Erst als sie seine Familie kennen lernt, lässt sich der wahnsinnige Reichtum nicht mehr verbergen, ebenso wenig dass die Familie unheimlich nervt und es gute Gründe gab, ihr aus dem Weg zu gehen. Natürlich ist sie nicht gut genug für ihn, meint die Familie, und natürlich gibt’s Stress und ebenso natürlich ein Happy End. Der entscheidende Grund, den Film anzuschauen und zu mögen: Er spielt in Singapur. Und wer wie ich gerade in Singapur war, sagt dauernd beim Zuschauen: Ach, schau mal da, da waren wir auch! Und in dem Food Court haben wir auch gegessen! Und so weiter … (Aber auch ohne in Singapur gewesen zu sein: Es ist schon ein netter Film für nette Abende zu zweit.) (Im Flugzeug gesehen.)

Der Marsianer

Habe ich schon öfter gesehen und schaue ich immer wieder gerne an. Weil er wirklich witzig ist und spannend (wenn man ihn nicht schon öfter gesehen hat). Und weil ich eine Schwäche für Filme habe, in denen sich die Welt ein bisschen am Riemen reißt und zusammenrauft und gemeinsam ein Problem löst, das allein nicht lösbar ist (in diesem Fall: Amerikaner und Chinesen). Ja, das ist ein bisschen kitschig und klischeehaft, aber hey, die Welt ist leider so wenig kitschig und reißt sich so selten am Riemen und rauft sich so gut wie nie zusammen, dass ich mir das ja wohl im Film mal anschauen und gut finden darf. (Im Flugzeug gesehen.)

Black Summer

Nachdem sich The Walking Dead, eine der ehemals besten Serien aller Zeiten, leider komplett totgelaufen hat und es in Staffel 87 (oder so) inzwischen völlig egal ist, wer noch lebt oder stirbt und warum, wäre es höchste Zeit für eine gute neue Zombie-Serie, einen würdigen Nachfolger … Leider ist Black Summer das nicht. Das Setting ist schon gut und Kameraführung, Schnitt und wie sich die Wege der Protagonisten kreuzen, das sorgt schon für Spannung. Aber leider sind die Macher nicht wirklich an ihren Figuren interessiert, sie haben keine Tiefe, entwickeln sich nicht, sie sind viel zu sehr damit beschäftigt, nicht umgebracht zu werden. Kann man verstehen, aber leider ist es dem Zuschauer ein bisschen egal, ob eine Figur umgebracht wird, die einem ein bisschen egal ist. Und damit ist einem schnell die ganze Serie ein bisschen egal.

Bärlauch-Hummus

Es war Bärlauch-Saison, und die musste man ausnutzen. Zum Glück haben meine Eltern jede Menge Bärlauch im Garten, sodass der Nachschub sichergestellt war. Ich habe mehrfach Bärlauch-Pesto gemacht (wunderbar!) und einmal Bärlauch-Hummus (ebenfalls wunderbar!). Dazu nehmt ihr die Hälfte einer großen Dose eingelegter Kichererbsen (ca. 400 Gramm), den Saft einer Zitrone, 4 EL Olivenöl, 4 EL Tahin (Sesampaste), 1 TL Kreuzkümmel, 100 Gramm frischen Bärlauch (so 2 Hände voll), Salz und Pfeffer oder Cayennepfeffer. Die Kirchererbsen abgießen (das Wasser aufheben) und mit den restlichen Zutaten mit einem Stabmixer oder in der Küchenmaschine pürieren. Mit dem Kichererbsenwasser könnt ihr dann schön die Konsistenz beeinflussen – gebt einfach nach und nach so viel dazu, bis es passt. Das gilt natürlich auch für Zitrone und Gewürze: einfach so lange variieren und abschmecken, bis ihr zufrieden seid. Und weil der aufmerksame Leser gemerkt hat, dass wir noch eine halbe Dose Kichererbsen übrig haben: Daraus machen wir normales Hummus.

Bildnachweis: Marvel Studios (das Avengers-Bild, nicht die Kichererbsen … Habt ihr euch wahrscheinlich schon gedacht …)

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