Erfreuliches im Mai 2019

Im Mai war unter anderem Zeit für DIE letzte Staffel, starke Serien-Frauen, Street Food in Asien und Spargel in Deutschland …

Game of Thrones, Staffel 8

Es. Ist. Vorbei. Wie schrecklich! Aber auch gut so, es gibt genug Serien, die sich totlaufen und die man irgendwann nur noch aus alter Verbundenheit schaut. Viele Menschen waren mit dieser finalen Staffel und dem Ende unzufrieden – ich nicht. Ich bin froh, wenn Serien halbwegs anständig zu Ende gebracht werden, und das ist hier allemal der Fall. In der ewigen Serien-Bestenliste bleibt Breaking Bad für mich auf Platz 1, danach kommt Game of Thrones. Und jetzt fallen wir alle erst mal in ein großes Serienloch … (Gesehen auf Amazon.)

The Widow

Kate Beckinsale spielt die namensgebende Witwe, deren Mann vor drei Jahren bei einem Flugzeugabsturz im Kongo ums Leben gekommen ist – scheinbar. Denn auf Fernsehbildern glaubt sie ihn zu erkennen, reist in den Kongo, stellt Nachforschungen an und deckt auf, was damals wirklich geschah … Die Serie ist gut gemacht, durchaus spannend, ist mir aber auch aufs Gemüt geschlagen. So viele schlechte Menschen, so viel Habgier und Bosheit, Ausbeutung, Krieg, Betrug, Mord, Kindersoldaten, Unterdrückte … das volle Programm. Eine Serie für Philanthropen, die mal auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden wollen. (Gesehen auf Amazon.)

Homecoming

Ein Stückchen subtiler als The Widow: Julia Roberts kümmert sich in einer ominösen privatwirtschaftlichen, aber vom Verteidigungsministerium beauftragten Einrichtung um Soldaten, die vom Einsatz zurückgekehrt sind und psychologische Hilfe brauchen. Was das Ganze soll, erfährt man erst spät und wird hier nicht verraten (außer diesem: nichts Nettes!). Die Serie spielt elegant auf zwei Zeitebenen, mit ungewöhnlichen Kameraeinstellungen und -fahrten, mit interessanten Figuren. Unterschwellig ahnt man und weiß schließlich: Hier stimmt etwas nicht! Spannend und sehenswert. (Gesehen auf Amazon.)

Hanna

Lauter Serien mit starken Frauen als Hauptfiguren diesen Monat! In dieser geht es um eine finstere, böse CIA-Verschwörung: Der Geheimdienst lässt experimentell junge Frauen zu Kampfmaschinen umerziehen. Eine von ihnen (Hanna) entkommt mit einem sich von der dunklen Seite der Macht abkehrenden Agenten, der sie im Wald allein großzieht, auf dass sie Jahre später eine Neuauflage der finsteren, bösen Verschwörung verhindern können … Na ja … Ihr merkt schon an der Beschreibung: Das ist nicht gerade feinste Drehbuchkunst, sondern eher aus der Abteilung Holzschnitt mit der Motorsäge. Aber ein bisschen unterhaltsam war es schon. (Gesehen auf Amazon.)

Street Food

Ich habe nicht nachgeschaut, aber ich vermute, die Chef‘s Table-Macher haben hier ihre Finger im Spiel, jedenfalls erinnern Optik und Erzählweise stark an diese grandiose Netflix-Serie. Nur geht es diesmal nicht um Sterne-Restaurants, sondern um einfache Straßenküche in Asien. Auch hier stehen Menschen im Vordergrund, eine davon ist auf dem Bild oben zu sehen, von deren Schicksal man erfährt und zu deren Straßenständen man geführt wird. Das funktioniert und fasziniert, weil hier Menschen mit vollem Einsatz und voller Leidenschaft kochen, um ihre Familien durchzubringen. (Gesehen auf Netflix.)

Grünes Spargelpesto

Spargel, natürlich, was sonst in diesem Monat. Ich entwickele zunehmend eine Vorliebe für grünen Spargel, den man einfach roh essen kann (traut euch, schmeckt großartig), im Ofen mit Olivenöl und Parmesan überbacken, in der Pfanne rösten und mit Pinienkernen überstreuen – oder wie in diesem Fall zu einem schönen Pesto schreddern kann. Da ist nichts weiter drin als Spargel, Sonnenblumenkerne, Basilikum, Parmesan, Balsamico, Salz und Pfeffer. Das Rezept findet ihr nebenan bei Arthurs Tochter.

 

Bildnachweis: Ehrin Macksey/Netflix

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