Große Flüchtlingskrise und kleine Problemchen

Große Flüchtlingskrise und kleine Problemchen

Oh nein, nicht schon wieder DAS Thema! Doch, DAS Thema. Es zieht Kreise und wirkt auf vielen Ebenen, vom langfristigen Umgang mit Migration bis zu sehr kurzfristigen Maßnahmen zur Aufrechterhaltung innerer Sicherheit, von europa- oder weltpolitischen Entscheidungen bis zu Problemen direkt vor Ort …

Über genau so ein kleines Problem vor Ort habe ich im Blog der FDP Erlangen einen Gastbeitrag geschrieben (ohne übrigens Mitglied der Partei zu sein; aber der andere Christian hat mich halt gefragt, ob ich einen Beitrag schreiben will, also habe ich’s getan).

Das Interessante: Man ertappt sich ganz schnell dabei, nicht nur über ein kleines kommunalpolitisches Problem zu schreiben, sondern sich auch zu fragen: Ist es klug und angemessen, über so ein kleines Problem zu schreiben? Gibt es nicht viel größere Probleme, die viel wichtiger sind? Und wie könnten die Reaktionen bei diesem aufgeheizten, stark polarisierenden Thema ausfallen?

Aber egal, hier findet ihr meinen Beitrag: Was die Flüchtlingskrise mit Badminton zu tun hat

Bildnachweis: Notunterkunft Flüchtlinge via photopin (license)

2 Gedanken zu “Große Flüchtlingskrise und kleine Problemchen

  1. Mit der Grundtendenz des verlinkten Gastbeitrags bin ich ja einverstanden. Ja, das Leben ist nicht digital, und die zunehmend schwarzweiß-malende, verrohende Diskussionkultur ist beunruhigend.
    Jedoch:

    Jedem ist klar, dass Turnhallen dafür denkbar ungeeignet sind …

    Wenn Turnhallen „denkbar ungeeignet“ sind, was wären dann z.B. Konzerthallen ohne Umkleidekabinen und Duschen? Turnhallen sind m.E. als Massennotunterkünfte immer noch am besten geeignet; das größte Manko ist die fehlende Privatsphäre.

    Nebenbei erwähnt gibt es jede Menge Gründe, warum Schulsport wichtig ist.

    Die motorischen Defizite heutiger Kinder beruhen kaum auf zuwenig Schulsport, sondern darauf, dass die Kids den halben Tag vor der Playstation verbringen. Damals in der Kreidezeit (inkl. Schiefertafel) gab es 2 – 3 Wochenstunden Sport. Ich war eine ziemliche Niete und kam nie über eine 4 hinaus – und war trotzdem fit wie ein Turnschuh, denn meine Kumpels und ich saßen den halben Tag auf dem Fahrrad (Geschw. >= 30 km/h), spielten die Olympiade nach und waren auch sonst ständig in Bewegung. Sowas kann Schulsport überhaupt nicht kompensieren.

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    • Ich glaube, wir sind uns ziemlich einig. Das ungeeignet bezog sich auf die massenhafte Unterbringung potenziell traumatisierter Menschen ggf. aus unterschiedlichen Kulturen und Ländern. Konflikte vorprogrammiert.

      Und Schule liefert heutzutage (im Idealfall) alles Mögliche, was man eigentlich von zu Hause aus mitbekommen sollte, aber halt nicht bekommt. Bildung zum Beispiel … Aber auch so simple Dinge wie „Mal ein Buch lesen“ oder eben Bewegung …

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