Wie viele Blogs gibt es in Deutschand

Wie viele Blogs gibt es in Deutschland?

Blogs sind am Ende, sagen die einen. Blogs sind so lebendig und vielfältig wie nie, sagen die anderen – ich zum Beispiel. Aber lässt sich das auch beziffern? Gibt es belastbare Zahlen? Wie viele Blogger und Blogs gibt es denn nun in Deutschland …?

Diesen Beitrag wollte ich schon länger schreiben, immer dann eigentlich, wenn ich mich mit den Nutzerzahlen von Social Media in Deutschland beschäftigt habe. Und es wurde regelmäßig nichts daraus – weil die Sache einfach ziemlich kompliziert ist. Aber angesichts der aktuelle Diskussion um die Relevanz von Blogs, habe ich mich doch nochmal hingesetzt und recherchiert.

Wann ist ein Blog ein Blog?

Die Probleme beginnen schon damit, dass man trefflich darüber streiten kann, was ein Blog und ein Blogger ist und wo man die Grenze zieht. Beispiel: Tumblr nennt sich selbst eine Blogging-Plattform, also könnte man die sehr heterogenen Inhalte auf Tumblr als Blogbeiträge sehen. Aber sind Pinterest und Instagram dann nicht ebenfalls (Foto-)Blog-Plattformen? Und was ist mit Notizen auf Facebook, was unterscheidet die von Blogs? Und natürlich sind YouTuber auch nichts anderes als Video-Blogger.

Diese Probleme werde ich hier nicht lösen und will damit nur sagen: Wenn wir versuchen herauszufinden, wie viele Blogs es in Deutschland gibt, reden wir von einer groben Annäherung!

Blogs weltweit und in Deutschland

Beginnen wir diese Annäherung mit der Cloud-Lösung wordpress.com (auf der übrigens auch dieses Blog läuft), denn hierzu haben wir die besten Zahlen vorliegen: Monatlich gibt es hier rund 55 Millionen neue Blog-Posts, die ebenfalls monatlich 20 Milliarden Mal aufgerufen werden. 1,3 Prozent dieser Blogs sind auf Deutsch verfasst, das macht 715.000 deutschsprachige Blog-Posts pro Monat. Und da wir dank einer Studie ausrechnen können, dass deutsche Blogger (bei sehr großer Spreizung) im Schnitt 11,5 mal pro Monat einen Beitrag schreiben, kommen wir auf rund 62.000 deutschprachige wordpress.com-Blogs.

Aber das ist natürlich nur ein Teil der Blog-Landschaft. Eine Befragung in der Schweiz verrät uns zum Glück einiges über die Beliebtheit von Blog-Software: 37 Prozent der Befragten nutzen selbst-gehostete WordPress-Blogs, 32 Prozent wordpress.com, 16 Prozent blogger.com, 13 Prozent tumblr.com und 2 Prozent Typepad zum Bloggen.

Übertragen wir die Ergebnisse auf den deutschsprachigen Raum und nutzen die für wordpress.com ermittelten Zahlen als Grundlage, kommen wir auf rund 72.000 selbst-gehostete WordPress-Blogs, 31.000 Blogs auf blogger.com, 25.000 auf tumblr.com und knapp 4.000, die auf Typepad basieren.

Macht in Summe großzügig aufgerundet: 200.000 deutsche Blogs.

Minimum 200.000 Blogs

Das dürfte die Untergrenze sein. Kommt euch diese Zahl zu niedrig vor? Bitte vergesst nicht: Die Berechnung basiert auf tatsächlich veröffentlicheten Blog-Beiträge, und das bedeutet: Es gibt mindestens 200.000 sehr aktiv betriebene Blogs im deutschsprachigen Raum, in denen zwischen mehrmals täglich bis monatlich Beiträge veröffentlicht werden.

Und außerdem ist sie gar nicht so niedrig. Der Deutschlandfunk hat vor einigen Monaten die Zahl der deutschen Blogs auf etwa 50.000 geschätzt.

Ausgehend von dieser Untergrenze sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Es gibt weitere Software und Plattformen, mit der und auf denen man Blogs betreiben kann. Die Zahl der wenig aktiven bis inaktiven Blogs dürfte sehr viel höher sein (sie ist aber auch kaum interessant). Und so weiter … Insofern klingt die Zahl „300.000 aktive Blogger in Deutschland“, die man auf Wikipedia findet, auch nicht verkehrt.

Blogs: Mehr Reichweite als FAZ, SZ und Welt zusammen

Diese Blogs sind eine gewaltige Content-Quelle mit erheblicher Reichweite. Denken wir nochmal an die 715.000 monatlichen deutschen Blog-Posts nur auf wordpress.com. Auf die anderen Plattformen hochgerechnet bedeutet dass, dass Monat für Monat über 2 Millionen deutschsprachige Blog-Beiträge neu veröffentlicht werden und ihre Leser finden.

Und zwar sehr viele Leser: Rechnen wir die oben genannten wordpress.com-Seitenaufrufe auf alle deutschen Blogs um, ergeben sich über 800 Millionen Page Impressions im Monat! Das sind weit mehr als die von FAZ, SZ, Welt und Zeit zusammen (die jeweils so zwischen 100 und 200 Millionen PI erreichen).

tl;dr

Blogs sind nicht am Ende, im Gegenteil. Es gibt in Deutschland eine bunte und lebendige Bloglandschaft, eine große publizistische Vielfalt mit mindestens 200.000 sehr aktiv betriebenen Blogs, die jede Menge Leser finden.

Infografik

Für die Freunde visuell aufbereiteter Informationen:

Die Infografik zur Relevanz deutscher Blogs darf gerne verwendet und geteilt werden – bitte als Quellenangabe immer auf diesen Beitrag verlinken (Lizenz).

Quellen

39 Gedanken zu “Wie viele Blogs gibt es in Deutschland?

  1. Zitat: „[…] ergeben sich über 800 Millionen Page Impressions im Monat! Das sind weit mehr als die von FAZ, SZ, Welt und Zeit zusammen (die jeweils so zwischen 100 und 200 Millionen PI erreichen).“

    Das hieße im Umkehrschluss aber, dass drei (!) Wirtschaftsmedien alleine auf rund ein Viertel der PIs von allen 200.000 Blogs zusammen kommen.

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  2. Auf der anderen Seite ist die Bloggerwelt dermaßen kleinteilig und viele Blogs haben Tageszugriffe im unteren zweistelligen Bereich. Da kann man schon mal die Frage stellen, wie relevant sie eigentlich sind – von der Relevanz für den Betreiber und 1-2 Dutzend Stammleser einmal abgesehen.
    Das soll ihre Qualität und das Engagement der Blogger nicht schmälern. Ganz sicher nicht.
    Aber die Wirkkraft ihrer Blogs bleibt doch sehr begrenzt. Auch im gesellschaftlichen Diskurs.
    Trotzdem liebe und lese ich viele dieser Blogs und bin oft völlig begeistert von deren Inhalten.

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      • Viele Blogger decken die Bereiche ab, die von Verlagen eh vernachlässigt werden, da diese kaum relevant sind. Schon deshalb lese ich Blogs. Und besonders Weblogger, die eine Nische bedienen, haben oftmals ein enormes Wissen auf ihrem Gebiet. Die wissen, über was sie schreiben. Es müssen ja nicht immer Themen über Mode oder Autos sein :-)

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      • … nur dass deren Reichweitenziele eben für den Werbeplatz-Verkauf wesentlich wichtiger zu sein scheint als die Frage, ob denn die Beiträge tatsächlich auch gelesen wurden.
        Den meisten Bloggern geht es aber darum, dass ihre Posts von ihren Lesern wirklich gelesen werden. Zumindest den kleineren, die nicht monetarisiert werden (können).
        Reichweite vs. qualifizierte Leser – auch ein spannendes Thema.

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    • Big Data ist auch keine Lösung.
      Einzigartiges lässt sich nicht vergleichen
      und
      um Wirkkraft zu erzielen, braucht es Zeit.

      Ich habe z.B. meinen Blog „Missverstanden vom Vermögensberater?“ als öffentliches Tagebuch zur Selbstreflexion gestartet. Mir wurde von meinem Dienstleister „Vermögensaufbau für Jeden“ signalisiert, statt dessen erlebe ich Vermögensverlust mit einer Riester-Rente und in der Abwicklung steckenden „offenen Fonds“.

      Meine Nachfragen bei Managern und Politikern brachten mir überraschende Antworten, die ich in meinem Blog seit 2013 dokumentiere. Zu den Lesern meines Blogs gehören inzwischen sowohl Vermögensberater als auch Finanzmarktkunden. Zu meiner Überraschung bekam ich anfangs sogar den meisten Zuspruch von Vermögensberatern. Das hat sich seit einigen Monaten geändert.

      Meine Freunde interessieren sich kaum für meinen Blog. (Mit denen habe ich andere Themen.) Auch die meisten Journalisten wollten sich bisher nicht mit meinen Erkenntnissen beschäftigen, mit Ausnahme eines Kollegen vom WDR-Magazin Markt. Trotzdem habe ich momentan zwischen 50 und 125 Aufrufe pro Tag.

      Die Relevanz könnte sich aber 2017 schlagartig ändern. Dann wird nämlich abgerechnet.
      Bisher zeigen sich meine Dienstleister (Zweck)-optimistisch, während unbeteiligte Finanzprofis und ein Chefvolkswirt mir andere Ansichten vermittelten.

      Ich wollte nicht gegen meinen Dienstleister klagen. Ich möchte nur anderen Kunden zeigen, wie sich mein Vertrauen in meinen Dienstleister für mich auswirkt. ;)

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    • Mein kleiner Blog (www.finedecorations.de) hier über WP gehostet, zählt sicher nicht zu den relevanten, die geringen Zahlen von Besuchern, Kommentaren etc. sind sogar manchmal richtig frustrierend. Andererseits sollte man nie vergessen, warum man sich dazu entschlossen hat, zu bloggen und was man damit erreichen will. Bei mir war und ist es in erster Linie das Ausleben meines Hobbies und das Teilen meiner Leidenschaft mit anderen Gleichgesinnten. Insofern ist die Wirkkraft für manch einen enorm, für die große Masse aber sicher nicht.
      Hier muss ich sogar sagen, ist die Aktivität meines Blogs dank Facebook wesentlich gestiegen, selbige dort auch deutlich höher. Dass Social-Media in diesem Bereich ausstirbt, kann ich also gar nicht unterschreiben.

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  3. Aber sowas von :-). Mich würde mal interessieren, wie hoch der Wissensstand des durchschnittlichen Lesers eines Techblogs ist. Oder ob Modeblogger/innen wirklich das Kaufverhalten ihrer Leser/innen beeinflussen.

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  4. Blogs mit Online-Medien zu vergleichen hat schon auch etwas vom Äpfel-Birnen-Vergleich.
    Viele Blogs sind nämlich immer noch Online-Tagebücher oder Selbstvermarktungsinstrumente und haben keinerlei Anspruch, ein Online-Medium zu sein. Manche Themen eignen sich einfach überhaupt nicht für eine Verbreitung, weil sie zu nischig oder zu persönlich sind.
    Das fiel schon bei der unsäglichen Blogger/Journalisten Diskussion vor etwa 10 Jahren auf: nur einige wenige Blogger verstehen sich als „Journalisten“.
    Auch wenn es immer ganz quirlig wird, wenn es um Statistiken, Mediadaten und Monetarisierung geht, es sind nur die lautesten und die verzweifeltsten, die da mit g’schafteln, die meisten fühlen sich in ihrer Nische wohl und haben Freude am Bloggen.

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  5. Ich halte die Zahlen für abstrus hergerechnet. 11,5 Postings pro Monat sind 3 pro Woche – selbst sehr aktive Blogger schaffen das selten. Dann über eine dritte Krücke auf Zahlen hochrechnen …

    Zudem ist die Zahl von 16% Blogger viel zu niedrig. Zumindestens im deutschen Bereich ist die Zahl der Blogger.com-Blogs speziell bei Frauen massiv höher. Die Zahl an sich 200K bis vermutlich 500K in der aktiven Richtung halte ich für komplett nachvollziehbar. Nur sollte man das dann auch etwas sinnvoller berechnen. Alternativ kann ich ein paar der Bloggerverzeichnisse nehmen und daraus hochrechnen – zum Beispiel finden sich im blognetz-Verzeichnis sehr wenige der weiblichen Lifestylebloggerinnen vertreten. Warum auch, die sind eher auf Bloglovin und in Facebook-Gruppen unterwegs und kaufen ihre Themes auf Etsy.

    Alleine

    Quelle meiner Erfahrung: 15 Monate als Leitung Bloggerteam bei einem Blogvermarkter, wo meine Aufgabe u.a. Recherche der Blogcluster war sowie Management der Blogger für die Kampagnen. 90% der aktiven Bloggerinnen sind dort auf Blogger.com. Selbstgehostetes WordPress an zweiter Stelle, wordpress.com weit abgeschlagenn. „bloggen auf Instagram oder Youtube“ liegt weit davor. Alleine die Foodblogger aus der Köstlich und Konsorten Vernetzung dürften schon einen Großteil Deiner angeblichen 800Mio Impressionen schaffen, siehe http://www.rezeptebuch.com/koestlichundkonsorten

    Wenn schon Phantasie, dann bitte richtig.

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  6. Es wäre auch zu schade, wenn Deutschlands Blogkultur schon am Ende wäre, habe ich doch gerade erst meinen eigenen Blog gestartet. Nicht der erste Blog, für den ich schreibe, aber der erste, der wirklich mir „gehört“.

    Da ich weder über Mode, noch über Reisen oder Food blogge, erwarte ich keine explodierenden Zugriffszahlen. Es würde mich einfach freuen, wenn ein paar Menschen über meinen Blog stolpern und daraus irgendwas für sich mitnehmen können. Schreiben macht mir Spaß und kein Text ist verschwendet, ob er nun von 12 oder 12000 Menschen gelesen wird.

    Der große Hype um Blogs ist sicherlich vorbei, aber das gilt auch für viele andere Plattformen. Trotzdem leben sie weiter und finden immer wieder ihre Nischen.

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  7. Ich denke nicht, dass die Blogs am Ende sind, sondern ganz im Gegenteil: Es gibt immer mehr Blogs, Plattformen, Medien etc., die sich im Netz versuchen. Die Schwierigkeit ist mehr denn je, wie man gefunden und wie man aus dieser unglaublichen Masse herausstechen kann. Ohne Konzept, Alleinstellungsmerkmal, Durchhaltevermögen und mit der großen Bereitschaft mit anderen zu kooperieren geht nur mehr wenig.

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  8. Im Dezember habe ich versucht aktive deutschsprachige Reiseblogs zu zählen und bin auf über 1.100 gekommen, dazu nochmal mehr als doppelt so viel inaktive.

    Das sind nur Reiseblogs, die irgendwann schon einmal in einem Blogverzeichnis, in Facebook-Gruppen, in Blogparaden oder im Reiseblogger-Kodex aufgetaucht sind und in den letzten 3 Monaten einen Beitrag veröffentlicht haben.

    Ich vermute, es gibt vielleicht doppelt so viele Reiseblogs, wie ich gezählt habe, aber die nicht gezählten Blogs richten sich vermutlich eher an Freunde und Familie, als an anonyme Leser und versuchen gar nicht „relevant“ zu sein.

    Ob das Deine Schätzungen untermauert oder widerlegt, kann ich nicht sagen. Kommt darauf an, wie viel der Reiseblogsektor insgesamt ausmacht.

    Das Ergebnis übrigens hier:
    http://www.flocutus.de/reiseblog-top-lesercharts/

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  9. Dass es viele Blogs gibt, ist erfreulich. – Das Problem ist das Auffinden der Blogs und Blogbeiträge. – Wer aktuelle Nachrichten sucht, verwendet „Google-News“. – Aber wie sind aktuelle Blobbeiträge zu finden?

    Im Grunde sollten alle Blogs, Blogbeiträge auf einer Internetseite aufgelistet in Kategorien, zugänglich sein. Das ist ein bequemer Zugang zu diesem Content. – Heute muss man sich mühsam durchwühlen, durch alle Hinweise auf Blogbeiträge. – Das ist umständlich und abschreckend.

    Zum Beispiel warum hat WordPress nicht eine Seite, auf der alle WordPress-Blogs aufgelistet sind, die von dieser einen Seite aus auch durchsuchbar sind? – Es gibt noch zu viel zu verbessern im Internet. :)

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  10. von den von wikipedia genannten 300.000 deutschsprachigen blogs gehen meinem dafürhalten nach aber mindestens ein drittel bis die hälfte auf das konto von firmenblogs im weiteren sinne das heißt sie sind reine mehr oder minder gut gemachte pr-auftritte.
    will sagen dem blog als format geht es bestens, dem bloggen als kommunikativer gattung geht es auch gut aber eben in einer nische die zwischen katzen und themenblogs ihren frieden gefunden hat.
    andererseits finde ich die zahl an blogs die mit liebe und engagement zu allen möglichen themen über viele jahre mit beträchtlichem aufwand betrieben werden wirklich beeindruckend da ich aus eigenen versuchen weiß wieviel arbeit in so etwas steckt..

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  11. Ich bin gerade zufällig auf diesen Beitrag gestoßen. Und ‚zufällig‘ ist das Problem. Ich vermisse in Deutschland eine echte Blogger-Szene (gegenseitige Inspiration, Gast-Blogging, Verlinkung …) wie dies in den USA üblich ist. Das Problem fängt schon damit an, Blogs zu finden, ohne dass man den genauen Namen kennt. Hinzu kommen die Nischen. Frauen = Mode, DIY, Rezepte etc., aber Frau und Tech-Blog = kaum Gleichgesinnte / von Männern selten Ernst genommen. Inspiration und Verlinkungen eigentlich nur mit ‚Magazinen‘ möglich, die das aufgrund ihrer Reichweite und großen Anzahl an Lesern i. d. R. nicht wahrnehmen.

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