Pegida und die Luegenpresse - ein Begriff und seine Geschichte

Pegida und die „Lügenpresse“ – ein Begriff und seine Geschichte

„Lügenpresse!“, skandiert das versammelte Pegida-Volk auf seinen Demonstrationen in Dresden. Wer dabei ein mulmiges Gefühl bekommt, hat ein gutes Gespür für die Ideologisierung von Sprache. Die Suche nach den Ursprüngen führt dabei zurück in finstere Zeiten …

In den letzten Tagen habe ich einige Diskussionen verfolgt, die sich um die Frage drehten, ob die „patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ allesamt rechtsradikale Neonazis und Ausländerhasser seien oder ob sich nicht auch besorgtes Bürgertum dorthin verirrt habe, dessen Sorgen man ernst nehmen müsse.

Europäische Patrioten und die unpatriotische „Lügenpresse“

Bei einer derart diffusen Gemengelage lohnt es vielleicht, den Blick auf Details zu richten. Dass die Angst vor Überfremdung, vor einer Islamisierung Deutschlands und vor zu viel politischer Toleranz gegenüber Asylbewerbern und Migranten weitgehend irrational ist, haben diverse Faktenchecks bereits gezeigt. Doch nicht nur die Kernthesen von Pegida sollten überprüft werden, auch die Sprache, derer sich die Bewegung bzw. ihre Anhänger und Mitläufer bedienen, ist interessant. So wird der diffuse, schwer begründbare (und damit natürlich auch schwer zu entkräftende) Vorwurf, der Journalismus in Deutschland sei tendenziös, linksliberal, mögliche Gefahren relativierend  und damit im Kern – anders als Pegida – unpatriotisch, gerne mit dem Begriff der „Lügenpresse“ auf den Punkt gebracht.

Diesen Begriff hat Pegida natürlich nicht erfunden. Die Suche nach den Ursprüngen und der Hochzeit des Begriffs führt zurück zum Beginn des 20. Jahrhunderts – in die Zeit völkischer und nationalsozialistischer Ideologie.

Die Google Book Search zeigt, wann der Begriff "Lügenpresse" Hochkonjunktur hatte
Die Google Book Search zeigt, wann der Begriff „Lügenpresse“ Hochkonjunktur hatte

NS-Rhetorik: Apodiktik und primitive Parolen

Die Ideologisierung der Sprache und die Radikalisierung der Rhetorik im Dritten Reich sind hervorragend untersucht. Es gibt zahlreiche Monographien und Dissertationen zum Thema, ein kleiner Blogbeitrag wie dieser wäre sicher der falsche Ort, um das Thema ausführlich darzustellen. Um es kurz zu machen: Ein zentrales Merkmal dieser Rhetorik ist argumentationsfreie und -verweigernde apodiktische Behauptung, das Verkünden (nicht Begründen!) von Wahrheiten, die stumpfe, permanent wiederholte Aufladung von Begriffen jenseits aller Differenzierung, die Umdeutung von Begriffen zu Kampfbegriffen.

„Diesem Grundsatz“, so der Historiker Joachim Fest, „entsprachen die Forderungen nach größter Primitivität, nach einfachen, schlagwortartigen Parolen, ständigen Wiederholungen, die Wendung gegen jeweils nur einen Gegner sowie der apodiktische Ton der Reden, die sich ‚Gründen‘ oder ‚Widerlegungen anderer Meinungen‘ bewusst versagte.“

Victor Klemperer LTIUnd Victor Klemperer schon 1947 über die Lingua Tertii Imperii: „Der Nazismus glitt in Fleisch und Blut der Menge über durch die Einzelworte, die Redewendungen, die Satzformen, die er ihr in millionenfachen Wiederholungen aufzwang, und die mechanisch und unbewusst übernommen wurden. (…) Das ‚Dritte Reich‘ hat die wenigsten Worte seiner Sprache selbstschöpferisch geprägt, vielleicht, wahrscheinlich sogar, überhaupt keines. Die nazistische Sprache weist in vielem auf das Ausland zurück, übernimmt das meiste andere von vorhitlerischen Deutschen. Aber sie ändert Wortwerte und Worthäufigkeiten, sie macht zum Allgemeingut, was früher einem Einzelnen oder einer winzigen Gruppe gehörte, sie beschlagnahmt für die Partei, was früher Allgemeingut war, und in alledem durchtränkt sie Worte und Wortgruppen und Satzformen mit ihrem Gift, macht sie die Sprache ihrem fürchterlichen System dienstbar, gewinnt sie an der Sprache ihr stärkstes, ihr öffentlichstes und geheimstes Werbemittel.“

Die „Lügenpresse“ in der völkischen und nationalsozialistischen Propaganda

So geschehen auch mit dem Begriff der „Lügenpresse“, der ebenfalls nicht von den Nationalsozialisten erfunden wurde. Er hatte eine erste Blütezeit im Rahmen der völkischen Bewegung zu Beginn des 20. Jahrhunderts, der der Nationalsozialismus zahlreiche Impulse verdankte, bis hin zur antijüdischen Rassenideologie. So erschien schon 1914 das Buch „Der Lügenfeldzug unserer Feinde: Die Lügenpresse“ mit einer „Gegenüberstellung deutscher, englischer, französischer und russischer Nachrichten“. Es war offenbar erfolgreich, denn 1916 legte der Autor einen zweiten Band vor: „Die Lügenpresse: Der Lügenfeldzug unserer Feinde: Noch eine Gegenüberstellung deutscher und feindlicher Nachrichten“.

Später verwendet kein Geringerer als Joseph Goebbels den Begriff in seinen Reden und Schriften: „Ungehemmter denn je führt die rote Lügenpresse ihren Verleumdungsfeldzug durch …“ Richtet sich die Propaganda hier gegen den Gegner links im Parteienspektrum, wird andernorts gerne die „jüdisch marxistische Lügenpresse“ attackiert. Und auch Adolf Hitler distanzierte sich schon 1922 von der Monarchie mit dem Hinweis: „Für die Marxisten gelten wir dank ihrer Lügenpresse als reaktionäre Monarchisten“.

Alfred Rosenberg und die LügenpresseNur ein weiteres Beispiel, um die Sache abzukürzen: Alfred Rosenberg, Chef-Ideologe der NSDAP, verfasste 1923 das Programm der „Bewegung“ mit dem Titel Wesen, Grundlagen und Ziele der national-sozialistischen deutschen Arbeiterpartei. In Kapitel 10 propagiert er „die alte deutsche Auffassung vom Wesen und Wert der Arbeit“ und kommt zu dem Schluss: „Das Volk wird seine großen Künstler, Feldherren und Staatsmänner nicht mehr als ein ihm Entgegengesetztes empfinden – als welches eine Lügenpresse sie uns darstellen möchte -, sondern, umgekehrt, als den höchsten Ausdruck seines oft dunklen, noch unbestimmten Wollens.“

Ein patriotischer Kampfbegriff mit Tradition

Nach 1945 geht der Begriff nicht mit der NS-Diktatur unter, er taucht aber nur noch gelegentlich auf – bezeichnenderweise gerne in antidemokratischem Kontext, etwa im Rahmen der DDR-Propaganda gegen den Westen.

Mit anderen Worten: In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde mit „Lügenpresse“ insbesondere die ausländische, als marxistisch und jüdisch geltende Presse diffamiert. Mit dem Kampfbegriff wurden die Publikationen der linken und ausländischen Zeitungen pauschal als „undeutsch“ und „vaterlandslos“ verurteilt. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts bedient sich Pegida desselben Kampfbegriffs, richtet ihn gegen die Zeitungen im eigenen Land, verknüpft damit aber die gleiche Kritik wie ein Jahrhundert zuvor: Lügenpresse ist unpatriotische Presse. Wäre der Begriff noch salonfähig, hätte Pegida die Journalisten auch als „Vaterlandsverräter“ bezeichnen können.

tl;dr

Wenn Pegida-Anhänger den Journalismus in Deutschland als „Lügenpresse“ diffamieren, wirkt das nicht nur kurios in einem demokratischen Land, dessen Medienvielfalt so groß ist wie nie zuvor in der Geschichte. Es verweist auch auf eine intensive, nahezu bedeutungsgleiche Verwendung des Begriffs in völkischen und nationalsozialistischen Zeiten. Das macht noch nicht alle Pegida-Anhänger zu Nazis, doch wer sich – bestenfalls ahnungslos, schlimmstenfalls bewusst – aus dem Sprachfundus des Dritten Reichs bedient, braucht sich über einen Aufstand der Anständigen nicht zu wundern.

Update: Inzwischen wurde der Begriff „Lügenpresse“ zum Unwort des Jahres 2014 gekürt. Aus diesem Anlass habe ich dem NDR ein Interview zur Geschichte des Begriffs gegeben.

Update 2: Hier gibt es einen Beitrag von mir zu der Frage, wie wir mit Pegida umgehen sollten.

Ebenfalls lesenswert: Der Beitrag von zoon politikon, dem ich den Hinweis auf die Booksearch im Zeitverlauf verdanke. 

140 Gedanken zu “Pegida und die „Lügenpresse“ – ein Begriff und seine Geschichte

  1. Vielen Danke für diesen Artikel!

    Das ist für mich nun das endgültig Zeichen auf den Schalter „Close n forget“ zu klicken und dieses Blog nie wieder zu besuchen.

    Schlaf weiter!

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  2. „Lügenpresse“ und „Systemmedien“ versus alternative Medien, Rechts gegen Links, Schwarz gegen Weiss.

    Wer polarisiert verhindert, dass das eigentliche Übel beseitigt wird.

    Im Grunde genommen erkennen die Menschen doch alle, dass immer weniger Menschen etwas von dem angeblichen Wachstum abbekommen. Das sollte sie eigentlich vereinen.
    Statt dessen wird von fast allen Interessengruppen polarisiert.

    Natürlich ist es falsch Islamisten und Ausländer dafür zu beschuldigen. Genauso falsch ist es mit Sicherheit alle Pegida-Demonstranten als Nazis zu bezeichnen.

    Gleichzeitig müssen mit Finanzmarktstabilisierungsfonds (Soffin) gerade wieder weitere Finanzinstitute retten. Ebenso sorgen Gesetzesänderungen dafür, dass Lebensversicherer nicht an ihren Zinsversprechen aus der Vergangenheit zu Grunde gehen.
    Den Preis dafür zahlen die einfachen Bürger, insbesondere diejenigen aus der Mittelschicht.
    Doch kaum jemand klagt die Verantwortlichen an. Und wer es doch wagt, wird von der Gegenseite gerne schon mal ignoriert oder diskreditiert.

    Ich empfehle dazu das Buch „Die Abwicklung“ von George Packer. Es beschreibt die Mechanismen die zur Finanzkrise geführt haben und die politischen Interessen die dahinter steckten und immer noch stecken.

    Es ist einfach Zwietracht zu sähen und damit das einfache Volk auseinander zu treiben.

    Da gibt es leider keinen Unterschied zwischen alten und neuen Medien. Jedes Kommunikationsmedium kann von Interessengruppen für sich genutzt werden. Bei Onlinemedien haben es die Interessengruppen sogar alleine in der Hand und brauchen keine kritischen Fragen von investigativen Journalisten fürchten.

    Wer wird davon wohl am meisten profitieren?

    Ich wünsche eine besinnliche Weihnachtszeit.

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  3. Jeder hat das Recht sauer auf die Zustände in Europa zu sein, doch wenn ihr dafür Ausländer, Muslime und z.T. sogar eine amerikanisch-israelische Achse des Bösen verantwortlich macht, dann ja, dann seid ihr nur dumme Nazis, liebe Pegidas. Das es einem selbst scheiße geht ist noch lange kein Grund allen anderen das Leben zur Hölle zu machen.

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  4. … vielleicht auch den Begriff „Schande“ entsprechend verproben ! Der Justizminister ließ ja letzte Woche wissen, Pegida wäre eine Schande für Deutschland. Soso.

    a) Seit wann kommentieren Bundesjustizminister bitte Demonstrationen ?
    Ist das nicht evtl. ein wenig zu bewertend für die „dritte Gewalt“ ?

    b) Was genau ist eigentliche „eine Schande“ und warum klingt
    das für mich auch nach drittem Reich ?

    Wikipedia: „Schande kann lediglich subjektiv empfunden sein (siehe Scham) oder von außen durch Verachtung, Geringschätzung oder Bloßstellung induziert und sanktioniert werden.“

    Mir würde gefallen, würde Pegida nicht durch peinliche Pseudo-Empörungen in historisch belasteter Sprache entgegen getreten, sondern durch Argumente/Aufklärung.

    Statt dessen legt jede noch einen drauf, – ein rhetorisches Trauerspiel:

    „SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi hat die Organisatoren der Pegida-Protestzüge scharf attackiert. Indirekt machte Fahimi die Veranstalter mitverantwortlich für fremdenfeindliche Angriffe etwa auf Flüchtlingsunterkünfte wie kürzlich in Bayern. „Die Pegida-Organisatoren betätigen sich als geistige Brandstifter“.“

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article135606989/Pegida-Organisatoren-sind-geistige-Brandstifter.html

    Bullshit-Bingo mit Retro-Begriffen statt aktiver politischer Auseinandersetzung !

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    • Selbstverständlich ist Pegida mit Schuld an den Brandanschlägen. Wenn man aktiv daran mitwirkt, ein fremdenfeindliches Klima im Land zu schaffen, in dem man absurde Vorurteile jenseits von Fakten schürt und behauptet, man repräsentiere die schweigende Mehrheit aus der Mitte, obwohl man offensichtlich eine laute Minderheit vom rechten Rand ist, dann muss man sich nicht wundern, wenn manche Hohlbirnen sich dazu angespornt fühlen, den nächsten Schritt zu gehen.

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      • Und selbstverständlich bist auch du Schuld mit an den Anschlägen. So eine kurzsichtige Schuldzuweisung und Simplifizierung ist nämlich genau so eine Ursache dafür, das diese Idioten so einen Zulauf haben.
        Denk dein Argument mal ein bisschen weiter. Wer ist denn Schuld daran, dass es Menschen in diesem Land wirtschaftlich schlecht geht, das sie Zukunftsangst haben, dass das Bildungsniveau sinkt,…
        Wer ist denn Schuld daran, dass in Deutschland ein Nährboden geschaffen wurde, der solch einfachen Feindbildern Zulauf verschafft?
        Ich würde da als erstes die Regierung nennen. Aber wer ist Schuld an der Regierung? Der Wähler.
        Ist natürlich auch ein wenig vereinfacht, aber du siehst, das Problem ist ein wenig komplexer.

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      • „Selbstverständlich ist Pegida mit Schuld an den Brandanschlägen.“

        Vielen Dank, Sebastian Klein. Wusste bis jetzt noch gar nicht, dass das so einfach ist.

        Schön, wenn man es mit Experten zu tun hat.
        Da können Sie uns bestimmt auch sagen, wer die Kirche in Garbsen niedergebrannt hat, schön aufgeschlüsselt nach unmittelbaren und geistigen Brandstiftern.

        Für Ihre Bemühungen bereits im Voraus vielen Dank.

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      • Das „fremdenfeindliche Klima“ erzeugt doch nicht Pegida, sondern die Politik, mit ihrer ungesteuerten Einwanderung und Integration.

        Mir ist auch nicht bekannt, das es bei diesem wichtigen Thema eine Volksabstimmung oder ein Referendum gab, ob sich Deutschland überhaupt als „Einwanderungsland“ definieren soll.

        Ich behaupte dagegen, das du mitschuldig bist am Tod von tausenden „Flüchtlingen“ im Mittelmeer, die du mit deiner Einstellung erst bestärkst, diese gefährliche Fahrt auf sich zu nehmen ins angeblich gelobte Land.

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    • Mal unabhängig davon, dass ich den Inhalt dieses Kommentars persönlich hauptsächlich für Blödsinn halte, sollte man sich als Autor eines solchen vielleicht jedenfalls grundlegend mit dem politischen System Deutschlands auseinandersetzen.

      1. „Seit wann kommentieren Bundesjustizminister bitte Demonstrationen.“
      Es steht jedem Justizminister zu, was auch immer er will zu kommentieren.

      2. „Ist das nicht evtl. ein wenig zu bewertend für die “dritte Gewalt” ?“
      Der Justizminister ist ein Bundesminister (ergibt sich bei genauerem Hinsehen aus dem Wortlaut „Justizminister“). Diesem steht zwar die Leitung der Justiz zu, das macht ihn jedoch nicht zum Teil dieser. Er ist zunächst einmal Teil des Kabinetts, folglich Teil der Exekutive (das ist die zweite Gewalt, nicht die Dritte).

      Frohe Weihnachten! :)

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      • … vielen Dank, das „politische System“ verstehe ich. Neben der Struktur ist natürlich auch von Belang, wie es gelebt wird. Seit 1949 wird es so gelebt, der der Justizminister nicht die Tagespolitik kommentiert, oder Demos als schändlich bewertet und das ist auch gut. Was Du als „hauptsächlich Blödsinn“ einordnest, wird aktuell zunehmend von den politischen Akteuren verstanden, Mr. Besserwiß …

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      • Lass dir versichern, ich bin als Wähler in keinster Weise verantwortlich für die Regierungen der letzten Legislaturperioden. Und ja, ich habe gewählt. Beim zweiten Punkte hast du natürlich recht: Wirtschaftlicher Abstieg begünstigt immer extreme Politik. Insofern ist auch der Neoliberalismus mitverantwortlich dafür, dass solches Gedankengut wieder keimen kann. Durch Pegida (Und AfD) kommt es aber zu einer Zuspitzung und einer angeblichen Konsensfähigkeit solcher Ansichten und dadurch auch zur Radikalisierung.

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  5. Danke für den Hinweis auf LTI – das Buch ist großartig (wenn auch für PeGiDa eindeutig teil der linksjüdischversifften Lügenpresse… ergo Gegenstandslos). Willst du den Artikel für ein paar andere Pegida-Schlagwörter wiederholen/ergänzen?

    Ceterum Censeo: Wer sich die Sprache der Weltkriege zu Eigen macht, kann nicht ernst genommen werden – entweder ist er zu rechts um sich zu stören oder zu blöd was zu merken.

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    • „eindeutig teil der linksjüdischversifften Lügenpresse“

      Ja, da haben Sie es denen aber so richtig gegeben.
      Diese bornierten Ignoranten, die LTI als Teil der linksjüdischversifften Lügenpresse für gegenstandslos erklären.

      Obwohl, woher wissen Sie das eigentlich?
      „linksjüdischversifften“ und auch „linksjüdischversifft“ findet google nur ein einziges Mal.
      Könnte es sein, Dubik, dass Sie hier nicht Ihre Beobachtungen wiedergeben, sondern einfach nur hetzen?
      Und nein, ich nehmen Ihnen das nicht übel. Wer gewohnt ist mit Pflastersteinen, Brandflasche und Baseballschläger zu „argumentieren“, der darf in der verbalen Auseinandersetz schon mal diese und jene kleine Schwäche zeigen.

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      • Das Lügenpressen – Argument verwenden PEGIDA-Anhänger an den stellen, an denen versucht wird ihnen irrationalität nachzuweisen. In dem interviewrohmaterial dass das Erste veröffentlicht hat ist das häufig gut zu beobachten, Auf etwa die aussage, dass die behauptete riesige Zahl an Ausländern in Wahrheit garnicht so groß sei wird idR. „das glaube ich nicht“ u.ä. und dies dann schlichtweg so stehen gelassen oder mit dem subjektiven gefühl das es mehr seien begründet. Freilich sind die Gründe aber unterschiedlich. Einige scheinen dass zu sagen, weil sie glauben dass es BRD nicht gibt und alles inklusive medien von eben „Tel Aviv und Washington“ kontrolliert wird. Für die anderen ist es die wahrgenommene Dominanz linker positionen in den Medien. Wiederum für andere skurrilerweise beides. Es war also etwas Larifari vom Dubik einfach alle mit den letzteren gleichzusetzen, oder etwa stilistische Absicht, passt ja zum Artikel? Wäre das möglich?
        Ist aber ohnehin bei beiden befunden relativ schwierig, davon eindeutig zurückzuschließen dass: A, der gute dem scxhwarzen block der antifaschistischen szene angehört, B, in dieser gewallttaten verübte, C, Das seine Wortwahl dadurch verursacht wird. D, Das für seine gesinnung oder sein gewünschtes Ziel die Differenzierung zwischen den Gruppen überhaupt notwendig wäre?
        Aber ich nehme ihnen das nicht übel,
        Vielleicht sind sie ja nur daran gewöhnt, mit Emotionen, Dekontextualisierungen oder Diffamierungen zu „argumentieren“, in dem fall dürfte man in der verbalen Auseinandersetzung schon mal diese und jene kleine Schwäche zeigen

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  6. Seit mir in einer Diskussion ein Pegida-Anhänger, das 2007er Spiegel-Cover über die „stille Islamisierung“ vorgehalten hat, habe ich darüber nachgedacht, ob das Verhältnis zwischen Pegida und Medien wirklich so binär ist wie es der Begriff „Lügenpresse“ suggeriert. Oder haben die Medien und ihre Berichterstattung über den Islam nicht auch eine Mitverantwortung für das Entstehen von islamkritischen Bewegungen in Deutschland? Mit scheint, dass hier etwas mehr Selbstkritik der Medien notwendig ist … http://www.danielflorian.de/2014/12/21/pegida-der-spiegel-und-die-luegenpresse/

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    • Gegen eine differenzierte und kritische Auseinandersetzung mit Journalismus und Presse spricht ja nichts. Und natürlich findet die auch statt, nicht zuletzt im Web, in zahlreichen größeren und kleineren medienkritischen Blogs. Ich glaube sogar: So viel Medienkritik war noch nie. Nur das ist natürlich etwas ganz anderes als eine Stammtischparole a la „Lügenpresse“, die mich selbst nach drei Maß Bier noch intellektuell unterfordern würde (von den historischen Implikationen mal ganz abgesehen, um die es mir im Blogbeitrag ging) …

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      • Natürlich ist Lügenpresse verkürzt. Was erwartest du dir bei einem Demospruch? Einen dreifüßigen Jambus? Gewitze Spottgedichte auf heine’schem Niveau?

        Die Kritik an der Tradierung lasse ich mir prima facie durchgehen, aber Demosprüche auf Stammtischniveau sind Usus auf Demonstrationen jeglicher politischen Färbung.

        Zur Kritik an der historischen Tradierung des Terminus „Lügenpresse“: Das Wort ist erst einmal eine im Deutschen typische Wortkomposition. Um eine bewusste Verwendung von NS-Jargon zu belegen, müsste eine Tradierung des Begriffs nach 45 dokumentiert werden. So ist das nur eine plausible Vermutung. Plausibel, aufgrund der NS-Nähe einiger der Führungspersonen von Pegida. Aber eben nur plausibel.

        Weiterhin machst du dir es auch mit der gesellschaftlichen Zuordnung „Stammtisch“ zu einfach. Erst heute in der Zeit-Online wurde festgestellt:
        „Ebenso bemerkenswert: Das Misstrauen in die Medien und in den Westen nimmt mit der Höhe des Bildungsabschlusses und des Einkommens zu. Am höchsten ist die Zahl derjenigen, die die Medienberichterstattung für einseitig und politisch gelenkt halten, bei den Befragten mit Abitur und Hochschulabschluss sowie dem höchsten Monatseinkommen.“

        Die Beispiele, dass in den letzten Jahren bewusst Statistiken und Zahlen offensichtlich gefälscht wurden und verkürzt oder in bewusst falschem Kontext gebracht wurden, sind zahlreich und dürften der oben von Zeit-Online erwähnten gut gebildeten Gruppe in den letzten Jahren zunehmend aufgefallen sein.

        Erst heute behauptet SPON ganz frech, dass eine rezente US-Untersuchung gezeigt habe:
        „Jede fünfte Studentin wird während ihres Studiums sexuell missbraucht.“ Verwundert schaue ich in eben diese aktuelle Untersuchung des US-Justizministeriums, die ich vor mir habe:
        „[…] 1 in 52 college women have been victims of rape/sexual assault“
        (http://www.aei.org/publication/new-justice-department-study-reveals-1-52-6-college-women-victims-rapesexual-assault/?utm_source=feedburner&utm_medium=email&utm_campaign=Feed%3A+aei-ideas%2Fcarpe-diem+%28AEIdeas+%C2%BB+Carpe+Diem%29)

        Bei 1:5 vs. 1:52 muss ich mich schon wundern. Nun kann man sich fragen: Ist die Spiegeljournalistin Frauke Lüpke-Narberhaus zu blöd zu rechnen oder machen sich die aufgebauschten Zahlen einfach besser? Oder liegt es daran, dass die Autorin eine bekennende Feministin ist?

        Vorvorgestern(?) das gefakte Interview des RTL-Reporters auf Panorama. Noch heute(!) finde ich dieses als Beleg für die rassistischen Tendenzen von Pegida, die ich nicht abstreiten will, in Beiträgen von Publikative. Ich werde jetzt nicht weiteraufzählen, das ist zu müßig.

        Es mag daran liegen, dass ich als Wissenschaftler übersensibilisiert bin. Aber ich finde mindestens einmal am Tag in einem der führenden Medienorgane sofort einen Beitrag, der entweder extreme handwerkliche Mängel (Interpretation von Statistiken ohne Vergleichsgrößen, Drittvariablenanalyse etc. pp) aufweist und/oder entweder unbewusst ideologisch verzerrte oder bewusste gewählte Darstellungen enthält, die man durchaus als dreiste Lüge bezeichnen kann.

        Womit wir wieder beim Anfang wären. Wo Presse lügt, kann sie eben sehr wohl Lügenpresse sein. Wenn das zu oft vorkommt, muss sie sich nicht wundern, wenn es ihr um die Ohren gehauen wird.

        Wenn die Presse nicht will, dass sie als Lügenpresse bezeichnet wird will, sollte sie als 4. Macht im Staat wieder darauf achten, dass sie korrekt und verantwortungsvoll berichtet. Sich mit einer möglichen sozio-etymologischen Tradierung des Wortes „Lügenpresse“ herausreden zu können, das sollten wir der Presse nicht gestatten.
        Lieber sollte sie sich auf ihre Aufgaben besinnen. Ideologisierte Nazis erreicht man damit nicht. Aber dass die gerade einmal 40 Prozent, die der Presse noch über den Weg trauen eben nicht den Akademikerhaushalten entstammen, sondern den Schichten, die die Leimedien selbst als Stammtische diffamieren, hat etwas amüsantes.

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      • Aber wer hat denn bitte den Anspruch, dass die Presse „Wahrheit“ verkündet? Und wer geht davon aus, dass man dort fehlerfrei arbeitet? Sonst nirgendwo auf der Welt, aber in den Medien schon? Und dass Journalisten früher gründlicher gearbeitet haben, wage ich auch zu bezweifeln. Heute ist „Medienkritiker“ eine eigene Branche, die Arbeit von Journalisten wird massenhaft im Web analysiert und kritisiert, und das ist ja auch gut so. Und ja, es gibt heute eine viel größere Medienvielfalt, eine schnellere Taktung gerade in den Onlinemedien, damit auch viele Fehler. Aber das alles interessiert die, die „Lügenpresse“ skandieren, nicht, deren Brett vorm Kopf ist viel zu groß, da dringt jenseits von Schwarz-Weiß nichts durch.

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  7. Interessant: Die meisten PEGIDA Leute sprechen von Lügenpresse. Sobald die Presse aber etwas schreibt, was ihrer Meinung nach richtig ist, dann ist es urplötzlich keine Lügenpresse mehr.
    Siehe z.B. den Artikel der BILD zu den Weihnachtsliedern in Moscheen.

    Und vor allem: Wieso lesen die überhaupt die Lügenpresse?

    „Fuck you logic“ – irgendein PEGIDA-Anhänger.

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  8. Ich denke wenn ich sagen würde:“Nachts ist es meistens Dunkel“ wäre es kein Problem mit der Mikrobenschwarmintelligenz der linksgewaschen Cannabisbeutel, zielgerichtet mir rechtes Gedankengut zu unterstellen! Kifft mal weiter und träumt von bedingungslosen Grundeinkommen, derweil Leute die schon in DDR Zeiten für freie Presse auf die Straße gegangen sind, weiterhin euer Zeckentum ermöglichen, weil erarbeiten! Ich glaube daß wir später mit all den hart arbeitenden, integrationswilligen Migranten zusammen überlegen werden, was Euch Zecken so als Rente dafür zusteht, das Ihr für 10 Euro Tagesgeld einen 75 jährigen Juden in Sprechchören als Nazi diffamiert! In Euer Raster lass ich mich nicht pressen!
    Ich mag Ausländer! ( die nicht in Flure scheißen!) Sozusagen Antischeißnazi

    Oder in Antifa-Schreibweise: Nahzie

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  9. dieser beitrag hier unterscheidet sich in nichts von der gleichgeschalteten systempresse.
    daß diese jounaille sich selber noch im spiegel angucken kann, ohne zu brechen, grenzt an ein wunder. wieviel kohle zahlen denn die „vorgesetzten“ für solchen schwachsinn? volksverhetzung wird hier praktiziert als würdet ihr schreiberlinge ein anrecht auf straffreiheit haben. aber jeden wird irgendwann seine gerechte strafe ereilen….grüße aus dresden

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      • Egal ob es eine Doktorarbeit ist oder nicht. Diese Aussage ist so einfach nicht richtig oder zumindest sehr unglücklich gewählt:

        „Die Suche nach den Ursprüngen und der Hochzeit des Begriffs führt zurück zum Beginn des 20. Jahrhunderts – in die Zeit völkischer und nationalsozialistischer Ideologie.“

        Suggeriert sie doch, dass Ursprünge und Hochzeit des Begriffs zeitlich zusammenfallen und am Beginn des 20. Jahrhunderts liegen.

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      • Sieht das hier aus wie eine Doktorarbeit?

        Nö. Sieht aus wie Hetze.
        Mit Ihren Methoden kann man nämlich jeden zum Nazi machen.

        Man muss nur einen Begriff oder Sachverhalt nehmen, der so nah wie möglich im Zentrum der Alltagssprache oder des Alltagslebens liegt. Damit ist schon mal die Wahrscheinlichkeit groß, dass das vor 80 Jahren auch schon so war.
        Den verlinke man mit dem üblichen pseudo-wissenschaftlichen Wortgeklingel (am besten unterstützt durch einen Chart, sieht so schön seriös aus) mit der Autobahnzeit – zack, haben wir ihn entlarvt, den Nazi.

        Wussten Sie schon, wer den 1. Mai zum Feiertag gemacht hat?
        Natürlich, Herr Buggisch, Sie sind ja ein gebildeter Mensch.
        Wo bleibt Ihr couragierter Aufschrei?

        Oder die Jugendämter.
        Was haben Sie schon unternommen, um diese Nazi-Institution abzuschaffen?
        Dumme Frage, ich weiß. Sie bevorzugen mehr das nach unten treten und nach oben Katzbuckeln.
        Mit den Familienzerstörern und Kinderklauern, mit denen legen Sie sich lieber nicht an. Die sind nämlich nicht so lieb wie die Pegida-Leute. Wenn Sie denen und ihren Privilegien zu nahe treten, können Sie sehr schnell den sozialen Tod sterben.
        Die Jugendämter stehen nämlich auf der Seite der Kinder.
        Und Sie wissen schon, auf welcher Seite Sie sich unversehens wiederfinden, wenn Sie was dagegen sagen.
        Deshalb lieber auf Pegida prügeln. Die haben zwar noch keine einzige Familie zerstört oder gar ein Kind geklaut, aber das spielt keine Rolle.
        Die sind schwach, deshalb kräftig draufhauen.

        Die Liste der Beispiele ließe sich seitenlang fortsetzen, aber wir wollen ja nicht langweilen.
        Über die Absurdität, die Verlogenheit des zeitgenössischen Naziwahns hat mal der sprachgeniale Harald Martenstein ein paar Worte verloren.
        Aus dem empfehlenswerten Aufsatz wollen wir zum Ausklang Robert Blanco die Maske des Biedermann vom Gesicht ziehen, auf dass er als Nazi entlarvt werde:

        „Roberto Blanco lässt Verständnis für Thilo Sarrazin erkennen, über dessen Buch äußerte er: »Es ist manchmal schwer, die Wahrheit zu sagen«.

        Er gesteht den Migranten nicht zu, ihre eigene Kultur zu pflegen: »Alle, die nach Deutschland kommen, müssen … das Land und seine Kultur so respektieren, wie es ist«.

        Den Rassismus in Deutschland leugnet er einfach: »Erlebt habe ich Rassismus noch nie. Meine Hautfarbe hat mir sehr geholfen«.

        Seine Hochzeit hat er am 29. April gefeiert, am gleichen Tag wie Adolf Hitler und Eva Braun.
        Zufall?

        An Zufall kann nur glauben, wer den Refrain des Roberto-Blanco-Hits Ein himmelblaues Motorrad nicht kennt: »Ich kaufe mir ein himmelblaues Motorrad und suche mir dazu die rechte Braut.«

        Auffällig sind auch die wiederholten Bekenntnisse zu München, der sogenannten »Hauptstadt der Bewegung«. Blanco wurde von Rudi Carrell folgendes Zitat zugeschrieben: »In München möchte jede vierte Frau mit mir schlafen. Die anderen drei haben es schon getan.«

        Er ist bei einem Heavy-Metal-Festival aufgetreten, in Wacken. Am selben Ort trat – zufällig? – auch die Band Varg auf, die einige Musikkritiker für rechtsextrem halten. Blancos bezeichnender Kommentar, auf news.de: »Ich habe viel Spaß gehabt.«“

        Frohe Weihnachten.

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  10. Sehr geehrter Herr Buggisch,

    Nach Ihren eigenen Aussagen haben Sie offenbar unter anderem „Geschichte“ studiert. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit historischen Tatsachen sollte Ihnen daher vertraut sein.

    Zunächst gestatten Sie mir bitte ein paar empirisch belegte Fakten zur islamischen Kultur bzw. Geschichte. Ihnen dürfte vermutlich bekannt sein, dass muslimische „Gotteskrieger“ bis zum heutigen Zeitpunkt etwa 270 Millionen Menschen weltweit, aus religiösem Fanatismus bzw. territorialem Hegemoniestreben getötet haben. Das ist mehr als jeder Einzelne, jedes Land, jede Gruppe oder jedes Weltreich jemals in der Geschichte der Menschheit getötet hat. An zweiter Stelle steht das kommunistische China, das ca. 77 Millionen Menschen getötet hat.

    Eine Religion zu fürchten, die bereits den nachweislich größten Genozid der Menschheitsgeschichte verursacht hat, ist aus Sicht eines durchschnittlichen Normalbürgers mit christlichen Wurzeln relativ nachvollziehbar. Alleine 16 Koransuren predigen die unmissverständliche Ausrottung und Vernichtung aller „Nicht-Gläubigen“, unabhängig von Alter, Geschlecht, Nationalität, Hautfarbe etc. pp. Der aktuellste Terroranschlag in Peshāwar, Pakistan, auf eine Schule, bei dem 132 kleine Kinder vorsätzlich hingerichtet bzw. ermordet worden sind, mit den Worten der islamischen Attentäter „Holt sie euch“, spricht eine unmissverständliche Sprache in Bezug auf die ideologischen Denkmuster des vermeintlich „friedlichen Islam“.

    Weitere Fakten könnte ich noch hinzufügen, erspare mir dies jedoch aus Platzgründen. Die aktuelle Reduktion der PEGIDA auf „Rechtsextremismus“ ist meinem Erachten nach unfair, vordergründig und nicht differenziert. Dennoch schätze ich Ihre grundsätzliche Auseinandersetzung mit dieser komplexen Thematik.

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    • Hallo Herr Keller,

      ich reduziere Pegida nicht auf Rechtsextremismus, im Gegenteil, ich habe ausdrücklich geschrieben, dass nicht jeder Pegida-Anhänger automatisch ein Nazi ist. Ich habe mich nur für einen Begriff interessiert, der im Laufe der Pegida-Demonstrationen zu hören war und der mir aus einem anderen Kontext vertraut vorkam (ich habe meine Magisterarbeit über völkische Germanistik geschrieben). Mein Beitrag beschäftigt sich also mit einem Teilaspekt der zweifellos in Summe komplexen Materie.

      Darüber hinaus bin ich völlig ihrer Meinung, dass der radikale Islamismus in Teilen der Welt – etwa der IS – zum Fürchten ist – oder besser noch: ein Anlass für Politik und Gesellschaft, sich mit diesem Problem auseinanderzusetzen, gerne auch konkret und militärisch durch Unterstützung etwa der Kurden in den betroffenen Gebieten (bei allen Folgeproblemen, die das mit sich bringen wird). Ich bin weder Pazifist noch naiv. Allerdings habe ich bisher nicht wahrgenommen, dass sich Pegida gegen IS und Islamismus in aller Welt richtet, sondern gegen Migranten, Flüchtlinge, Asylbewerber in Deutschland, also mindestens zum Teil just gegen jene, die vor dem IS geflohen sind. Und Pegida demonstriert auch nicht für Freiheit und Demokratie, sondern für Besitzstandswahrung – als wäre der Besitzstand ausgerechnet durch jene Flüchtlinge bedroht. Aber auch darum geht mein Beitrag nicht, denn wie gesagt, ich beschäftige mich mit einem bestimmten Teilsapekt der ganzen Geschichte.

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      • Ihr Beitrag zeigt daß Sie bewust lügen, weil Sie obwohl Sie die Pegida Thesen kennen dürften, diese Behauptungen aufstellen! Entweder es geht Ihnen intellektuell einer ab, wenn sie Anderen niedrige Beweggründe unterstellen können, um sich dabei als Gutmensch darstellen zu können, oder Sie schreiben bewußt im vorauseilendem Gehorsam! Bleiben Sie doch mit Ihrem diffamierendem „Teilaspekt“ unter ihrem Stein, solange Sie den „Gesamtaspekt“ als nicht existent hinstellen wollen!
        PEGIDA ist nicht gegen Ausländer, nicht gegen den ISLAM! Solange die Systempresse sich zielgerichtet Dümmlinge heraussucht die nicht zwischen ISLAM und ISLAMISMUS unterscheiden können, werden Sie wohl oder übel es einmal mit LESEN versuchen müssen! Darf ich helfen?

        1. KAGIDA ist FÜR die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen und politisch oder religiös Verfolgten. Das ist Menschenpflicht!

        2. KAGIDA ist FÜR die Aufnahme des Rechtes auf und die Pflicht zur Integration ins Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland (bis jetzt ist da nur ein Recht auf Asyl verankert)!

        3. KAGIDA ist FÜR dezentrale Unterbringung der Kriegsflüchtlinge und Verfolgten, anstatt in teilweise menschenunwürdigen Heimen!

        4. KAGIDA ist FÜR einen gesamteuropäischen Verteilungsschlüssel für Flüchtlinge und eine gerechte Verteilung auf die Schultern aller EU-Mitgliedsstaaten! (Zentrale Erfassungsbehörde für Flüchtlinge, welche dann ähnlich dem innerdeutschen, Königsteiner Schlüssel die Flüchtlinge auf die EU-Mitgliedsstaaten verteilt)

        5. KAGIDA ist FÜR eine Senkung des Betreuungsschlüssels für Asylsuchende (Anzahl Flüchtlinge je Sozialarbeiter/Betreuer – derzeit ca.200:1, faktisch keine Betreuung der teils traumatisierten Menschen)

        6. KAGIDA ist FÜR ein Asylantragsverfahren in Anlehnung an das holländische bzw. Schweizer Modell und bis zur Einführung dessen, FÜR eine Aufstockung der Mittel für das BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) um die Verfahrensdauer der Antragstellung und Bearbeitung massiv zu kürzen und eine schnellere Integration zu ermöglichen!

        7. KAGIDA ist FÜR die Aufstockung der Mittel für die Polizei und GEGEN den Stellenabbau bei selbiger!

        8. KAGIDA ist FÜR die Ausschöpfung und Umsetzung der vorhandenen Gesetze zum Thema Asyl und Abschiebung!

        9. KAGIDA ist FÜR eine Null-Toleranz-Politik gegenüber straffällig gewordenen Asylbewerbern und Migranten!

        10. KAGIDA ist FÜR den Widerstand gegen eine frauenfeindliche, gewaltbetonte politische Ideologie aber nicht gegen hier lebende, sich integrierende Muslime!

        11. KAGIDA ist FÜR eine Zuwanderung nach dem Vorbild der Schweiz, Australiens, Kanadas oder Südafrikas!

        12. KAGIDA ist FÜR sexuelle Selbstbestimmung!

        13. KAGIDA ist FÜR die Erhaltung und den Schutz unserer christlich-jüdisch geprägten Abendlandkultur!

        14. KAGIDA ist FÜR die Einführung von Bürgerentscheidungen nach dem Vorbild der Schweiz!

        15. KAGIDA ist GEGEN Waffenlieferungen an verfassungsfeindliche, verbotene Organisationen wie z.B. PKK

        16. KAGIDA ist GEGEN das Zulassen von Parallelgesellschaften/Parallelgerichte in unserer Mitte, wie Sharia-Gerichte, Sharia-Polizei, Friedensrichter usw.

        17. KAGIDA ist GEGEN dieses wahnwitzige “Gender Mainstreaming”, auch oft “Genderisierung” genannt, die nahezu schon zwanghafte, politisch korrekte Geschlechtsneutralisierung unserer Sprache!

        18. KAGIDA ist GEGEN Radikalismus egal ob religiös oder politisch motiviert!

        19. KAGIDA ist GEGEN Hassprediger, egal welcher Religion zugehörig!

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    • Lieber Herr Keller,
      Sie schreiben: “ Ihnen dürfte vermutlich bekannt sein, dass muslimische “Gotteskrieger” bis zum heutigen Zeitpunkt etwa 270 Millionen Menschen weltweit, aus religiösem Fanatismus bzw. territorialem Hegemoniestreben getötet haben.“
      Und betonen dazu:
      „Das ist mehr als jeder Einzelne, jedes Land, jede Gruppe oder jedes Weltreich jemals in der Geschichte der Menschheit getötet hat. An zweiter Stelle steht das kommunistische China, das ca. 77 Millionen Menschen getötet hat.“

      Okay, das kann man so stehen lassen. Man kann es aber auch wie ein Historiker lesen und Ihnen einen grundsätzlichen Denkfehler nachweisen: Sie legen den Islam als Grundlage all der Morde und – ganz wichtiger Fehler! – Sie scheinen zu glauben, daß es sich beim Islam um eine einheitliche Religion handelt.
      Beides ist nicht korrekt. Nach Ihrer Zählweise müssen Sie beispielsweise beide Weltkriege des 20. Jahrhunderts dem Christentum anrechnen, ebenso die Ausrottung der meisten Ureinwohner zweier Kontinente (Amerika und Australien), dem müssen Sie selbstverständlich die Kreuzzüge beimischen und dann – ganz wichtig – jeden, aber auch jeden territorialen Konflikt, bei dem mehr oder weniger ein eventuell christliche geprägtes Land beteiligt war. Beispielsweise wäre der deutsch-deutsche Krieg um 1856 herum ein christliches Mordgeplänkel aus Hegemonialem Streben.

      Ich für meinen Teil würde da Zweifel anmelden. Daß – bei Ihrer Rechnung findet das sicherlich statt – beispielsweise das Osmanische Reich in nicht unbedingt zimperlicher Art uns Weise versucht hat, in Europa Fuß zu fassen ist jetzt nicht gerade eine Neuigkeit, hat aber mit dem Islam nicht wirklich was zu tun. Das entspricht dem Verhalten absoluter Staaten auf der Suche nach neuen Herrschaftsgebieten und kann von der Frühantike bis ins 20. Jahrhundert als Politik großer Mächte verfolgt werden. Religion ist – das sagte ein, na, sagen wir, ein Kerl mal, „Opium für’s Volk“ – und als solcher gern ein Mittel um Menschen zu etwas zu bewegen, aber sie ist sehr, sehr selten ein realer Anlaß für Krieg zwischen zwei oder mehreren Mächten. Glauben Sie, Rußland und Deutschland haben sich im ersten Weltkrieg bekämpft um sicherzustellen, daß Frauen in der Kirche Kopftücher tragen (wie das in christlich-orthodoxen Kirchen selbstverständlich ist)? Meinen Sie, die Germanen sind über das christliche Rom hergefallen um Thor vor dem christlichen Gott zu beschützen? Meinen Sie, die USA führen einen Glaubenskrieg im Mittleren Osten?

      Diese Kämpfer der ISIS tun das hingegen tatsächlich – weswegen sie von so ziemlich allen Staaten in der Nachbarschaft, die nebenbei alle muslimisch in verschiedensten Richtungen geprägt sind – als ernsthafte Bedrohung wahrgenommen. Kein Staat „da unten“ will die haben, keiner.

      Ihr zweiter Denkfehler, so ganz nebenbei, ist die Sache mit „dem Islam“. Den gibt es so nicht, ähnlich wie es „Das Christentum“ so nicht gibt. Alleine die Unterschiede in den evangelischen, protestantischen Kirchen. Katholisch, orthodox, apostolisch, anglikanisch. Ähnlich ist das auch mit dem Islam. Sunniten und Schiiten sind ja nur zwei Aspekte. Dazu kommen kulturelle, nationale oder traditionelle Verbindungen und Verknüpfungen.

      Dazu wiederum bei jedem einzelnen ein sehr individuelles Glaubensverständnis: Manche sind eben sehr religiös, andere nehmen das nur zu Weihnachten wahr, wieder andere gar nicht. Das ist bei Christen genauso wie bei Moslems. Manche Moslems beten mehrmals am Tag, andere nur einmal die Woche, wieder andere sind Atheisten die zufällig Wurzeln in Kulturen haben, bei denen viele den Islam als Ihre Religion betrachten.


      Post Scriptum: Ich mag eigentlich Zahlenspiele überhaupt nicht. Der „große Historikerstreit“ des 20. Jahrhunderts hat die komplette Disziplin für einen unverhältnismäßig langen Zeitraum mit der Frage beschäftigt, welcher Diktator schlimmer war – Hitler oder Stalin – und dementsprechend ob nun Kommunismus oder Faschismus schlimmer sind und ob deswegen, das war der Kern der Sache, nun die CDU etwas falsch machte, wenn sie Nazis aufnahm, oder die SPD, wenn sie Kommunisten duldete.

      Daher lasse ich mich auch nicht gern auf derartige Behauptungen wie die Ihre ein. Aber eine Frage habe ich dann doch:
      Wo nehmen Sie die Zahl denn nun eigentlich her? Woher nehmen Sie die mehr als eine Viertel Milliarde Tote, die Sie gezielt einer Religion, so schwammig Sie die auch definieren, anlasten. Welche Quelle? Und jetzt bitte nicht ein Transparent in Dresden oder eine dieser „Maria statt Scharia“ – Seiten. Seriös. Ich bin neugierig.

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      • „Nach Ihrer Zählweise müssen Sie beispielsweise beide Weltkriege des 20. Jahrhunderts dem Christentum anrechnen“

        Nu halten Sie aber mal die Luft an. Was haben Hitler und Stalin mit dem Christentum zu tun?
        Bitte jetzt keine Haarspalterei. Dass beide getauft worden sind. weiß ich auch. Und noch?
        Schon mal was vom Jolka- und Julfest gehört?
        Und … was rede ich. Kokeln Sie doch bitte erst mal, bevor Sie solchen Unfug posten.

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    • @ Volker: „Nu halten Sie aber mal die Luft an. Was haben Hitler und Stalin mit dem Christentum zu tun?
      Bitte jetzt keine Haarspalterei. Dass beide getauft worden sind. weiß ich auch. Und noch?“

      Vielleicht denken SIe einen Moment mal nach. Mein Argument war, daß beide Kriege eben nicht christliche sind, die Toten also dem Christentum nicht anzulasten sind. Das gilt aber auch für eine Menge Eroberungsfeldzüge, die beispielsweise Sultan Saladin oder die osmanischen Eroberungen in Nordafrika und Europa. Zwar waren das islamische Herrscher, aber mitnichten sind sie aus islamisch-missionarischen Gründen motiviert gewesen, mehr Untertanen zu gewinnen. So ist unter den osmanischen Herrschern niemand gezwungen worden, den Islam als Religion anzunehmen.

      Also beruhigen SIe sich. Was „kokeln“ – jenseits des „Anzündens“, „Glimmens“ sein soll, hat sich mir nicht erschlossen. Also von daher kokel ich jetzt mal nicht, sondern gehe einen trinken. ;)

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  11. „So etwas gibt es bis zum heutigen Tage nicht in der Weltgeschichte, auch nicht in Amerika: eine unabhängige Presse. Sie wissen das, und ich weiß das. Es gibt hier nicht einen unter Ihnen, der es wagt, seine ehrliche Meinung zu schreiben. Und wenn er es täte, wüsste er vorher bereits, dass sie niemals im Druck erschiene. Ich werde wöchentlich dafür bezahlt, dass ich meine ehrliche Meinung aus dem Blatt, mit dem ich verbunden bin, heraushalte. Andere von Ihnen erhalten ähnliche Bezahlung für ähnliche Dinge, und wenn Sie so verrückt wären, Ihre ehrliche Meinung zu schreiben, würden Sie umgehend auf der Straße landen, um sich einen neuen Job zu suchen. Wenn ich mir erlaubte, meine ehrliche Meinung in einer der Papierausgaben erscheinen zu lassen, dann würde ich binnen 24 Stunden meine Beschäftigung verlieren. Das Geschäft der Journalisten ist, die Wahrheit zu zerstören, schlankweg zu lügen, die Wahrheit zu pervertieren, sie zu morden, zu Füßen des Mammons zu legen und sein Land und die menschliche Rasse zu verkaufen zum Zweck des täglichen Broterwerbs. Sie wissen das, und ich weiß das, also was soll das verrückte Lobreden auf eine freie Presse? Wir sind Werkzeuge und Vasallen von reichen Männern hinter der Szene. Wir sind Marionetten. Sie ziehen die Strippen, und wir tanzen an den Strippen. Unsere Talente, unsere Möglichkeiten und unsere Leben stehen allesamt im Eigentum anderer Männer. Wir sind intellektuelle Prostituierte.“ John Swinton
    (1829 – 1901), US-amerikanischer Redaktions-Chef der New York Times

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    • Nur schön das sie John Swinton gerne das zu Glauben bereit sind, was ihnen in den Kram passt.

      Denn würden sie die Argumentation das Presse immer lügt ernstnehmen…dann hätte Swinton da auch gelogen und somit wäre sein Zitat als Beleg vollkommen wertlos.

      Im Ergebnis bleibt nur, dass Presse offenbar dann nicht lügt, wenn das was ihre Vertreter sagen etwas ist was ihnen gefällt und das zerlegt bestenfalls die Position der „Lügenpresse“-Schreier.

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  12. Witzig Witzig … ich finde es immer wieder schön, wenn denn mit der „Geschichte“ Zitiert wird … und dabei nur nach einer „Wahrheit“ gesucht wird … falls es noch nicht klar ist, ein „Puzzle“ besteht aus mehreren Teilen und ich glaube mich da dann auch noch einen schönen Satz zu erinnern, den mal eine Wichtige Person von sich gegeben hatte :::

    „Die Menschen vergessen oft den Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung“

    Wenn Mann nun diesen schönen „Kasten“ mal auseinander nimmt, den sich die Medienvertreter und Politiker schön zusammengebastelt hat, merkt man schnell, das es hierbei nur darum geht, das Volk in eine bestimmte Richtung zu lenken und hintenrum Abzuschöpfen.

    Weiterhin ist nun seit dem Zweiten Weltkrieg und der Wiedervereinigung – die übrigens damals NIE Gegenstand der DDR-Demos war sondern vom Westen aus ging – automatisch jeder, der die Lügen der Politik erkannt hat und nicht mehr brav das macht, was denn die da Oben gern hätten automatisch Abgestempelt … meist dann als NAZI oder gleich als TERRORIST

    Um nun hiervon gleich mal auf die NAZIs abzuleiten und die Geschichte mal hervor zu heben, so sollte doch zumindest klar sein, das der Damit verbundene Idealismus und alles was denn dem Deutschen Volke angehängt wird gar nichts mit diesem zu tun hat. Es sind einfach nur Sachen, die von außen damals Übernommen und Nachgemacht wurden.

    Sicherlich steht hier nicht zur Debatte, das Kriege grausam sind, aber wie bei allem, gehören da immer zwei oder mehr dazu.

    Hitler zum Beispiel war gar kein Deutscher, auch der Begriff „SkinHead“ kommt nicht aus Deutschland und ist im Grunde genommen aus einer Schottischen Bewegung im Mittelalter entstanden, die damals Links gerichtet war. Den Rest um Arisches usw. brauch ich hier doch hoffentlich nicht weiter beleuchten.

    Fakt ist doch, das die Heute lebenden Deutschen mit den Damaligen Machenschaften nichts mehr zu tun haben – dennoch werden dann „Falsch Denkende Deutsche“ zu „NAZIs“ gemacht.

    Wenn ich jetzt aber mir im Gegenzug dann mal den Islam anschaue und seine Geschichte, so ist diese auch nicht unbedingt rosig. Im gegenteil könnte ich hier sogar Paralellen zu den NAZIs und deren Rassenpolitik ziehen.

    Denn wenn ich den Quran ernst nehme, dann steht darin unter anderem Folgendes:

    „Es gibt nur einen Gott und es darf auch nur dieser Angebetet werden“ … was ja am Ende soviel heißt wie, das alle Andersdenkenden oder Glaubenden wertlos sind.

    Es geht aber noch weiter, denn die Menschen werden im Quran wenn man so will in drei Klassen geteilt:

    Menschen der 1. Klasse sind demnach alle die Gläubige des Qurans sind, …
    Menschen der 2. Klasse sind alle anders Gläubigen, welche demnach schon fast keinerlei rechte mehr haben dürfen und den Menschen der 1. Klasse zu dienen Haben, aber noch nicht unbedingt als Sklaven zu sehen sind und …
    Menschen der 3. Klasse sind dann alle ungläubigen Menschen, welche noch nicht einmal wirklich ein recht zu leben haben und wenn überhaupt dann nur zum Sklaven taugen.

    Nun könnte man wiedermal das Gefühl und die Meinung vertreten, das ich nun auch Rechts bin und etwas gegen Ausländer habe.

    Hiervon möchte ich mich aber distanzieren.

    Vielmehr bin ich der Meinung, das alle Einwanderer, egal von woher, sich hier in unsere Kultur zu Integrieren haben und ebenso auch unsere Kultur akzeptieren sollten. Zumindest ist mir klar, das ich mich, wenn ich als Einwanderer in ein anderes Land komme, anzupassen habe und zwar in jederlei hinsicht.

    Das geht dabei los, das ich mich an die dortigen Gesetze zu halten habe und das ich auch die Landessprache erlernen und vor allem auch sprechen muss. Des weiteren würde ich hier sogar soweit gehen, das ich alles was nicht mit der Kultur in meinem Wunschland vereinbar ist, ich als Einwanderer eben nicht weiter verfolgen kann. Inklusive meinem Glauben.

    Sicherlich, was ich in meinen eigenen vier Wänden mache ist meine Sache, aber allen ernstes von dem neuen Land, was mich so nett empfangen hat, dann noch zu verlangen ihre über Jahrhunderte geprägte Kultur aufzugeben und für meinen Glauben eine Passende Kirche zu errichten, das geht ja nun mal gar nicht !!!

    Denn mal im ernst, wenn ich an der Vergangenheit und meinen Traditionen festhalten will, dann wäre es doch sicherlich auch sinnvoller, wenn ich wieder in meine Heimat zurück gehe, wo ich dann eben keinerlei Konflikte durch meine Traditionen und meine Herkunft und Kultur verursache.

    Zumindest sollte diese Regelung für alle gelten, die sich in einem anderen Land niederlassen wollen und dort nicht nur mal kurz Urlaub machen.

    Es ist als sehr wünschenswert, wenn nicht gar erforderlich, das die Deutsche Regierung (die nicht mal mehr nur Deutsch ist) dann endlich einmal aufwacht und wieder für die „Ureinwohner“ Arbeitet und aus diesem „SCHLAND“ wieder ein „DEUTSCHLAND“ wird.

    Mit einer Intakten Kultur und auch ausreichend Arbeit für einheimische.

    … und da ich davon ausgehe, das sich Frau Merkel mit samt Anhang noch einige Zeit im Tiefschlaf befinden wird, wird es mit PEGIDA, HOGESA usw. wohl auch noch lange lange weiter gehen. Es werden sich hierbei immer mehr Teilnehmer bei diesen Bewegungen einfinden.

    Zudem wird diese ganze Prozedur wohl auch noch Solange andauern, bis der Weckruf der Ureinwohner so laut wird, das dieser nicht weiterhin ignoriert und überhört werden kann.

    Mich würde es sogar nicht wundern, wenn sich die Aussagen von CIA & Co. bewahrheiten und es hierzulande zu einem Bürgerkrieg kommen wird.

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    • Ich hab bei ihrem Kommentar nach der „bösen Wiedervereinigung“ aufgehört zu lesen. Wenn sie meinen das man sie ernstnehmen kann…dann glauben sie da ruhig weiter dran. Irgendeiner muss das ja wohl.

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  13. @ Christian Buggisch

    Wenn der Begriff „Lügenpresse“ doch so falsch ist und an die „NAZIs“ erinnert, wie sollte man denn dann diese verfälschten Berichte der Presse sowie diese Presse selbst bezeichnen ???

    Vorab sei noch gesagt, das mir und auch vielen anderen sicherlich klar ist, das es auch bei PEGIDA rechte Teilnehmer geben wird, welche aber stark in der Minderheit sein dürften.

    Hier dann aber gleich diese „Aussage“ zu treffen und schon fast erwartend diese dann gleich in die „NAZI“-Ecke zu stellen, finde ich hier wohl für völlig überflüssig und kontraproduktiv ;)

    Und mal ehrlich, verwundern müssen wir uns darüber ja nun nicht, denn es brodelt schließlich schon lange in der Bevölkerung. Vor allem in der wohl mittlerweile ständig Ärmer werdenden Mehrheit unserer deutschen Urbevölkerung.

    Ursache und Wirkung eben ;)

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  14. Allein dieser Satz: “ dessen Medienvielfalt so groß ist wie nie zuvor in der Geschichte. “ lässt sich wiederlegen. “ Im Jahr 1954 wurden insgesamt 225 Tageszeitungen (publizistische Einheiten) in Deutschland herausgegeben. 60 Jahre später wurden laut BDZV nur noch 129 Tageszeitungen veröffentlicht. “ sagt statista.com … Nun denkt mal nach … Z.B. wer die Tageszeitungen, die uns blieben, noch verlegt, verkauft und steuert. Soviel nur zu diesen einem Satz…. Und ja, es gibt noch – noch – freie Presse, wie den Preußischen Anzeiger. Aber wie lange noch?

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    • Mag sein, dass es heute weniger Tageszeitungen gibt als vor 60 Jahren. Dafür kann man sich jetzt aus unzähligen Online-Medien aus aller Herren Länder informieren. Wer einigermaßen Englisch kann, hat eine riesige Auswahl von Quellen, die schon deshalb nicht alle „gleichgeschaltet“ sein können, weil sie eben aus den unterschiedlichsten Ländern stammen. Dann gibt es die Blogosphäre, viele Radiosender, die über das Internet abrufbar sind.

      Sicher ist da viel Propaganda und viel minderwertiger Journalismus(ersatz) dabei, aber so viele Quellen wie heute waren wohl noch nie verfügbar. Das nur auf gedruckte Tageszeitungen einzuengen, ist nicht sinnvoll.

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  15. Wie sonst soll man eine Presse nennen, die bewusst Wahrheiten verdreht und die Öffentlichkeit falsch informiert, um sie für einen kommenden Krieg gegen Russland »vorzubereiten« (oder besser: »weichzukochen«) ???

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  16. Es ist aber aufgefallen, dass es eben keine Wortschöpfung der/zur Nazizeit sei? Aber man kann ja so tun, als ob, oder?

    Interessant ist es trotzdem, dass dieser Begriff (und wohl auch das Gefühl) jetzt wieder „in Mode“ ist und deutlichst zu hören ist.

    Mir ist die Google-Statistik schon auf Scienceblogs begegnet (auf Zoonpoliti..dings).

    Ich bin ja gespannt darauf, wie die Kurve weitergeht, wenn die Bücher, die jetzt erst geschrieben und gescannt werden, weiter verläuft.

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    • Es ist aber aufgefallen, dass es eben keine Wortschöpfung der/zur Nazizeit sei? Aber man kann ja so tun, als ob, oder?

      Es ist doch aber wohl unbestritten, dass das Wort Lügepresse von den Nazis gern und viel benutzt wurde und im Dritten Reich eine Blütezeit erlebte. Die gezeigte Kurve gibt ja auch die (häufigere) Nutzung während des Ersten Weltkrieges wieder, da verschweigt also niemand etwas. Für gar so dämlich müssen Sie den Hausherrn hier auch nicht halten…

      Ob die Nazis sich das Wort ausgedacht haben, ist unerheblich. Das Wort Lügenpresse ist zuletzt eben von Nazis im großen Stil verwendet worden. Darum ist es durchaus legitim, es als „Naziwort“ zu sehen.

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      • Okay … Gut … Danke für die Meinung … also bin ich automatisch RECHTSADIKAL und ein NAZI, wenn ich bei der aktuellen Berichterstattung diverser Medien von Lügenpresse spreche … na vielen Dank auch … ach, nur mal so neben bei, WIE SOLL ICH DIESE PRESSE DENN SONST NENNEN??? … vielleicht können Sie mich ja mal erleuchten, was ich denn stattdessen als passendes WORT nehmen kann, ohne dann gleich dadurch ein NAZI zu werden … Danke ;)

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    • @ Marc Johanson # comment-114712

      Wie wärs mit einer englischen Wortkombination?

      taradiddle-press
      lying-press
      belie-press

      Wie würde man im Englischen sagen?

      Oder auch russisch!

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  17. Kurios ist eigentlich nur, das der Verfasser wirklich glaubt, in einem „demokratischen Land“ zu wohnen, wo dessen Medienvielfalt so groß ist wie nie zuvor.

    Ein Blick in die Chefetagen von ARD/ZDF oder von BILD, WELT, SPIEGEL usw. würde schon reichen, wer dort die politische Richtung vorgibt, denn diese Personen sind keine „Konkurenten“, sondern alle in einem Verein organisiert.

    Ähnlich verhält es sich im Bundestag. Führende Poltiker unterschiedlicher Parteien sind geeint im gleichen oben angegeben Verein, von Gauck über Merkel, von Oppermann bis Özdemir. Und so einseitig ist demnach auch auch die Politik, die dort gemacht wird.

    Aber der Verfasser malt sich seine „Wahrheit“ weiter zusammen, wie es ihm gefällt, da etwas braun, da etwas dunkelrot, bisher hat das immer geklappt um die Leiter nach oben zu steigen in diesem System.

    Wie falsch er liegt, beweisst allein dieser Abschnitt, ich zitiere:
    „Nach 1945 geht der Begriff nicht mit der NS-Diktatur unter, er taucht aber nur noch gelegentlich auf – bezeichnenderweise gerne in antidemokratischem Kontext, etwa im Rahmen der DDR-Propaganda gegen den Westen.“

    Das ist so nicht richtig. Die „Lügenpresse“ war zu DDR-Zeiten u.a. die „Aktuelle Kamera oder die SED-gleichgeschalteten Medien, die dem DDR-Bürger Erfolge verkaufen wollten, wo gar keine waren. Natürlich konnte man diesen Begriff nicht laut äußern, wie man ebenfalls nicht sagen konnte, das man sich über Westmedien informiert, was über 90 Prozent der DDR-Bürger taten.

    Wenn heute Pegida-Teilnehmer dem NDR ein Interview geben und es beenden mit dem Satz: „Ich weiß nicht, ob man das so sagen darf“ – das sollte eigentlich zu denken geben.

    Zum Schluss: Viele Sachsen hatten 1989 ein Gespür, das es in die verkehrte Richtung geht und sie haben dieses Gespür auch 2014 ebenfalls wieder. Da ist es unerheblich, ob 2 oder 5 oder 10 Prozent Ausländer in Sachsen wohnen.

    Im übrigen berufen sich die Teilnehmer auf geltenes Recht und Umsetzung des GG, wo die Aufnahme von politisch Verfolgten deutlich definiert ist.

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    • Sie sprechen mir mit Ihrem vorstehendem Kommentar aus dem Herzen! Hätte in der DDR eine Möglichkeit bestanden, daß das Wort „Lügenpresse“, daß so gut wie jeder zweite Ossi bei den ständigen Selbstbeweihräuchungsmeldungen, im Kopf hatte, aber nirgendwo äußern konnte, damit es, in die dem Thema zugrundeliegende „Statistik“ mit aufgenommen werden könnte, würde der Graph von Google Book Search wohl anders aussehen!

      So bleibt die Wahl des Themas und sogar die Wahl des Schriftfonts eindeutig, tendenziös. Aber geschenkt!

      Wichtig ist, man kann darüber sprechen, was eben in der ehemaligen DDR undenkbar gewesen wäre! Als gelernter Ossi, macht mich so ein Satz wie:“ Ich weiß nicht ob man das so sagen darf!“ sehr nachdenklich!

      Was ist, wenn Journalisten genau diese Schere auch im Kopf haben?

      Was ist, wenn Politik ihr Handeln immer weiter nach Einzelinteressen einer Wählerschaft ausrichten, aber die wirklich brennenden Eisen nicht mehr anfassen?

      Der Griff in die Rentenkasse zu Gunsten der Mütterrente ist zum Beispiel so eine Unfassbarkeit. Als nach der Wende Betriebskindergärten und- Krippen als ostzonaler Quatsch als erstes hierzulande abgeschafft wurde, bevor die Treuhand dann die Betriebe abwickelte, tönte die Presse von Zwangs-topfungen und ähnlichem Unfug! Aber in diesen Rententopf zahlten eben auch die angeblichen „Rabeneltern“ der DDR ein, die ihre Kinder sozusagen am Werktor abgaben! Haben jetzt einige damals hochnäsig belehrend schwafelnden „Heim und Herdmütter“ ihre Rente bekommen und sich erschreckt?

      Die Mütterrente hatt natürlich jedoch ihre Berechtigung, in jedem Falle, für die Mütter, deren Männer im Krieg geblieben sind, und die, weil sie ihre Kinder allein aufziehen mussten, eine Rentenlücke haben! Das wäre jedoch eine unbedingt mit algemeinen Steuern zu finanzierende Aufgabe!!! (weil gerechter)

      Warum werden nicht selten ostdeutsche Betriebe, zu Lohndrückern wegen dem seit 20 Jahren herschenden Lohn und Gehaltsgefälle, gegenüber ihren westdeutschen Kollegen eingesetzt? Es gäbe so viel zu tun in der Politik! Aber die Presse als angeblich vierte Gewalt erschöpft sich in medialen Treibjagdten gegen vermeintlich oder wirklich gefallene oder gestrauchelte Prominente, anstatt der Politik auf die Finger zu sehen!

      In jeder Zeit haben sich abgehängte, oder sich ungerecht behandelt gefühlte Menschen radikalisiert, ich vertraue dennoch auf die intellektuellen Analysten in den Medien, die irgendwann sagen:“ Wir sollten zuhören, entwirren, aufklären, wertungsfrei und ohne Schere im Kopf neutral berichten!“ „Nur wenn wir uns die Mühe machen, jedes Argument zu entkräften, werden wir diese Bürger nicht an die braunen Rattenfänger verlieren!“

      Und wenn diese dann über die Entehung solcher Phänomene nachdenken, könnten sie auch zu der Einsicht gelangen:

      Nur wenn im Bundestag und auch in öffentlicher Debatte wieder das System, des besseren Arguments, statt Parteidisziplin, Beschimfungen und Generalverdächtigungen obsiegt, dann, nur dann, hatt die sogenannte vierte Gewalt, ihre Pflicht und Schuldigkeit getan!

      Und das ist nicht weniger als der Erhalt und die Verbesserung unserer Demokratie!

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      • TOP Beitrag … vielleicht bis jetzt sogar der Beste hier !!! … PS: möchte Ihnen hier auch gern als OSSI (wie ich auch einer bin und Stolz darauf!!!) den Kopp-Verlag ans Herz legen – hier speziell deren Tägliche Hintergrund-Infos (info.kopp-verlag.de)

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  18. Wie der Graph selbst zeigt, war die Hochzeit des Begriffes kurz vor dem ersten Weltkrieg bis in die Mitte der Weimarer Republik hinein. Die Nazis haben den Begriff – wie so vieles – aufgegriffen. Deswegen jetzt den Begriff als Nazigut zu verachten, zeigt von einer gewissen politischen Schlichtheit. Die deutsche Sprache ist zwar vielseitig, aber es kotzt doch an, dass man bei der Begriffsfindung erst mal recherchieren muss, ob die Nazis nicht den Begriff auch gebraucht haben. Das ist natürlich nicht im Sinne einer Sprache. Sprache ist wandlungsfähig. Sie steht in einem Kontext. Nur weil die Nazis einen Begriff genutzt haben, bedeutet es nicht, dass Andere, die den Begriff nutzen ebenfalls Nazis sind. Da hilft dann auch nicht der letzte Satz „Das macht noch nicht alle Pegida-Anhänger zu Nazis, doch wer sich – bestenfalls ahnungslos, schlimmstenfalls bewusst – aus dem Sprachfundus des Dritten Reichs bedient, braucht sich über einen Aufstand der Anständigen nicht zu wundern.“, weil der Artikel im großen und ganzen natürlich dennoch darauf abzielt die Pegida nach rechts zu stellen.

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  19. Wenn man die Kommentare der Pegida-Anhänger auf zahlreichen Internetseiten verfolgt, sieht man nur Hass, Angst und Vorurteile. Nachrichten, die zur eigenen Ansicht passen, werden gerne angenommen, alles andere ist natürlich die „Lügenpresse“. Fakten spielen keine Rolle, könnten das eigene Weltbild ja zum Einsturz bringen. Ihr seid einige wenige Menschen, die wahnsinnig viel Lärm machen, aber euch sei gesagt: IHR SEID NICHT DAS VOLK! IHR SEID ES NIEMALS GEWESEN! Gott sei Dank!

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    • Was hat denn das mit „Hass, Angst und Vorurteile“ zu tun, wenn Bürger die Politiker auffordern, ihre Politik nach dem Grundgesetz, auf das sie einen Eid geschworen haben, auszurichten. Immerhin nenen siie sich „Volksvertreter“.

      Du kannst hier rumweinen mit den System-Medien, deren Lügen selbst ein Pisa-geschädigter erkennt, aber die Pediga-Teilnehmer sind Volknäher als du glauben willst. Die noch schweigende Mehrheit steht dahinter, darunter die Nichtwähler die fast 50 Prozent der Bevölkerung ausmacht.

      Daran änderst auch du mit deinen „bezahlten“ und „hindeligierten“ Gegendemonstranten nichts.

      Mache doch eine Umfrage, wer in der Bevölkerung besser ankommt, die friedlichen Pediga-Teilnehmer oder deine gewaltbereite ANTIFA, mit der Politiker der Linken und den Grünen gemeinsame Sache machen mit den Rufen u.a. „Deutschland verrecke“.

      Zum Schluss: Viele Teilnehmer sind ältere Menschen die arbeiten oder gearbeitet haben und somit Werte schaffen. Du machst dagegen nicht gerade den Eindruck, diese Eigenschaft auch zu besitzen

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      • Die noch schweigende Mehrheit steht dahinter, darunter die Nichtwähler die fast 50 Prozent der Bevölkerung ausmacht.

        Woher weiß man denn das? Die schweigende Mehrheit hat sich dazu bisher nicht repräsentativ geäußert, oder? Wenn die Nichtwähler eine Meinung haben, können sie die ja an der Wahlurne kund tun. Dann werden diese Meinungsäußerungen auch berücksichtigt. Aber erst nicht wählen gehen und hinterher jammern, der „Volkswille“ werde von „der Politik“ ignoriert, passt nicht zusammen.

        Wem die vorhandenen Parteien nicht passen, der kann eine eigene gründen oder wenigstens durch Ungültigmachen des Wahlzettels „gegen alle“ stimmen. Das ist dann eine relevante Äußerung des Wählerwillens (die ungültigen Stimmen werden nämlich erfasst). Nichtwählen kann tausend Gründe haben, da liegt dann aber die Unterstellung nahe, die Leute hätten einfach kein Interesse. Und wer wegen scheißegal nicht wählt, muss eben damit leben, dass dessen Meinung untergeht.

        Davon abgesehen haben die Pegiden mit der AfD doch jetzt eine wählbare Partei. Spitzenpersonal der AfD hat neulich die Anliegen von Pegida für AfD-kompatibel erklärt, wenn ich mich recht erinnere.

        Du machst dagegen nicht gerade den Eindruck, diese Eigenschaft auch zu besitzen

        Aha, prophetisch unterwegs heute? Wo haben Sie diesen Eindruck denn her? Hat Stefan die falsche Meinung? Davon abgesehen ist ein diffuses „Werte schaffen“ (oder eigentlich zutreffender: „möglicherweise Werte geschafft haben, natürlich ohne den Nachweis zu führen, oder vielleicht noch schaffen wollen werden können“ keine Voraussetzung dafür, öffentlich die Meinung äußern zu dürfen oder am politischen Leben teilzunehmen.

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    • Stefan, vielen Dank für diesen tiefen und extrem differenzierten Beitrag.
      Du machst es unsereinem damit sehr leicht. Um die Dummheit, Verkommenheit und Verlogenheit der Pegida-Hasser aufzuzeigen, muss man sich nichts ausdenken.
      Es reicht, Stefan zu zitieren.

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      • „Um die Dummheit, Verkommenheit und Verlogenheit der Pegida-Hasser aufzuzeigen……..“
        Volker, lesen Sie sich einfach mal die vielen Kommentare von Pegida-Anhängern durch, die auf zahlreichen Seiten im Internet zu finden sind. Es gibt wohl keine Gruppe, die sich so aggressiv auskotzt und rumbrüllt. NIemanden der Fakten und Gegenargumente so konsequent ignoriert. Wie Stefan geschrieben hat, eure Lautstärke und faktenresistenz ändert nichts daran, dass ihr nicht in das Volk seid. Diskutieren mit euch ist leider sinnlos.

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      • Lieber Steffen A. … um jetzt auch mal Ihrer Argumentationsart zu folgen, möchte ich hier mal ebenso die Frage in den Raum stellen, woher denn Sie, gnaddrig usw. wissen, das es alles Pegida-Anhänger sind die sich „aggressiv auskotzen und rümbrüllen“ … soweit ich mich erinnern kann, machen das andere Gruppierungen ja auch … und teilweise viel gewaltbereiter und ohne mit anwesende KLEINKINDER … vielleicht sollten Sie ja mal so einem „Montagsmarsch“ mit beiwohnen und sich die Leute dort einfach mal nur genauer ansehen, dann würden Sie auch merken, das fast alle Meldungen in den Medien über PEGIDA, HOGESA usw. völlig Realitätsfremd sind und definitiv nicht das wiedergeben, was denn vor Ort geschieht, sondern nur das berichtet und gezeigt wird, was in das aktuell „gezeichnete Fein-Bild“ der Regierung passt !!!

        … schönen Tag noch … und eh ich es hier vergesse zu erwähnen und um Irrtümer auszuschließen … ICH BIN KEIN NAZI oder so ;)

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    • Und IHR US-Vasallen, ihr Anhänger des Imperialismus, ihr bunten Vollidioten, die der „Qualitätspresse“ jede Meldung abkaufen, jede „antifaschistische“ Ideologie schluckt, ohne mit der Wimper zu zucken, IHR wollt das Volk sein? *KOTZ*
      Ihr seid nur ein Haufen missmutiger, opportunistischer, bunter, privilegierter, glücklicher Sklaven, deren größte Sorge sich u. a. darin ausdrückt, ob es nächstes Jahr noch ein besseres Smartphone gibt und wie man seinen Einfluss noch effektiver geltend machen kann, gegen sog. „Nazis“ vorzugehen.

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  20. Sehr schön herausgeschrieben,
    natürlich hätte man diesen Begriff auch einfach als sogenanntes „Totschlagargument“ abtun können, aber ich finde es sehr gut, dass sich jemand die Zeit nimmt diese Begrifflichkeiten zu durchleuchten.
    Die Intention der „Nutzer“ dieser Begriffe ist freilich dieselbe, die diejenigen betreiben, welche auch von „Gleichgeschalteten Medien“ reden, wenn sie russlandkritische Texte diffamieren.
    Offensichtlich ist dies eine beliebte Propagandamethode, der Gegner unserer Demokratie.

    Die vielen Parallelen und Argumentationsketten von Pegida und russischer Propaganda (aka Putin-trolle) sind mittlerweile so gehäuft, dass man schon gemeinsame Drahtzieher vermuten möchte.

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    • Ich kann allen Bürgern und Bürgerinnen, die den Medien mehr glauben als den Demonstranten, nur empfehlen einer Montagsdemo, speziell in Dresden, einfach mal beizuwohnen und sich die hier zusammengefundenen Personen einfach mal anzuschauen – ohne irgend welche vorurteile und Meinungen !!!

      Dann würdet Ihr nämlich merken, das es Leute wie „Du und Ich“ sind die sich hier zusammen gefunden haben und nicht (nur) NAZIs

      Ich finde es sehr traurig, das speziell wir OSSIs offenbar wieder mal wie zu DDR Zeiten in eine Schublade gesteckt werden, sobald wir einmal unsere Unzufriedenheit LAUT äußern

      Man beschimpft uns, stellt uns in eine Ecke mit anderen zusammen, von denen wir uns eigentlich sehr stark distanziert hatten und droht uns und sogar unseren Kindern ohne einen hauch der Rücksichtsnahme offenen Gewalt an …

      Sicherlich gibt es hier auch einige Personen, die Rechte Tendenzen haben, aber es sind nicht alle. Zudem kommt noch, das ja selbst Personen der Dresdner Polizei hier mit bei sind und nicht etwa im Dienst, sondern vielmehr um auch Ihre Meinung und Ängste klar zu stellen.

      Man versucht uns, wie zu DDR Zeiten, mal wieder „MUNDTOT“ zu machen.

      Wundern tut es zumindest einen OSSI ja nun auch nicht, wenn man denn u.a mal die „Wahre Geschichte“ über das „Werden der Angela Merkel“ einmal genauer beleuchtet.

      Denn auch diese Frau ist zum einen aus dem Osten und hat ihre Politische-Karierre auch vielen ehemaligen STASI-Mitarbeitern zu verdanken und arbeitet definitiv NICHT für das eigentliche Deutsch Volk sondern vielmehr für die Zahlnungskräftigen Nationen und Firmen.

      Es gibt viele beispiele für diesen Faktor … zum Bsp. das mit dem „esst ein Ei mehr“ – in diesem Beispiel war es nämlich so, das als die Industrie an den Eiern zu wenig verdienen tat, man doch plötzlich mehr Eier essen sollte … kurze Zeit später kam dann die Pharma-Industrie auf eine ähnliche Idee … und plötzlich hatten wir da diese „Salmonellen“ als Bedrohung im Raum stehen …

      … ich kann mich nicht daran erinnern dass es solch einen Wahnsinn zu Oma’s Zeiten gab. Da hat man noch mit dem Vieh zusammen gelebt und die Eier auch mal roh zu sich genommen … da gab es dann aber keine solche „Empfehlungen“ die dann kurze Zeit später durch „Bedrohungen“ ersetzt wurden.

      … soviel zum Thema „Glaubwürdigkeit der Medien“

      LG Marc

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      • Wer unter dem Banner von Patriotismus, Leitkultur und islamfeindlichkeit marschiert hört sich die Kritik dazu an, davor schützt einen nicht ein ossi und ein normaler Bürger zu sein, ob man sich mit nazimode und Parteien auch wirklich identifiziert ist nebensächlich.

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      • PEGIDA ist eine rechte Formation, und das soll auch so bleiben. Ansonsten kann man sich nämlich gleich NOPEGIDA anschließen und somit das eigene Ansinnen ad absurdum führen.
        Das Problem ist, dass aufgrund der intensiven BRD-Propaganda durch die gleichgeschalteten (ups, wurde wohl auch im 3. Reich verwendet!) Medien der Begriff „rechts“ negativ belegt ist, was nur den Grund haben kann, die eigene linke Macht zu erhalten und auszuschöpfen.

        „Man beschimpft uns, stellt uns in eine Ecke mit anderen zusammen, von denen wir uns eigentlich sehr stark distanziert hatten und droht uns und sogar unseren Kindern ohne einen hauch der Rücksichtsnahme offenen Gewalt an …

        Sicherlich gibt es hier auch einige Personen, die Rechte Tendenzen haben, aber es sind nicht alle. Zudem kommt noch, das ja selbst Personen der Dresdner Polizei hier mit bei sind und nicht etwa im Dienst, sondern vielmehr um auch Ihre Meinung und Ängste klar zu stellen.“

        Genau das ist das Problem. Sie beklagen sich einerseits darüber, dass man Ihnen und Ihren Kindern offene Gewalt androht und distanzieren sich von jenen Kräften, die Sie dabei unterstützen würden, sich eben dieser Gewalt zu erwehren.
        Der Faschismus von heute ist bunt. Nur weil sich die modernen Hexenjäger des 21. Jahrhundert als aufgeschlossen, bunt und „anti“faschistisch bezeichnen, sind sie keineswegs von faschistischen Tendenzen ausgenommen. Der „Nazi“-Begriff als ultimative Legitimation eigenen Hasses ist das übliche Sesam-öffne-dich in die Sphären der „Anständigen“. Indem man sich öffentlich lautstark gegen „Nazis“ und „Antisemitismus“ bekennt, gilt man automatisch als besserer Mensch, was noch steigerungsfähig ist, wenn man sich noch zusätzlich gegen „Rassismus“ und „Homophobie“ ausspricht, also sämtliche Lobbygruppen bedient, denen man auf diese Weise einen Bärendienst erweist.
        Für die Antifa-Industrie ist der Nationalsozialismus ein Segen, bietet er ihnen doch im 21. Jahrhundert enorme Aufstiegschancen und ein sicheres, finanzielles Polster.

        Was verstehen Sie unter „rechten Tendenzen“?

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      • Es gibt keinen Volksgeist, der ist akademisch widerlegt und ohne den als Voraussetzung funktioniert diese alte wiener Volkskunde nicht, deshalb stirbt diese Haltung aus, Gruppensolidarität wird als die dynamische Sache begriffen die sie ist. Das verschweigen sie. Die Haltung das zu viele Ausländer da sind stammt aus den (Springer) Medien und basiert im Grunde darauf die Zahl der Bürger mit Migrationshintergrund (20mio) mit den Ausländern gleichgesetzt wird (7mio), Flüchtlinge mit den Ausländern die man in der ubahn sieht gleichzusetzen und diese wiederum mit schick angezogenen südländern die mehr haben als man selbst ( die dann ja wohl offensichtlich nicht Sozialhilfen beziehen), in Kriminalitäts Statistiken die Details wegzulassen, das bestimmte Verbrechen (zB arbeiten obwohl man noch keine 2 Jahre hier ist) nur von Ausländern begangen werden können, viele davon keine sässhaften Ausländer sind, und Ausländer häufiger verdächtigt werden – die lügenpresse wieder, aber da applaudieren sie. Sie erwähnen auch recht selten, das auf demos die dann auch unter dem Banner stehen und nicht dem der islamfeindlichkeit, oft genug gegen Privatisierung, Globalisierung, verwirtschaftlichung, pharma und Lebensmittelindustrie demonstriert wird. Auf den demos waren euch aber natürlich zu viele kiffer. Ihr Pegida Heuchler seid nicht das Volk, keiner ist das mehr allein, gewöhnt euch wie alle andern drann.

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  21. „Das macht noch nicht alle Pegida-Anhänger zu Nazis, doch wer sich – bestenfalls ahnungslos, schlimmstenfalls bewusst – aus dem Sprachfundus des Dritten Reichs bedient, braucht sich über einen Aufstand der Anständigen nicht zu wundern.“

    Als „Aufstand der Anständigen“ würde ich den aufgehetzten, buntfaschistischen Mob der BRD nun wirklich nicht bezeichnen.
    Außerdem sollte man immer berücksichtigen, dass die Sichtweise über den Nationalsozialismus einzig von den Siegermächten geprägt ist, deren Interessen in der BRD vertreten werden.
    Wer Opfer kategorisiert und in gut und böse einteilt (das ist in der BRD generell und bei „Antifaschisten“ primär der Fall), der misst mit zweierlei Maß und handelt aus rein ideologischem und zweckmäßigem Interesse, ist an Wahrheit aber nicht interessiert. Die Nazi-Keule wird in der BRD auch vielmehr aus opportunistischem Grund eingesetzt und nicht etwa, weil man etwas tatsächlich mit brandgefährlichen Neonazis zu tun hätte, über deren propagierte Wahrheit noch längst nicht das letzte Wort gesprochen ist…

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    • Zugespitzt könnte man sagen, dass auch unsere ostdeutschen Landsleute 1989 in die BRD eingewandert sind. Wie von allen Einwanderern kann man von ihnen verlangen, sich an unsere westlichen Werte zu halten. Dies beinhaltet unter anderem Weltoffenheit und Toleranz. Parallelgesellschaften wie in Dresden sollten nicht toleriert werden.

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      • „Parallelgesellschaften … sollten nicht toleriert werden“ … diese Aussage finde ich dann doch schon etwas verwunderlich, denn demnach müssten ja alle Bürger, die nicht „Westdeutsch“ sind selbstverständlich zu neuen „Westdeutschen“ Bürgern umgewandelt und umerzogen werden.

        Also wenn ich dass höre, dann wünsche ich mir doch schon fast wieder den „Sozialistischen Schutzwall“ zurück, damit ich dieses „Westdeutsch“ gesülze nicht länger ertragen muss …

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  22. Sorry, aber das ist totaler Blödsinn: „Wenn Pegida-Anhänger den Journalismus in Deutschland als “Lügenpresse” diffamieren, wirkt das nicht nur kurios in einem demokratischen Land, dessen Medienvielfalt so groß ist wie nie zuvor in der Geschichte. Es verweist auch auf eine intensive, nahezu bedeutungsgleiche Verwendung des Begriffs in völkischen und nationalsozialistischen Zeiten. Das macht noch nicht alle Pegida-Anhänger zu Nazis, doch wer sich – bestenfalls ahnungslos, schlimmstenfalls bewusst – aus dem Sprachfundus des Dritten Reichs bedient, braucht sich über einen Aufstand der Anständigen nicht zu wundern.“
    1. Wir haben keine Medienvielfalt sondern eine gleichgeschaltete, in die Machtstrukturen eingebettete Presse.
    2. Wir sind kein demokratisches Land. Wo Demokratie draufsteht ist nicht unbedingt welche drin, bloß weil wir alle 4 Jahre ein Kreuzchen machen dürfen.
    3. Wenn ich vor lauter „political corectness“ keine Worte benutzen darf, die AUCH die Nazis benutzt haben, kann ich gleich mein Maul halten.
    4. Der „Aufstand der Anständigen“ gilt hoffentlich NICHT der Verwendung des Begriffs „Lügenpresse“ sondern PEGIDA und deren Zielen!
    5. PEGIDA ist natürlich so oder so Scheiße!

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    • Hmmm … den Punkten 1 bis 3 kann ich ja so schon zustimmen, aber die aktuellen „Montagsdemos“, die aktuell von mehreren „Gruppierungen“ abgehalten werden, gleich als „Scheiße“ zu bezeichnen, macht mich dann doch schon etwas nachdenklich …

      Ob man hier nun von PEGIDA, BAGIDA, HOGESA oder wie auch immer redet ist am ende völlig egal, denn eines ist doch mal definitiv klar …

      In diesem ach so schönen „SCHLAND“ hat die Politik definitiv versagt und vergessen, wozu diese denn eigentlich da ist. Hinzu kommt dann nur noch, das die Medien und auch andere durch Fehlinformationen dieses System den denkfaulen Mitbürgern so schön Rosarot ausgemahlt haben, das diese es einfach schlucken und dieses als das einzig „WAHRE“ erachten.

      Somit lässt sich auch die Abwehrhaltung dieser Ahnungslosen erklären, wenn dann dann Leute daher kommen und die doch so schöne „WAHRE“ Welt entzaubern und den so geliebten Rosaroten Frieden stören.

      Es gibt so viele handfeste und nachgewiesene Informationen im Internet und auch Ereignisse um uns herum, die dem gemeinen Volk doch die Alarmglocken in den Hinterkopf zaubern und die Augen öffnen sollten. Stattdessen habe ich eher das Gefühl, als ob die Meisten das alles nicht wahr haben wollen und sich statt dessen lieber an dem orientieren, was aktuell noch die Mehrheit sagt und vertritt.

      Ich glaube Ihr werdet erst dann erwachen, wenn die Blase Platzt und wir hier Situationen wie zum Bsp. in Spanien erleben dürfen und alle von jetzt auf dann Plötzlich völlig Handlungsunfähig sind auf Grund dessen, das man uns als Bürger von der Nabelschnur des Systems getrennt hat.

      Wacht doch endlich mal auf aus eurem Winterschlaf !!!

      Seiten wie http://schnittpunkt2012.blogspot.de, http://www.thrivemovement.com, info.kopp-verlag.de, Dokumentationen wie „Thrive“, „Planet re:Think“, „HOME“ usw. zeigen doch eindeutig was hier falsch läuft und das der Multikulti-Wahn der hier betrieben wird nie funktionieren wird.

      Dieser führt nur dazu, das wir zum einen das was uns zu dem macht was wir sind (als Volk und Region) verlieren und somit auch den damit verbundenen Reichtum. Hierbei geht es nicht nur um finanzielle Verluste sondern vielmehr um den Verlust unsere Geschichte, die nicht immer nur Schlecht war.

      Speziell auf Schnittpunkt2012 wird hier auf diese falsche „Rechtsargumentation“ eingegangen.
      Hier mal der Link dazu: http://schnittpunkt2012.blogspot.de/2014/12/rechts-oder-links.html

      LG und schönen Tag noch wünscht Marc

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  23. Man muss so was vom Ergebnis her angehen. Vom gewünschten Ergebnis her.

    Natürlich weiß jeder, dass Jugendämter, erster Mai als Feiertag und vieles andere mehr von den Nazis institutionalisiert worden sind. Aber da wollen wir mal ein Auge zudrücken.
    Courage heißt ja nicht nach oben treten und nach unten buckeln – sondern umgekehrt.
    Angewendet auf das neue Deutschland, dürfen wir bei diesen Erscheinungen über die Nazi-Herkunft nicht reden.
    Ein klassischer Fall von Doppelstandards.

    So wie bei der Ikonografie.
    Nehmen wir nur mal dieses couragierte Gleichnis
    Nicht wahr, das ist voll witzig.
    Da haben wir es denen aber gegeben, den Pegida-Ratten.

    Und das ist natürlich was ganz anderes als bei der historischen Vorlage (in dem Ausschnitt die letzte Minute).

    Ich weiß zwar nicht wie, aber sicher gibt es auch da eine hochtrabende wissenschaftliche Begründung, warum das gleiche nicht das gleiche ist.

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  24. Mit der gleichen Argumentation könnte man den in Deutschland weitbreiteten Protest gegen den Irak-Krieg verdammen. Ein beliebter Slogan der deutschen Kriegsgegner war „Kein Krieg für Öl“, eine Verbaltattacke auf die Amerikaner, denen damit unterstellt wurde, sie führen Kriege gegen andere Länder immer mit dem alleinigen Zweck, ihre Öllieferungen zu sichern, oder – was seitens der Linken oft behauptet wird – die Öl-Ressourcen anderen Länder zu plündern. Dabei ist die Idee, die Amerikaner seien kriegsgeile Räuber, die das Öl bzw. die Ressourcen anderen Länder begehren, in der Nazizeit entstanden und ist ein Leitmotif antiamerikanischer Nazipropaganda geworden. Also der Logik dieses Artikels folgend, sind alle Deutschen, die vom „Krieg für Öl“ sprechen, lauter Nazis, oder, um die Wörter vom Innenminister Ulbig zu übernehmen, Ratten, die von den Nazi-Rattenfängern gefangen worden sind.

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  25. „Die Deutschen haben eine Sucht, jede Sache – auch angeblich(!) gute, soweit zu treiben, bis eine böse daraus wird “ – mokierte sich ein französischer Philosoph. In der Tat war es so mit dem Nationalsozialismus, dem Kommunismus – und jetzt offenbar mit dem Bevölkerungsaus-tausch durch Massenzuwanderung. Und wieder schauen die Nachbarn – jetzt nicht mehr entsetzt, sondern eher schadenfroh und wohl auch belustigt zu. Statt die humanitäre Hilfe auf wirklich notleidende Flüchtlinge -vorübergehend bis zum Ende der Notlage – zu gewähren und dann die Flüchtlinge wieder zum Wiederaufbau ihrer Heimatländer zurückzuschicken, betreibt das herrschende linke Meinungsmonopol etwas ganz anderes: Man will eine „bunte Republik“
    durch Massenzuwanderung – unter bewußter Inkaufname der voraussehbaren späteren Konflikte. Und wenn es zunächst einigen wenigen „zu bunt“ wird, (PEGIDA),dann schwingt man die Rassismus-Keule…Oder man bringt Scheinargumente wie: „Die Türkei und Jordanien nehmen doch viel mehr auf!“ Als ob nicht auch wir z.B. 1956 nach dem Ungarn-Aufstand oder 1968 aus der CSR als unmittelbares Nachbarland ungleich mehr Flüchtlinge aufgenommen hätten als die anderen !
    Statt konzeptionsloser Caritas wäre Politik gefragt, nämlich: Mit den anderen EU-Ländern Aufnahme-Quoten auszuhandeln, den Flüchtlingen bewußt nur vorübergehende Aufnahme zu gewähren statt „Integration“, und abgelehnte Asylbewerber konsequent abzuschieben, statt sie -gesetzwidrig – endlos zu „dulden“! ‚Und nicht zuletzt: die verschwendeten Milliarden unseren Niedrigst-Rentnern und Obdachlosen zukommen zu lassen!

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  26. Nun …. im dritten Reich und in der DDR haben die Leute auch „Guten Tag“ gesagt. Stellt sich jetzt die Frage: Dürfen wir es noch? Ist das auch nationalsozialistische Propaganda.
    Wer es noch nicht gemerkt hat, sollte doch mal genau recherchieren. Dann wird er feststellen, dass es auch in der sogenannten „Demokratie“ jede Menge Lügenmedien gibt. Die Berichterstattung zur Ukraine, Russland, Putin, Pegida – Andersdenkende, die nicht in das Schema der Lügenjournalisten passen, in D politisch Verfolgten sind gute Beispiele. 25 Jahre nach der Wende müssen Veränderungen her.

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  27. Hallo, vielen Dank fuer deinen Text und deine Recherche. Ich denke, wer fuer sachliche Argumente nicht zugaenglich ist (wie zum Beispiel die tatsaechliche Anzahl der Muslime in Sachsen), dessen Hate-Kommentar kann man auch ignorieren. Das hilft ja auch nicht weiter, wenn jemand sagt „Huhu, nach diesem Artikel bist du fuer mich gestorben!!elf!!“. Moege derjenige stattdessen in die Ecke gehen und weinen. Ich finde es bedenklich, dass es fuer viele so unproblematisch ist, Vokabeln aus dem Dritten Reich (aka demokratiefeindliches Vokabular) zu uebernehmen. Geil ist in diesem Zusammenhang auch immer der Begriff der „Zwangsabgabe“ fuer den allgemeinen Rundfunkbeitrag. Finde ich auch gefaehrlich. Wer schon mal laenger im Ausland gelebt hat und die „Freuden“ einer rein kommerziell-orientierten Presse- und Rundfunklandschaft geniessen durfte, weiss warum. Wir haben so derbe Glueck mit unserem dualen Rundfunksystem, dass ist unfassbar. Cheers!

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  28. Wenn dieser Artikel die Verfassungsfeindlichkeit von Pediga unterstreichen soll, weil die ja pöse Wörter in den Mund nehmen – dann ist jeder Nichtraucherpapst und Gesundheitsapostel, der ‚Passivrauch‘ verwendet, ebenfalls den Nazis nahe. Dieser Begriff ist eine Erfindung von Goebbels: http://en.wikipedia.org/wiki/Anti-tobacco_movement_in_Nazi_Germany

    Ich hab mit denen nichts am Hut, wundere mich aber über den Tenor und die Vehemenz, mit der unsere ‚Medienvielfalt‘ die offizielle Meinung unserer Regierung an den Mann/die Frau bringt.
    Dieser ‚Blick ins Detail‘ ist wohl eher eine optische Verzerrung.

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    • Schon interessant, was man alles in einen Beitrag interpretieren kann, wenn man nur will. Nein, dieser Artikel soll nicht die Verfassungsfeindlichkeit von Pediga unterstreichen, er soll zeigen, dass ein immer wieder auf Pegida-Demonstrationen verwendeter Begriff nicht nur inhaltlich unsinnig, sondern auch historisch belastet ist. Welche Erkenntnisse man daraus ableitet, ob einem das egal ist oder nicht, darf jeder für sich bewerten und entscheiden. Meine Bewertung findet sich am Ende meines Beitrags.

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      • Hallo Herr Buggisch,
        vielen Dank für dieses schöne Beispiel von Wortklauberei.
        Warum wollen Sie die historische Belastung eines Begriffs durch die Nazis aufzeigen, wenn nicht zur Diskreditierung des Benutzers? Ist das nicht genau die manipulative Art von Journalismus, die der Begriff ‚Lügenpresse‘ angreift?

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      • Warum schreibe ich hier irgendwas? Weil es mich interessiert. Was daran manipulativ sein soll, wenn ich hier über ein Thema schreibe, das mich interessiert? Keine Ahnung. Anderswo schreiben andere Leute über andere Themen, die sie interessieren. Das finde ich auch nicht sehr manipulativ.

        Ach ja: Das hier will kein Journalismus sein und ist kein Journalismus, sondern ein privates Blog. Und ich bin kein Journalist.

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      • Hallo Herr Buggisch,
        sorry – mein Fehler. Bislang bin ich fälschlicherweise davon ausgegangen, dass jemand, der periodisch Texte mit Bezug zum Tagesgeschehen veröffentlicht, journalistische Tätigkeit ausübt, wenn vielleicht auch nicht hauptberuflich. Aber wenn Sie nur so vor sich hinschreiben, und wirs dann halt zuuufällig lesen…..
        Ernsthaft: Sie hauen hier einen tendenziösen Artikel raus, der schon im ersten Satz wertet und stehen dann nicht einmal dazu?

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    • @ Hans Dampf

      Ist da was dran? (Anti-Tabak-Kampange)

      Weil nämlich derzeit sowas ähnliches seit Jahren läuft.

      Hintergrund könnte sein, dass Nikotin im Gehirn an Rezeptoren andokt, die eigendlich für Acetylcholin gedacht sind. Auf Esterasehemmer basierende Nervengifte funktionieren nicht effektiv, wenn Nikotin als Angtagonist fungiert – die Rezeptoren belegt.
      Und Esterasehemmer werden unsichtbar angewandt, damit im Subjekt Angst entsteht (durch die hohe Neuro-Aktivität) oder auch die Tewile des Nervensystems zerbrutzeln wegen Überbelastung, was dann erhebliche Folgen fpr das Subjekt und seine politische Idee und die Person in seinem Umfeld hat.
      Damit werden einzelne oder über Einzelne dann ganze Schwärme gesteuert. Weil der Mensch in einem Schwarm lebt, den er nicht bemerkt (über sein Gehirn/Nervensystem und in ihm integrierte Schwermetalle).

      Als einzige Zielsetzung, die derzeit bezüglich der Schwarmmanipulation und Steuerung sinnvoll sei, wäre die Beherrschbarkeit des Volkes aus einer kleinen Elite heraus – an der offiziellen Politik vorbei – aka die dann durch die Elite leicht gesteuert wird (stichwort „Alternativlosigkeit und große Koalition).

      In diesem Szenario hat Tschernobyl eine wichtige Funktion. Insofern es auch darum geht, einen Angriff aus Russland abzuwehren oder im Sinne einer Osterweiterung maximal aktiv zu werden. Aus welcher Richtung ist nicht ganz klar. Der mediale O-Ton aber lässt vermuten, dass es sich um europäische (gar innerdeutsche) Akteure handelt – scheinbar mit konspirativer Beteiligung Nordamerikas – was sonst.

      Ich plädiere für den „Ausnahmezustand“, denn es ist längst völlig ausser Kontrolle – die Volksherrschaft – auch, wenn man derzeit medienwirksam demonstriert, ist das nur ein Hilfeschrei ohne Hand und Fuß.

      Durch Tschernobyl ist eine ganze Bevölkerung empfindlich psychisch gestört – durch die Gegenmaßnahmen der Störung noch weiter belastet.

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      • Ich habe lediglich darauf hin gewiesen, dass die NS-Vergangenheit eines Begriffs nicht automatisch Entrüstungsstürme auslöst und meiner Meinung Ausdruck gegeben, dass Medien und Politik sich durchaus selektiv ‚entrüsten‘.
        Sie finden auch in der deutschen Wikipedia leider keinen Artikel zu der Geschichte des Wortes ‚Passivrauch‘
        Ich hätte auch als Beispiel die Verunglimpfung der Friedensbewegung und des Peace-Zeichens Anfang der 80er anführen können. Damals wurden ‚plötzlich‘ Stimmen laut, die uns erklärten, man könne das Zeichen der Christenverfolgung (Nerokreuz/Peace-Zeichen) doch nicht in den Dienst einer guten Sache stellen und ob denn die Sache überhaupt dann noch sooo gut sei, etz, etz.

        Ansonsten habe ich mit Ihren seltsamen Verschwörungstheorien nichts gemein.

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      • @ Hans Dampf

        „Ansonsten habe ich mit Ihren seltsamen Verschwörungstheorien nichts gemein.“

        -> besser wärs aber, sich damit zu befassen. Ansonsten man sich an Strohmänner abrackert (inhaltlich in der Inhaltslosigkeit…und so). Scheingefechte, in denen ihr alle instrumentalisiert werdet. Zweck wäre eben genau das, was ich oben sagte: Schwarmsteuerung – die jeweiligen Hochvernetzten (welche die Alpha-Tiere darstellen) zu entdecken und auszuschalten.

        Also, besser wärs…ansonsten schön weiterspielen – wünsche viel Spaß dabei – und wenig Schaden.

        prost

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      • @demolog
        Ooch, wer wird denn gleich eingeschnappt sein. Darf ich Ihnen wenigstens noch eine meiner hochwirksamen Tachyonen-Energie-Scheiben für nur 1,99€ verkaufen? ;-p

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      • @ Hans Dampf

        Das kauf ich dir ab…

        das du so´n Zeugs verkaufst. Ich nehm auch gleich nen Aluhut dazu. Sicher ist sicher – damit auch kein Hirnstuß aus deinem in mein Hirn gelangt.

        Sicher ist, dass ich mehrfach mit solchem vergiftet wurde. Und auf Nachfrage, bei einem, der es zu wissen glaubte, erklärte der, das Phoxin dazu da sei, dass die Ameisen die Verbindung zu ihrem Schwarm verlören – bei Kontakt mit dem Zeug.
        Wie Esterasehemmer in Überdosis wirken, ist ja kein Geheimnis – frag Wikipedia.

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  29. Wutbürger gegen Lügenpresse. Wer zornige Bürger als Wutbürger bezeichnet, der darf sich nicht wundern, wenn dann seitens der Bürger ebenfalls das Vokabular verschwärft wird. Wie man in den Wald hineinruft, so hallt es wieder heraus.

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  30. Also, es gibt hier in den Foren und Kommentarbereichen dubiose Aktivitäten, die sehr aufdringlich und radikal den Türken raushängen lassen. Und auch rassistisch rüberkommen – nicht direkt, aber durch die Hintertür.

    Ich gehe mal davon aus, dass dies entweder Fake-Ausländer seien (also deutsche), die Unruhe stiften wollen oder es sind tatsächlich Türken, die … und da wirds interessant und subtil… hand in Hand mit etablierten Rechten die bevölkerung aufschäuchen und einschüchtern wollen.

    In den Medien erscheinen solche Bewegungen und Szenarien immer nur als eine bipolare Front – zwei Gegenteilige stehen sich gegenüber. Aber das muß gar nicht so sein – ist sogar eher selten.
    Die Pegida (und Konsorten) werden auf jeden Fall instrumentalisiert. Das sie sich motovieren lassen, hat aber den Grund, dass eben doch was ist. Und das Problem, welches besteht, hat bisher noch keiner und nirgends erfolgreich angesprochen.

    Es werden also wieder mal alle Szenarien irgendwie in ein einfach bipolares vermengt und so missbraucht.
    Da ist der Begriff Lügenpresse auch nicht verkehrt angewendet. Denn die Presse unterscheidet auch nicht.

    Es lässt sich also beinahe sagen, dass sie (alle) nicht wissen, was sie tun…

    In solchen Zeiten ist es eigendlich nötig, den Ausnahmezustand zu verhängen.
    Denn hinter der medialen Lautstärke gehen Dinge ab, die sind alles andere, als mit einem Rechtsstaat vereinbar, werden aber derzeit scheinbar gar nicht als existent und gefährdent erkannt.

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  31. Wenn ich Christian Buggisch richtig verstehe mit all seinen Antworten (unter anderem die auf Hans Dampf) , dann ist erstens Christian kein Journalist und zweitens hätte er sich seinen Beitrag hier ja sparen können.

    Er schreibt ja, das er nur darauf hinweisen wollte, das der Begriff „Lügenpresse“ von den NAZIs benutzt wurde … obwohl es ja nicht nur PEGIDA und NAZIs sind, die den Begriff verwenden … aber ob das nun Negativ oder Positiv für PEGIDA zu bewerten ist, da will er sich nicht so ganz festlegen … ich weiß auch noch nicht genau, ob er nun nur „PEGIDA“ meint, oder vielmehr die Personen dahinter und die welche hier mit machen.

    Alles im Ganze ist es also nicht ganz klar und wiedersprüchlich, was er so sagt … außer, das eben der Begriff „Lügenpresse“ von den NAZIs genutzt wurde und dadurch dann wohl auch irgendwie schlecht ist …

    … oder habe ich da was falsch verstanden. Klar ist ja eh nichts so wirklich. Oder?

    LG Marc

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    • Mag sein, dass Herr Buggisch kein Journalist ist, und dass ihn dieses Medienecho tatsächlich überrascht hat. Seine einseitige Sicht auf den Begriff wurde aber begierig von der Journallie aufgegriffen und wir erleben dadurch gerade ein schönes Beispiel von Orwellscher Geschichtsfälschung durch penetrantes Wiederholen einer nachweislich falschen Aussage.
      Denn auch die Kommunisten haben den Begriff in der Weimarer Republik verwendet. Aber soweit recherchiert unser „Qualitätsjournalismus“ heutzutage nicht mehr – schnell ein wenig selektiv googlen und gut is…
      Meiner Meinung nach zeigt die Art, wie deutsche Journalisten (und Herr Buggisch) mit dem Wort ‚Lügenpresse‘ umgehen, dass der Begriff sitzt und den aktuellen deutschen Journalismus exakt beschreibt.

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  32. Nirgends sehe ich irgendwo den KERN der Problematik beschriben, welche schlussendlich PEGIDA hervorbrachte
    den organisierten systematisch betriebenen Bevölkerungsaustausch von derzeit einem Prozent der 62 Millionen Restdeutschen PRO JAHR, oder umgerechnet einem Deutschen PRO MINUTE, der gegen 1,4 Migranten PRO MINUTE ausgetauscht wird. (Quelle destatis.de)

    Vernebelnd wird von einer vermeintlichen NETTO-Zuwandeurng geschwafelt, obwohl jeder sich das aktuelle Zahlenmaterial von destatis.de besorgen kann, um festzustellen, dass allein im Jahr 2013 1,5 MILLIONEN Migranten in das ehemalige Land der Deutschen kamen, während im selben Jahr über 800.000 Deutsche starben und weitere über 100.000(netto) das Land verliessen.
    Auf knapp 1 Mio fehlende Deutsche kommen lediglich noch maximal 2/3 (nach oiffzieller Propaganda) Deutsche bei den rund 650.000 Neugeburten.
    Macht summa summarum einen Schwund von über 500.000 Deutschen PRO JAHR (oder eben 1 PRO MINUTE), Tendenz steigend, welcher durch über 700.000 Migranten (rund 1,4 PRO MINUTE) aufgefüllt wird, ebenfalls Tendenz stark steigend, wie von allen BRD-Funktionseliten gefordert.

    Dies ist VÖLKERMORD oder die ENDLÖSUNG für das deutsche Volk:

    Gekennzeichnet ist er durch die spezielle Absicht, auf direkte oder indirekte Weise „eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören“.
    http://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkermord

    Eben dies geschieht durch den Multikult: die vollständige Zersetzung unserer über 1000 Jahre gewachsenen Kultur, der vollständige Austausch des deutschen Volk im ehemals eigenen Land.

    Ein Überleben des deutschen Volkes ist schlicht von der BRD nicht vorgsehen.
    Die Politk des Multikults erfüllt die Kriterien des Hochverrats.

    Kein selbstbestimmtes Volk würde jemals die eigene Auslöschung durch gewählte „Volksvetreter“ erlauben.
    PEGIDA mag der Beginn eines Erwachens sein.
    Als 1789 das französische Volk erwachte, musste ein Arzt die Guillotine erfinden, um die Massen an Volksverrätern zu richten.

    PEGIDA – der Beginn einer neuen Zeit?

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    • Au weia, gehts auch eine Nummer kleiner?

      Lesen Sie besser noch einmal nach, was Völkermord eigentlich ist.

      >Als 1789 das französische Volk erwachte, musste ein Arzt die Guillotine erfinden, um die >Massen an Volksverrätern zu richten.

      „Joseph-Ignace Guillotin beantragte am 10. Oktober 1789 die Einführung eines mechanischen Enthauptungsgeräts.“ „Guillotin litt unter der Verwendung seines Namens für dieses Instrument. Er hatte weder dieses erfunden noch dessen Anwendung bei Kapitalverbrechern beigewohnt, sondern dessen Einführung und Gebrauch aus humanitären Gründen lediglich empfohlen.“ (Wikipedia)

      Erst 1792 wurde die Guillotine in F eingeführt. Übrigens sind während Robespierres Schreckensherrschaft deutlich mehr Revolutionäre hingerichtet worden, als Aristokraten. Sogar vor Robespierre selbst machten die ‚Säuberungen‘ keinen Halt.
      Derweil Sie so frohlocken und den ‚Umsturz‘ herbeisehnen, sollten Sie Ihren eigenen Hals nochmal eingehend im Spiegel betrachten.

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  33. Fakt ist eines, egal wer an der Macht ist ob nun rechte oder linke, alle werden den Apparat PResse und Medien für sich nutzen. Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben.

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    • An der Macht im Lande? Ja, wer ist das bloß?

      Ich glaub nich, dass die derzeitige nationale Politik die Medien so nutzen, wie es in deinem Kommentar scheint.

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  34. Lügenpresse schrumpft im Verkauf……….und das ist gut so!

    Laut einer Umfrage, die der Focus bei dem Institut INSA in Auftrag gegeben hat, findet jeder zweite Deutsche, dass Medien über die Pegida-Demonstrationen nicht objektiv berichten. Besonders Nichtwähler (71 Prozent) und AfD-Anhänger (79 Prozent) sind laut Focus dieser Auffassung.

    Auch bei Wählern der Parteien Die Linke (52 Prozent) und der FDP (51 Prozent) fällt das Urteil über die Medien-Berichterstattung mehrheitlich negativ aus. Anhänger von Union (42 Prozent), Grünen (38 Prozent) und SPD (35 Prozent) empfinden die Berichterstattung über Pegida seltener als nicht objektiv.

    Die Meinungsforscher von INSA befragten für den Focus über 2.019 Bürger im Zeitraum vom 16. bis 19. Januar 2015.

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    • Aha. Das Schrumpfen der „Presse“ ist also gut. Bis wohin soll sie denn schrumpfen? Bis sie weg ist? Ist das dann sehr gut? Scheint mir eine großartige Perspektive zu sein: ein Land ohne Presse. Oder welche Alternative zur heutigen Presselandschaft schwebt Ihnen so vor?

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  35. Man muss bei dieser Diskussion großen Wert darauf legen, dass Goebbels von „roter Lügenpresse“ und nie von „Lügenpresse“ gesprochen hat. Das ist insoweit wichtig, als der Begriff „Lügenpresse“ den Eindruck hinterlässt, als habe die Presse der Weimarer Republik aufrecht gegen die Nazis gekämpft, und sei von deren Chefhetzer deshalb diffamiert worden.

    Das Gegenteil war richtig. Während der Weimarer Republik verfügte Alfred Hugenberg über ein Zeitungsmonopol, mit dem er systematisch nationalistische Themen förderte. Ab 1929 unterstützte sein Medienimperium die NSDAP. So dass sie binnen drei Jahren von einer Splitterpartei zur stärksten politischen Kraft des Reiches hoch geschrieben wurde.

    Es waren somit weniger extremistische Demonstranten, die das Dritte Reich installierten, sondern vor allem Journalisten, unterstützt von etablierten Politikern (Hindenburg u. a.) und Industriellen (Thyssen), die den Aufstieg Hitlers möglich machten.

    Wenn die Medien heute so tun, als ginge die Gefahr für das Land hauptsächlich von Pegida aus, muss man dem entschieden widersprechen. Die Gefahr ging immer von der Elite unseres Landes aus, die sich selbstvergessen, überheblich und machtversessen über die Interessen des Landes hinweg setzte, und der jeweils modischen Ideologie nachgerannt ist. Eliten-.und Medienkritik ist somit kein Weg ins Unglück sondern die Garantie dafür, dass unsere Eliten auch in Zukunft auf dem Boden bleiben.

    Natürlich gab es auch in der Weimarer Republik aufrechte Journalisten wie Kurt Tucholsky. Aber genauso selten wie man unter unseren heutigen Journalisten Charlies findet, können sie sich mit Tucholsky vergleichen. Dies dürfte der eigentliche Grund sein, warum der Begriff „Lügenpresse“ so weh tut. Er ist zwar tatsächlich unsachlich und undemokratisch, die dahinter stehende berechtigte Kritik an den Medien ist aber umso berechtigter und zeichnet ein äußerst armseliges Bild von unserer „Vierten Gewalt“ (wann wurde dieser Ehrenbegriff zuletzt verwendet? Es ist Ewigkeiten her).

    Den Vorwurf der „Lügenpresse“ bekämpft man daher am besten dadurch, dass sich die Medien wieder auf ihre Aufgabe besinnen: die Leser unvoreingenommen und vollständig über die Fakten zu informieren, damit diese sich eine eigene Meinung bilden können, und ihnen nicht vorschreiben, welche Meinung das Establishment für genehm hält, die dann ungehindert auf der Straße geäußert werden darf. Dann wird man sie auch wieder als Vierte Gewalt bezeichnen.

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  36. Ist wohl mehr historisch zu sehen, dieser Artikel?

    Tatsächlich jedoch wurde der Begriff „Lügenpresse“ zuletzt von den linken 68er in deren Zeit genutzt. Hier hätte der Artikel ansetzen müssen anstatt über das längst vergangene 1000-jährige Reich einen Zusammenhang mit den heutigen Pegida-Anhängern herzustellen zu versuchen.

    Denn bei Betrachtung der 68er-Bewegung müsste man ja diese Epoche ebenso mit dem 1000-jährige Reich in Verbindung bringen.

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  37. Bin auf diesen Diskurs hier erst jezt gestoßen. Die Gedanken zur hisorischen Herleitung des unseligen Begriffes „Lügenpresse“ sind natürlich richtig, dennoch gibt es ein profundes „Aber“: Es gibt nämlich jenseits der „Lüge“ die „Verlogenheit“, womit eine Grauzone aus Halbwahrheiten, suggestiver Darstellung, Weglassung bestimmter Aspekte eines Sachverhaltes im Dienste einer Ideologie oder eines politischen Zieles gemeint ist. Bereits bestimmte Begriffe können verlogen sein, und dieser Verlogenheit macht sich der linksliberale und quantitativ dominierende Teil der Journalisten in Deutschland bei dem in Rede stehenden Thema in hohem Maße schuldig (rund 65% der Journalisten bezeichnen sich qua Selbstauskunft laut DJV selbst als „links“ oder „linksliberal“). Einige Beispiele zur Verdeutlichung dessen, was ich meine:
    Die öffentlich rechtlichen Medien bezeichnen die Migranten, die zu uns kommen, vorzugsweise als „Schutzsuchende“, was deshalb als infame Verdrehung der Tatsachen bezeichnet werden muss, weil der Begriff automatisch jeden als Unmenschen diffamiert, der diese Zuwanderung (aus welchen Gründen auch immer) ablehnt. Denn einem „Schutzsuchenden“ den Schutz zu verweigern wäre natürlich unmenschlich, ja „menschenverachtend“. Der Begriff „Schutzsuchender“ legt innere Bilder nahe (und will eben auch genau das tun!) wie von dem 9-jährigen Mädchen Kim Phuc im Vietnamkrieg, das am 8. Juni 1972 Napalm-verbrannt und splitternackt aus seinem Dorf flieht, während hinter ihm die Feuerwand steht – ein Foto, was um die Welt gegangen ist und zur kriegsanklagenden Ikone wurde. Den Begriff des „Schutzsuchenden“ auf die Migranten unserer Tage anzuwenden ist natürlich völliger Unfug, denn diese Menschen kommen (so weit sie aus Syrien oder Irak stammen) aus Lagern in der Türkei, in Jordanien oder dem Libanon, in denen gewiss prekäre Verhältnisse herrschen, in denen aber niemand in irgendeiner Weise bedroht und damit schutzbedürftig ist. Es handelt sich in Wahrheit eben um Einwanderer, die eine Zukunft und ein besseres Leben suchen, was sie selbst im übrigen auch in jedem Interview ganz offenherzig zugeben. Was also soll dieses Gerede von den „Schutzsuchenden“? Noch klarer ist dieser Sacheverhalt bei den Einwanderern, die aus Afrika kommen, Tunesier, Libyer, Eriträer: Sie alle suchen eine Zukunft, von „Schutzbedürftigkeit“ keine Spur. Ich erwarte von einer ehrlichen Presse, dass sie die Dinge beim Namen nennt und uns keine verlogenen Halbwahrheiten auftischt.
    Noch ein Beispiel: Wenn im TV Bilder der Migrantenströme gezeigt werden, dann sind dies fast immer solche von Familien, weinenden Kindern und Müttern, so als sei das Ganze ein Treck, wie er 1945 aus Ostpreußen Richtung Westen marschiert ist. Verlogene Optik, kann ich nur sagen, denn 82% derer, die kommen, sind junge Männer und eben nicht Frauen und Kinder (oder sind die etwa weniger „schutzbedüftig“ und müssen darum nicht „fliehen“?).
    Und noch ein Beispiel: Vor einigen Wochen gab’s in Berlin wieder mal eine Lichterkette gegen „Fremdenfeindlichkeit“, worüber natürlich die ARD in den 20-Uhr-Nachrichten meinte berichten zu müssen. Dummerweise kamen aber nur ein paar hundert Leute, was den Journalisten zu mickrig vorkam, weshalb sie in ihren Bildbericht einfach noch einige Filmschnipsel einer ganz anderen Lichterkettendemo aus dem Jahr 2003 eingebaut haben – natürlich ohne die Mogelei kenntlich zu machen. Erst in den Tagesthemen, als der gleiche Beitrag nochmal getzeigt wurde erschien oben links der scheue Hinweis auf „Archivmaterial“. Das alles nenne ich „verlogen“, Verlogenheit im Dienste der Meinungsmache.
    Hier in Heidelberg ging diese Presse-Selbstzensur so weit, dass der hiesige Polizeichef öffentlich anfragte, warum in der hiesigen Lokalzeitung über die gewaltigen und vor allem täglichen(!) Probleme in den Heidelberger Erstaufnahmeeinrichtungen (Gewalt, sexuelle Übergriffe, Eigentumsdelikte, Schlägereien usw.) entweder gar nicht oder nur zögerlich und in Kurzmeldungen berichtet würde, worauf die Lokalredaktion etwas kleinlaut zugeben musste, dass man eben keine Vorbehalte gegen Ausländer befördern, keine Ressentiments schüren wolle. Das nenne ich eine Manipulation der öffentlichen Meinung durch Selbstzensur der Presse im Namen irgendeiner „Gutmenschen-Ideologie“, die sich im übrigen auch dadurch ausdrückt, dass bei Berichten über Straftaten die Nationalität der Täter oder dringend Tatverdächtigen durch eine Selbstverpflichtung der Medienschaffenden grundsätzlich verschwiegen wird. Sobald ich mich aber von der Presse nicht aufgeklärt, sondern manipuliert fühle, verliere ich jedes Vertrauen. Bei einfältigeren Naturen mag dieses Gefühl im unglücklichen Verdikt von der Lügenpresse kulminieren, das Gefühl der Skepsis aber ist, wie die Beispiele zeigen, nur allzu berechtigt.

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